360 Tonnen wiegt der Miningbagger EX3600-6 von Hitachi. Er wurde von "Bauforum24" für die Produktion des Kalenders "Heavy Equipment 2010" im finnischen Talvivaara fotografiert. Landschaft und Lichtstimmung wurden am Computer kreiert – und gerade das ...
... macht hier den Reiz aus. Auch dieser Terex O&K RH 120-E Miningbagger arbeitet eigentlich nicht in einem apokalyptischen Weltuntergangs-Szenario, sondern im englischen Newcastle.
Dagegen ist dieser Kaiser SX Schreitbagger ein echtes Fliegengewicht. Er bringt nur 8,5 Tonnen auf die Waage. Durch den großen Verstellbereich des Unterwagens kann er selbst in unwegsamem Gelände arbeiten.
Dieser Liebherr R 984 C Litronic Miningbagger arbeitet in Harburg und bringt stattliche 125 Tonnen auf die Waage. Seine Klappschaufel packt pro Einsatz sieben Kubikmeter weg.
Der Hitachi EH3500 AC II Muldenkipper, der in Talvivaara Nickelsulfid durch eine Mine schleppt, hat das Format eines Mehrfamilienhauses.
Die Spezialität des Liebherr L586 2plus2 Radladers ist das Verladen tonnenschwerer Marmorblöcke im italienischen Carrara.
Dieser Caterpillar D7E Dozer ist der Star auf dem November-Kalenderblatt und der erste "dieselelektrische Kettendozer", den das Team von Bauforum24 in Zürich testen durfte. Die Skyline dahinter gehört übrigens zu Singapur.
Aus Newacstle in England stammt dieser O&K RH 200 Miningbagger, der mit 525 Tonnen einer der Größten seiner Zunft ist.
Der Komatsu WA 1200-3 Radlader, auch "Mountain Mover" genannt, kann mit fünf Schaufelladungen etwa 170 bis 180 Tonnen Material verladen. Sein Einsatzort: Talvivaara, Finnland.
Die Marslandschaft, durch die sich dieser Caterpillar 627G Scraper wühlt, liegt eigentlich in Sinsheim. Ein Scraper schürft mit seinem abgesenkten Kübel Erde, transportiert sie zum Zielort und baut seine Ladung durch eine Ausschubvorrichtung in ebenen Lagen ein.
So ein BOMAG BW 226 RC-4 BVC Walzenzug mit speziellen Felsbrecherbandagen wird zur Nachzerkleinerung und Verdichtung von weichen und mittel-harten Festgesteinen eingesetzt. Nicht in der Wüste, sondern in Görlitz.
Ein Caterpillar 992G Radlader, den das Team in Harburg fotografiert hat. Im Kalender schmückt er das Februarblatt.
Der Heavy Equipment Calendar 2010 ist eine Produktion von Bauforum24. Zwölf verschiedene Kalender-Motive, internationales Kalendarium 2010, DIN A2, hochwertiger Offset-Druck, Ringbindung, 29,80 Euro inkl. MwSt zzgl. Versandkosten.
Kameramann, Fotograf, Grafiker – das Team von Bauforum24 bei der Vorbereitung für das Making-of-Video im Marmorsteinbruch in Carrara, Italien.
Wenn es sein muss, schluckt die Schaufel des Hitachi EX3600-6 Produktionswagen und Kalender-Team.
Vorbereitungen für die Bilder des Liebherr L586 in Carrara.
Abwrackprämie mal anders: Der Komatsu WA1200-3 ist der größte Radlader Europas und hat in seiner Schaufel locker Platz für ein SUV.
Der RH200 ist der größte Hydraulikbagger in Europa und die größte Maschine, die für den Kalender fotografiert wurde. Das Wetter: englisch.
Den Terex O&K RH200 aus Newcastle kennen wir schon – allerdings nur dramatisch in Szene gesetzt. So sah das Ur-Foto aus.
Europas größter Allradler, der Komatsu WA1200-3, diesmal allerdings ganz ohne Computer-Effekte.
Der dieselelektrische Caterpillar D7E Dozer bei der Präsentation in der Schweiz. Für den Kalender wurde die Skyline von Singapur in den Hintergrund gezaubert.
Dem geht nicht so schnell die Puste aus: In eisigen Höhen, wo Menschen kaum noch Luft kriegen, brummelt Otto langsam und stetig vor sich hin. Huckepack trägt der Spezialtransporter ...
... gigantische Radioteleskope. Nur für diese Aufgabe ist Otto konstruiert worden - und zwar vom deutschen Weltmarktführer Scheuerle im württembergischen Pfedelbach.
30 Kilometer muss der Schwertransporter 66 mächtige Salatschüsseln, von denen jede 115 Tonnen wiegt, auf die Spitze eines mehr als 5000 Meter hohen Plateaus schleppen.
Die Straße auf diesen Berggipfel wurde eigens für Otto angelegt. Wichtig ist ...
... bei der Tour nicht das Tempo, sondern das Ankommen. So legt der Spezialschlepper die Strecke nur im Schritttempo zurück.
Vor mehr als zwei Jahren begannen die Entwicklungsarbeiten für Otto in Pfengenbach. Noch nie hat Scheuerle ein Fahrzeug mit derart vielen Anforderungen gebaut.
Wie man sieht, ist Otto exakt zugeschnitten auf die jeweils zwölf Meter breiten Radioteleskope. Er bildet den würdigen Rahmen für die Horchposten ins All.
Eine Ladefläche ist nicht vorhanden. Wie ein gewaltiger Gabelstapler nimmt Otto die Ladung in seine Mitte. Sie wird dort an hydraulischen Hebearmen befestigt und sanft einige Meter in die Höhe gewuchtet. Dann kann die Fahrt auch schon losgehen.
Klingt eigentlich ganz einfach. Wenn es nicht jeweils 115 Tonnen wären, in einer völlig unwirtlichen Umgebung, jenseits von Reparaturbetrieben.
Hier noch einmal eine Panoramaaufnahme der Otto-Straße.
Zum Vergleich: Wirkt Otto gegen die Salatschüsseln, die er schleppen muss, noch klein, verdeutlichen sich seine Ausmaße erst, wenn man einen Smart davorstellt...
Und das alles ist ein Klacks gegen diesen brutalen Bagger: Hier enden menschliche Maßstäbe. Man mag anfangs nicht glauben, dass Menschen die ...
... Braunkohlebagger, die sich in Garzweiler und anderswo unaufhaltsam durch die Erde fressen, von Menschen erdacht und erbaut worden sind.
Die Größenverhältnisse erinnern an Gullivers Reisen. Ein Mensch, das mag uns gefallen oder auch nicht, ist hier bloß ein Krümel. Aber auch die Bagger ...
... tragen bloß Nummern, keine Namen. Hier handelt es sich um einen 240.000er. Diese Kennzahl meint das Volumen, aber nicht vom Motor: 240.000 Kubikmeter Erde kann dieses Monstrum täglich fressen.
Dabei bewegt sich das gigantische Schaufelrad (etwa 21 Meter hoch) mit einer Geschwindigkeit von etwa einem halben km/h - so wie der gesamte Bagger.
Es scheint da eine Gesetzmäßigkeit zu geben: Je größer und gewaltiger, desto langsamer. Übrigens arbeiten auch die Riesen aus dem Braunkohlentagebau nicht für sich allein: Alles, was ...
... sie gierig wegfressen und nach Kohle durchstöbern, kommt als Abraum schlussendlich wieder hinten 'raus. Dann beginnt die Arbeit der Absetzer, ähnlich gigantisch wie die Bagger - nur nicht so populär. Warum wohl?
Es ist wie im Tierreich: Weil ihm das entsprechende imposante Buginstrument fehlt, ist der Absetzer der ewige Zweite. Verständlich: So ein Schaufelrad hat nicht jeder im Garten stehen. In eine von den Schaufeln passt ...
... bequem ein ganzer Smart hinein. Angetrieben werden die gemächlichen Riesen übrigens mit dem, was bei Energieversorgern in Hülle und Fülle anfällt: Strom.
Wenden wir uns wieder der Straße zu: Dieser Gigant wird ganz konventionell mit Diesel betrieben, genauer gesagt ein Caterpillar mit 27 (!) Liter Hubraum und 900 PS.
Der Hersteller Tractomas in Frankreich behauptet, damit die stärkste Zugmaschine für den Straßenbetrieb anzubieten. Möglich: Tractomas 10x10 kann bis zu 600 Tonnen wegzerren.
Das Gesamtgewicht der Zugmaschine beträgt 71 Tonnen inklusive Ballast. Das Fahrzeug ist (ohne Auflieger) 12,62 Meter lang und verfügt über acht Vorwärts- sowie vier Rückwärtsgänge.
Um den Zug etwas manövrierfähiger zu machen, sind beide Vorderachsen lenkbar. Die spielzeughafte Kabine auf dem übergroßen Chassis stammt übrigens von Renault.
Mit dem Schlüter Profi-Gigant verhält es sich ähnlich wie mit einem Range Rover: Kann alles im Gelände, ist aber eigentlich zu schade – das Schmuckstück repräsentiert 4000 Arbeitsstunden und den Gegenwert eines netten Häuschens.
Der Profi-Gigant schrumpft seinen Erbauer Ludwig Streitberger auf Zwergengröße, hier vor dem Maxlrainer Schloss.
Die Vorderachse ist pneumatisch per Tastendruck zuschaltbar.
Nicht originale Zutat: Frontkamera mit LED-Leuchten.
Ein Dieseltank, wie ihn Tankstellenpächter lieben: Er fasst 1100 Liter Sprit.
Der Blick aus der Fahrerkabine gleicht dem von der Kommandobrücke eines Binnenschiffes: ein Hochsitz in luftiger Höhe von fast vier Metern, vorn eine mehr als drei Meter lange Motorhaube, darunter ein kultiviert laufender Sechszylinder-Schiffsdiesel von MAN.
Die Zwillingsreifen helfen, 650 PS auf den Boden zu bringen und mindern die Bodenverdichtung.
"Bärenstark" war der Schlüter- Werbeslogan, hier auf feinste Alcantarasitze gestickt.
Mit 13 Runduhren: Edelholz-Cockpit im Bentley-Stil.
Ein 42-Zoll-Rad verschluckt fast den Mechaniker.
Die gesamte Kabine lässt sich kippen, gibt dann das Innenleben frei.
Leichter Zugang zur Technik. Die Front ist gegenüber dem Original von 1973 ein gutes Stück verlängert.
Erbauer Ludwig Streitberger heißt in Schlepperfan-Kreisen "Bulldog-Kini", weil der Bayer 20 Lanz-Klassiker sein Eigen nennt.
Schiffsdiesel von MAN mit 12,5 Liter Hubraum – nur der US-Schlepper Big Bud 747 ist noch größer.
Wer war eigentlich Schlüter? Firmenpatriarch Anton Schlüter ließ in Freising bei München ab 1949 Traktoren bauen, spezialisierte sich früh auf Großschlepper.
Für seine kühnen Kreationen verehrt ihn die Ackerschlepper-Gemeinde noch heute; sie sind die Bentleys unter den Traktoren: stärker, größer und teurer als alle anderen.
Liebe zum Detail: Der Schlüter-Bär findet sich sowohl auf dem Schlüsselanhänger als auch...
... auf dem Schaltknüppel wieder.
Vom Profi Trac 3500, der Basis für Streitbergers Profi-Giganten, hatte der 1993 untergegangene Traktorenbauer nur vier Stück gebaut.
Die heutige Schnauze des Schlüter Profi-Gigant ist nun stärker gepfeilt und um 170 Millimeter verlängert, um eine Ladeluftkühlung und einen besseren Kühler unterzubringen.
Die Streitbergers wurden zu Laufburschen ihres Projekts: Die Wege zum Beschaffen der Ersatzteile addierten sich auf gut 100.000 Kilometer.
Das Ergebnis der unermüdlichen Schrauberei dürfte auch agrartechnisch Desinteressierte in einen Zustand staunender Bewunderung versetzen.
12,5 Liter Hubraum, 650 PS, – noch Fragen? Jetzt sorgt der kostspielig aufgebaute Extremschlepper für ein Zubrot – man kann ihn für Veranstaltungen mieten.
Lkw-typisch ist die eindrucksvolle Zahnradsammlung, die der Pilot mittels einer 8-Gang-H-Schaltung sortiert. Per Hebel lässt sich die Zahl der Gänge verdoppeln – dank des Split- oder Vorschaltgetriebes.
Den Titel "Bulldogkini" hat sich Streitberger redlich verdient: Er besaß zeitweise bis zu 28 der Einzylinder-Klassiker.
Wie entsteht eine solch extreme Leidenschaft? "Wir Schlepperfans sind alle mit solchen Maschinen aufgewachsen", sagt der Bulldogkini.
Es sei wie bei jedem Oldtimerfahrer: "Die Erfüllung von Kindheitsträumen – das ist es, worum es eigentlich geht."
Hier geht es ums Lebenretten - der Panther vom österreichischen Feuerwehr-Ausrüster Rosenbauer steht unter anderem am Hamburger und Leipziger Flughafen.
Es handelt sich korrekt um ein Flugfeldlöschfahrzeug. Das heißt, der Lebensraum des Panthers ist eng begrenzt: Wenige Kilometer sammelt er im Lauf seiner Einsätze, Warmlaufen kann die Maschine so gut wie nie.
Nicht die besten Lebensbedingungen für den soliden MAN-Diesel mit rund 1000 PS... Er treibt den 40 Tonnen schweren Allrad-Giganten auf ...
... ein Höchsttempo von 140 km/h. Auf Tempo 80 kommt der Koloss notfalls in 25 Sekunden. Mit an Bord: 14.500 Liter Wasser zum Löschen. Der Panther gefällt auch den Designern: Das riesige Löschfahrzeug heimste bereits Preise für sein schickes Erscheinungsbild ein.
Dieses Monster aus der Mine ist dagegen vor allem - plump. Gestatten, Komatsu mit Familiennamen, Der Typ hört auf die Bezeichnung PC8000.
Der größte Raupenbagger ist natürlich nicht etwas für die Baugrube von nebenan: Ein Schnapp mit seiner gewaltigen Schaufel, und der Keller eines mittleren Häuserblocks ist ausgehoben.
Der japanische Hersteller hat das dieselelektrisch angetriebene Monstrum konstruiert als Fütterer für die riesigen Laster aus dem gleichen Haus. Gemeinsam ...
... fallen sie in Nord- und Südamerika über Tagebau-Minen her und räubern sie in rasantem Tempo leer.
Komatsu ist der zweitgröße Hersteller von Baumaschinen der Welt.
Zur Firmengruppe gehören weltweit ...
... 185 Unternehmen und 25 Fabriken
Der PC8000 hat ein Einsatzgewicht von 720 Tonnen, ...
... seine Schaufel fasst 40 Kubikmeter Erdreich.
Die stärkste Planierraupe der Welt kommt übrigens auch aus dem Hause Komatsu: Die D575 hat ein Einsatzgewicht von 153 Tonnen. Die Maschine hat einen Hubraum, so groß wie ...
... 20 Mittelklasseautos: 46,3 Liter. Daraus kommen rund 1200 PS. Sie wird vornehmlich in den USA zum Verteilen von Abraum eingesetzt - aber nur dort, wo man die Erdhaufen nicht einfach wegsprengen kann...
Hoch hinaus: Hier sehen wir einen Bronto Skylift im Einsatz. Die größten portablen Teleskopkräne stammen von dem finnischen Hersteller.
Damit rüsten sich bevorzugt die Feuerwehren der globalen Metropolen aus, wo ein Brand im 29. Stockwerk zum Alltag gehört. Bis zu ...
... 100 Meter hoch schraubt sich der lange Hals des Bronto-Krans. Derzeit sind rund 5000 Fahrzeuge weltweit mit einem solchen langen Arm ausgerüstet.
Hier eine Abteilung Bronto-Fahrzeuge in Paradeaufstellung.
Kürzlich hat Bronto einen neuen Weltrekord aufgestellt: Bis 104 Meter hoch können sich tapfere Blauröcke nun liften lassen.
Dank der automatischen Abstütznivellierung ist das Gerät in nur 40 Sekunden vollständig stabilisiert und für eine schnelle Rettung selbst aus einer Höhe von 33 Stockwerken einsatzbereit.
Doch der lange Hals ist nicht nur zum Retten von Personen nützlich, denn ...
... in den Teleskoparm ist eine Hochdruck-Wasserleitung integriert, so dass auch ganz oben ein Mann an der Spritze stehen kann und 15.000 Liter pro Minute in die Flammen pumpt.
Aber all diese Giganten sind ein Witz gegen das "größte Feuerwehrauto der Welt": Sehen Sie selbst - es hat ein so gewaltiges Volumen, dass ...
... in seinem Bauch sogar noch mehrere "normale" Einsatzfahrzeuge Platz finden. Auflösung: Das Feuerwehrhaus von Bairisch-Kölldorf im österreichischen Steir. Das Haus ist ein Betonbau, der mit diversen Anbauteilen aufgemotzt wurde. Die Blaulichter funktionieren sogar!
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