Knubbelig und spektakulär:
Kia präsentiert auf dem
Pariser Autosalon 2010 die Kleinstwagenstudie Pop. Diese fährt nicht nur rein elektrisch, ...
... der "Popstar" könnte auch ein ernsthafter Konkurrent für den
E-Smart werden. Noch ist die Serienfertigung aber nicht in trockenen Tüchern. Kia-Mutter ...
...
Hyundai hat auch einen Saubermann mitgebracht. Zwar kennen wir das kompakte SUV
ix35 schon, ...
... jedoch noch nicht mit dem ultra-sparsamen Diesel-Hybrid an Bord, den die Paris-Studie unterm Kleid trägt. Seine CO2-Bilanz soll bei 117 Gramm pro Kilometer liegen.
Exagon Motors stellt auf dem Pariser Autosalon 2010 den
Furtive eGT vor. Der Öko-Sportler aus Frankreich rennt in 3,5 Sekunden von 0 auf 100 ...
... und schafft 300 km/h Spitze. Mit zwei E-Motoren! Die Produktion soll 2012 starten.
Präsentation der E-Studie
Seat IBE auf dem Pariser Autosalon 2010: So sieht bei den Spaniern die urbane Mobilität der Zukunft aus.
Der Elektromotor bietet eine Leistung von maximal 102 PS. Weil das Gewicht mit 1100 Kilo trotz schwerer Akkupakete nicht ausufert, knackt der Seat IBE schon nach 9,7 Sekunden die 100-km/h-Marke.
Die Lithium-Ionen-Antriebsbatterie ist im Heck untergebracht, dank einer besonders kompakten Einzelradaufhängung hat der Stromspeicher seinen Platz komplett unter dem Laderaumboden gefunden.
Auch Konzernschwester Audi schickt einen coolen Stromer nach Paris: Die Studie
e-tron Spyder ist ein Roadster mit Plug-in-Hybrid und quattro-Antrieb. Zwei E-Maschinen und ein 300 PS starker TDI sind gut für 250 km/h Spitze.
Interessant klingt das Antriebskonzept – der Allrad aus der Steckdose. Im reinen Strombetrieb ist der e-tron Spyder ein Fronttriebler, im Normalbetrieb bedient der V6 TDI die Hinterachse. Sobald Traktionsprobleme auftreten, schalten sich die Vorderräder automatisch zu.
Und was macht die Konkurrenz aus Stuttgart? Mercedes zeigt die A-Klasse mit Elektroantrieb. Vom
E-Cell werden zunächst 500 Stück gebaut, die ab Anfang 2011 an ausgewählte Flottenkunden in mehreren europäischen Ländern vermietet werden sollen.
Ein Elektromotor mit 95 PS Spitzenleistung und einem Drehmoment von 290 Nm sorgt für Vortrieb. Die Höchstgeschwindigkeit ist elektronisch auf 150 km/h abgeregelt, der Spurt auf 100 km/h dauert 14 Sekunden. Außerdem pflanzen die Schwaben ...
... ihren Dickschiffen
S-Klasse und
CLS einen Spardiesel ein. Der 250 CDI BlueEfficiency hat vier Zylinder, Biturbo-Aufladung und 204 PS. Bei 1600 Umdrehungen liegen bereits üppige 500 Newtonmeter an. Mercedes verspricht ...
... "ein harmonisches Fahrverhalten ohne Turboloch, guten Drehmomentverlauf über den ganzen Drehzahlbereich und spontane Gasannahme", das Ganze bei Verbräuchen um die fünf Liter.
Potz Blitz – jetzt werden sogar schon die ganz Dicken zahm. General Motors zeigt die Hybridversion des
Cadillac Escalade, die jetzt auch in Europa verkauft werdem soll. Das Dickschiff wird von einem 6,0-Liter-Benziner mit 332 PS und zwei Elektromotoren angetrieben.
Die E-Aggregate kommen bei niedrigen Geschwindigkeiten zum Zuge und sollen zudem den Verbrennungsmotor bei schnellerer Fahrt unterstützen. So angetrieben soll das Luxus-SUV nur rund acht Liter auf hundert Kilometer schlucken.
Wie man einen Diesel-Hybrid schon jetzt auf die Straße bringt, zeigt Peugeot mit dem 3008 Hybrid4 mit 200 PS und 3,8 Liter Verbrauch.
Der ist schon serienreif und ab Anfang 2011 zu haben. Die Franzosen zeigen sich beim Thema "Sauberkeit" bei ihrem Heimspiel gewohnt angriffslustig.
Das
Konzept HR1 von Peugeot ist eine äußerst schicke Mischung aus Mini-SUV und Coupé.
Die Antriebs-Kombi besteht aus einem 1,2-Liter-Benziner (110 PS) und Hinterachs-E-Motor (37 PS). 3,5 Liter Verbrauch und 80 Gramm CO2 pro Kilometer verspricht Peugeot.
Nach Civic, Inside und CR-Z lässt Honda in Paris den
Jazz mit Hybridantrieb vom Haken. Das kleine Raumwunder steht in blattgrün auf seinem Podest, ganz getreu dem Motto: "So klein und schon stubenrein."
Laut Honda soll der Jazz Hybrid mit seinem 1,3 Liter i-VTEC Motor (88 PS) plus CVT-Getriebe und Elektromotor (14 PS) kombinierte 4,4 Liter verbrauchen. Das entspricht einem CO2-Ausstoß von 104 Gramm pro Kilometer. Weil es vor allem in Asien in puncto Hybrid hoch hergeht, bleiben wir noch ein bisschen in deren Messe-Revier und warten, ...
... bis Lexus sein Schätzchen unterm Tuch vorholt. Der
Lexus CT 200h ist endlich serienreif! Mit dem Hybriden elektrisieren die Japaner Anfang 2011 die feine Kompaktklasse um
Audi A3 und
BMW 1er und sind den beiden Deutschen bezüglich Öko-Status eine Nasenlänge voraus. Die Technik stammt von
Prius und
Auris Hybrid.
Auch die Kleinserienhersteller trumpfen in Paris mit interessanten Leisetretern groß auf. So hat Fisker seinen
Karma in der Serienversion nach Frankreich gebracht.
Angetrieben wird der Karma von zwei starken Elektromotoren an der Hinterachse, die 408 PS auf die Piste bringen. Vorn arbeitet ein Zweiliter-Benziner mit 260 PS. Verbrauch: 2,4 Liter – Wahnsinn! Zusätzliche Energie schöpft der E-Sportler über Solarzellen auf dem Dach.
Nein, dieser Renner mit den Monroe-Kurven ist kein Supersportwagen. Er ist auch kein Renner aus Maranello und kein Asphaltbrenner aus Zuffenhausen. Der rote Sonderling ist ein Concept Car von
Renault. Feuerrot lackiert und mit gegensätzlich öffnenden Flügeltüren so auffällig wie ein Dalmatiner mit roten Punkten.
DeZir nennt Renault den Renner. Nicht ohne Grund. Désir heißt übersetzt Begierde – und die weckt die Studie sofort. Im Heck sitzt ein E-Motor mit 150 PS. Das maximale Drehmoment beträgt 226 Newtonmeter. Das reicht für einen Spurt von 0 auf 100 km/h in fünf Sekunden und 180 km/h Spitze.
Mit dem
Nissan Leaf kommen wir der automobilen Zukunft wieder einen großen Schritt näher. Der Japaner ist das erste Großserienmodell, das für den reinen Strombetrieb konstruiert worden ist.
Der E-Motor hat 109 PS, beschleunigt den Leaf in glatten acht Sekunden auf Tempo 100 und schafft 155 km/h. Weil Elektroautos hierzulande (noch) nicht steuerlich gefördert werden, kostet der Leaf in Deutschland mit Vollausstattung (Klima, Navi-, Soundsystem) ab Herbst 2011 rund 34.000 Euro.
Auch
Saab macht sich auf in eine elektrische Zukunft und zeigt den gelifteten
9-3 als Stromer. Der
ePower kommt im Gewand des SportCombi und fungiert als Vorhut einer Testflotte aus 70 Fahrzeugen, die Anfang 2011 in einen groß angelegten Feldversuch starten.
Klassenziel Nummer eins ist das Erreichen einer Reichweite von 200 Kilometern. Möglich machen sollen das Lithium-Ionen-Akkus mit großer Energiespeicherdichte, die ein 184 PS-Aggregat befeuern. In 8,5 Sekunden soll der Schweden-Stromer Tempo 100 erreichen, seine maximale Geschwindigkeit soll 150 km/h betragen.
In drei bis sechs Stunden ist der Akku über eine normale Haushaltssteckdose vollgeladen. Erhöht man die Spannung, soll die Ladezeit deutlich sinken. Die Lebenszeit des Akkus gibt Saab mit zehn Jahren an.
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