Beim Autokauf sind die Interessen von Frauen und Männern völlig unterschiedlich.
Während die "Herren der Schöpfung" den fahrbaren Untersatz vor allem als Aushängeschild betrachten und viel Wert auf die Marke und reichlich PS legen, ...
... gehen Frauen wesentlich rationaler vor und sehen das Auto als Gegenstand des täglichen Gebrauchs. Das ergab eine Umfrage des Versicherungs-Vergleichsportals Transparo.
Weitere Beweise liefern die nackten Zahlen: Ein Männerauto hat im Schnitt 115 Pferde unter der Haube und kostet bei der Anschaffung als Neuwagen durchschnittlich 24.200 Euro, ...
... Frauen begnügen sich mit 92 PS und belasten das Konto mit 16.700 Euro. Einem Viertel der Männer ist ihr Auto sogar mehr als 30.000 Euro wert. Bei den Frauen sind es nur 6,7 Prozent.
Auch bei der Wahl der Automarke gibt es ein typisch männliches Beuteschema: Während sich Frauen eher einen neuen Mittelklasse- und Kleinwagen der Marken
Renault,
Fiat oder
Hyundai kaufen, greifen Männer zu Marken mit einem prestigeträchtigen Image.
Sie kaufen sich doppelt so oft wie Frauen einen neuen
BMW oder
Audi und geben dafür zwischen 35.000 Euro und 41.000 Euro aus.
Ein ähnliches Bild zeigt sich beim Kauf von Gebrauchtwagen: Mit 11,1 Prozent beziehungsweise sieben Prozent kaufen sich doppelt so viel Männer wie Frauen (6,3 Prozent beziehungsweise 3,7 Prozent) einen gebrauchten BMW oder
Mercedes.
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