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Auf den Spuren der Navi-Mafia

Navi-Diebstahl: Einbau eines gestohlenen Navigationsgeräts
Drei Monate lang steigerte AUTO BILD bei verdächtigen Auktionen inkognito mit, kaufte bei Ebay und anderen Internethändlern zehn Navigationsgeräte an. Die Recherchen führen ins Innere von Banden, decken Sicherheitslücken und Versäumnisse bei Herstellern, Zulieferern und Staatsanwaltschaften auf.
Bild: Jürgen Christ
Jürgen Zöls, Polizei Passau, mit Navigationsgeräten
Von zehn Geräten war nur ein einziges nicht geklaut, so das Ergebnis der Ermittlungen von Hauptkommissar Jürgen Zöls.
Bild: Sveinn Baldvinsson
Übergabe eines gestohlenen Navis
Im Bild: Reporter Claudius Maintz erhält von Michal M. ein gestohlenes Navigationsgerät. Die Zahl der Navi-Diebstähle liegt pro Jahr etwa bei 50.000 Stück.
Bild: Harald Almonat
Navi-Diebstahl: Einbau eines gestohlenen Geräts
Mit versteckter Kamera filmt AUTO BILD den Einbau eines gestohlenen Navigationsgeräts. Mit einer speziellen Software meldet Ibrahim B. das Navi bei der Elektronik des Skoda Yeti an, präsentiert anschließend eine offizielle Rechnung seiner Firma. Preis: 1000 Euro.
Bild: Claudius Maintz
Navi-Diebstahl: Abbau der Blende
Der Diebstahl eines Navigationsgeräts dauert nur 60 Sekunden. Die Plastik-Blende rund um das Navi ist bei einigen Skoda- und VW-Modellen leicht abziehbar.
Bild: Sven Krieger
Navi-Diebstahl: Entfernen der Schrauben
Mit nur vier Torx-Schrauben ist das Gerät im Doppel-DIN-Schacht befestigt. Per Akku-Schrauber geht alles ganz schnell. Wer sich einigermaßen schützen will, überrascht die Diebe mit einfachen Schlitz- oder Kreuzschrauben, die es an jedem Baumarkt gibt.
Bild: Sven Krieger
Navi-Diebstahl
Als letztes müssen die Kabel für System und Antenne gelöst werden, dann ist alles erledigt. AUTO BILD hat für alle Schritte zusammen bei verschiedenen Fahrzeugen nur rund eine Minute benötigt.
Bild: Harald Almonat
Navi-Kauf auf dem Automarkt in Posen
Die meisten gestohlenen Navis bieten Hehler bei Ebay an. Sie kaufen ihre Ware zum Teil bei kleineren Online-Börsen auf. Auf dem Automarkt in Posen (Polen) werden Geräte aller Hersteller verkauft. Viele davon stammen aus Straftaten.
Bild: Jürgen Christ