Ein Supersportler im edlen Kleid, schnell wie der Wind und teuer wie ein Einfamilienhaus: Bentley schickt das Bentley Continental Supersports Cabrio zur Messe-Premiere auf den
Genfer Autosalon 2010.
Bentley hat damit das schnellste Cabrio in der Fimengeschichte auf die Räder gestellt. Laut Bentley ist der Supersports das schnellste viersitzige Cabrio der Welt.
630 PS, von 0 auf 100 in 4,2 Sekunden und 325 km/h Spitze: Das sind die Werte auf dem Datenblatt des Überfliegers, dessen brachialer Kraft wohl jede Frisur zum Opfer fällt.
Dicker Popo? Nicht bei Bentley, der Kofferraum schluckt das Stoffverdeck ohne Buckel am Heck.
Kraftspender für das Supersports Cabrio ist der Sechsliter-W12-Doppelturbo, der ein Drehmoment von 800 Newtonmeter an alle vier Räder verteilt, wobei 60 Prozent an die Hinterachse gehen.
Das Heck hat einen Minispoiler, armdicke ovale Auspuffrohre dienen als Sound-Generator.
Der Supersports steht auf fetten 20-Zoll-Leichtmetallrädern, hinter denen serienmäßige Keramik-Bremsen brachiale Verzögerungswerte garantieren dürften.
Der FlexFuel-Supersportler kann mit herkömmlichem Krafstoff, mit Biokraftstoff (E85) oder einer Kombination aus beidem fahren. So wird der CO2-Ausstoß im Idealfall um bis zu 70 Prozent reduziert.
Innen regiert ein edler Mix aus Carbon, Alcantara und feinstem Leder, wie es sich für einen Bentley gehört.
Die Automatik hat nur sechs Stufen, um die brachialen Kräfte zu bündeln. Den Preis verrät die noble Volkswagen-Tochter Bentley aber noch nicht.
Luxus-Raktete aus Großbritannien: 2009 schob Bentley den
Continental Supersports als Coupé auf den Genfer Salon. Der FlexFuel-Sportler schluckt herkömmlichen Sprit und Biokraftstoff (E85) – und ist der schnellste je gebaute Bentley. Visitenkarte: 329 km/h Spitze, 3,9 Sekunden von 0 auf 100, 630 brachiale PS.
Seit Herbst 2009 ist der schnelle Öko-Brite zu haben. Die dicken Doppelendrohre und die neue Heckschürze versprühen eine ordentliche Portion Sportlichkeit.
Unter der Haube arbeitet ein fettes 6,0-Liter-W12-Aggregat mit Doppelturbo.
Geschaltet wird über eine überarbeitete Sechsgang-Automatik mit "Quickshift"-System. Das System halbiert die Schaltzeiten und ermöglicht doppeltes Herunterschalten.
Der neue, hecklastige Allradantrieb (40/60) und ein neu abgestimmtes ESP sollen die Fahreigenschaften – vor allem in Extremsituationen – erheblich verbessern.
Der muskulöse Zweisitzer ist dank jeder Menge Karbon 110 Kilogramm leichter als der GT Speed.
Die Preise liegen leicht über denen des Bentley GT Speed, bei 220.000 geht es los.
Bis 2012 sollen alle Bentley-Modelle mit erneuerbaren Kraftstoffen betrieben werden können.
Ein Cockpit für Könige: Wer möchte nicht hinter diesem Dreispeichenlenkrad Platz nehmen?
Nur vom Feinsten: Im Innenraum dominieren Carbon und Alcantara.
Fahrer und Beifahrer dürfen in besonders leichten Sportsitzen mit Rückenschalen aus Carbon Platz nehmen.
Die Rücksitze wurden durch ein Staufach mit Carbonstrebe zur Gepäcksicherung ersetzt.
Die Scheinwerferfassungen sind mit einer gebürsteten, rauchfarbenen Oberfläche versehen.
Das verleiht dem Supersports einen extrem grimmigen, düsteren Blick.
Mit dem gleichen Oberflächenmaterial wie die Scheinwerferfassungen wurden auch die fetten 20-Zoll-Leichtmetallrädern behandelt.
Die Rückleuchten sind mit denen des "normalen" Continental identisch.
Große, ovale Doppel-Auspuffrohre sorgen für die rückseitige Aggressivität.
Das der Benteley Continental Supersports jede Menge Frischluft benötigt, verdeutlichen die großen, gierigen Lufteinlässe.
Der Name "Supersports" ist eine Anspielung auf das erste zweisitzige Supersports-Modell von Bentley (Foto).
Das Ur-Cabrio mit Dreiliter-Maschine war erstaunliche 160 km/h schnell, es wurde 1925 von den Briten vorgestellt.
Hier der entthronte Vorgänger: Der Continental GT Speed war vor dem Supersports der schnellste Luxussportler, den Bentley je gebaut hat.
Der Vize-Speedkönig leistet 610 PS und erreicht 326 km/h Spitze.
Große Endrohre, gierige Lufteinlässe und ein modifizierter Kühlergrill deuten auf das Leistungsplus hin.
750 Nm Drehmoment liegen bereits bei 1750 Umdrehungen an. Deshalb dürfte die meisten ...
... in der Regel die Heckansicht des GT Speed zu sehen bekommen.
Obacht! Wenn diese Front im Rückspiegel auftaucht, bitte Platz machen.
Mächtige 20-Zoll-Räder auf eigens gefertigten Pirelli-Pneus sind ebenso Serie wie das tiefer gelegte Fahrwerk (vorne zehn, hinten 15 Millimeter).
Optisch sind die Unterschiede zum Continental GT eher gering. Was zählt, steckt unter der Haube.
Wer den edlen Briten bestellen möchte, sollte mindestens 206.000 Euro auf dem Konto haben.
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