Für die eilige Familie legt
Audi zum
Genfer Salon 2012 einen neuen RS 4 Avant auf. War der Vorgänger mit 420 PS schon keine schwächliche Erscheinung, gibt sich der neue RS 4 als Avant natürlich noch stärker. Sein 4,2-Liter-V8 leistet satte 450 PS, ...
... ein Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe und der permanente Allradantrieb quattro bringen die Kräfte auf die Straße.
Den V8-Sauger kennen wir bereits aus dem
RS 5 Coupé, er dreht bis 8250 Touren und stellt 430 Newtonmeter Drehmoment von 4000 bis 6000 U/min bereit. Der Motor wird ungarischen Werk Györ von Hand montiert und soll trotz der Fahrleistungen mit knapp elf Litern Super Plus auskommen.
Das Kraftpaket beschleunigt den RS 4 Avant in 4,7 Sekunden von null auf 100 km/h, bei maximal 250 km/h wird abgeregelt, optional rennt der Super-Kombi sogar 280 km/h schnell.
Die Optik ist typisch für Audis Topsportler: Ein matter Alu-Rahmen fasst den sechseckigen Singleframe-Grill ein, sein Rautengitter-Einsatz ist in hochglänzendem Anthrazit gehalten. Tagfahrlicht-Spangen in LED-Technik fassen die die Xenon-Leuchten ein.
Der RS 4 Avant liegt 20 Millimeter tiefer als sein Serienbruder, durch die veränderten Anbauteil ist er auch geringfügig länger und breiter. Seitenschweller, extra breite Radkästen ...
... und ein Dachspoiler runden das Paket ab.
Glanzgedrehte 19-Zoll-Aluminium-Schmiederäder im 10-Speichen-Design mit Reifen der Größe 265/35 gehören zur Serienausstattung, 20 Zöller gibt es auf Wunsch gegen Aufpreis. Die fetten Auspuffrohre sind in den hinteren Stoßfänger integriert.
Wo RS 4 draufsteht, ist richtig Power drin. Trotz 450 PS ....
... bleibt der Nutzwert des Kombis erhalten. Maximal 1430 Liter gehen bei geklappter Rückbank in den Kofferaum, sonst sind es 490 Liter.
Innen setzt Audi vor allem auf dunkle Töne. Die Dekoreinlagen bestehen serienmäßig aus Carbon, optional aus Aluminium, Klavierlack oder hellem Edelstahlgewebe.
Das Multifunktions-Sportlederlenkrad mit seinem dicken Kranz ist im unteren Bereich abgeflacht, die Schaltwippen auf seiner Rückseite sind in Aluminiumoptik gehalten.
Die Pedale, die Fußstütze, die Luftausströmer, die Schaltwippen am Lenkrad, die MMI-Tasten und weitere Bedienelemente glänzen in Aluminiumoptik.
Sportsitze vorn mit integrierten Kopfstützen sind Serie; sie lassen sich elektrisch einstellen und beheizen und sind mit einer Kombination aus schwarzem Leder und Alcantara bezogen. Optional gibt es das Leder "Fein-Nappa".
Hinten bleibt es bei befriedigenden Platzverhältnissen. Die Preise sind ebenso berauschend wie die Fahrleistung: Im Herbst 2012 geht es bei 76.600 Euro los.
Ebenfalls neu auf dem Autosalon Genf 2012: der
Audi TT RS plus mit 360 PS. Hier geht's
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Und noch ein Sportler aus Ingolstadt: Audi lässt in Genf den stärksten TT aller Zeiten auf die Messebühne rollen. Als
TT RS plus wirft der Ingolstädter Sportler noch einmal 20 PS mehr als der ebenfalls nicht schwächliche TT RS in die Waagschale und kommt auf 360 PS.
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