Luxus-Raktete aus Großbritannien: Bentley schiebt den Continental Supersports auf den Genfer Salon 2009. Der FlexFuel-Sportler schluckt herkömmlichen Sprit und Biokraftstoff (E85) – und ist der schnellste je gebaute Bentley. Visitenkarte: 329 km/h Spitze, 3,9 Sekunden von 0 auf 100, 630 brachiale PS.
Ab Herbst 2009 ist der schnelle Öko-Brite zu haben. Die dicken Doppelendrohre und die neue Heckschürze versprühen eine ordentliche Portion Sportlichkeit.
Unter der Haube arbeitet ein fettes 6,0-Liter-W12-Aggregat mit Doppelturbo.
Geschaltet wird über eine überarbeitete Sechsgang-Automatik mit "Quickshift"-System. Das System halbiert die Schaltzeiten und ermöglicht doppeltes Herunterschalten.
Der neue, hecklastige Allradantrieb (40/60) und ein neu abgestimmtes ESP sollen die Fahreigenschaften – vor allem in Extremsituationen – erheblich verbessern.
Der muskulöse Zweisitzer ist dank jeder Menge Karbon 110 Kilogramm leichter als der GT Speed.
Preise nannte Bentley noch nicht. Sie sollen jedoch leicht über denen des GT Speed liegen, der ab rund 205.000 Euro zu haben ist.
Bis 2012 sollen alle Bentley-Modelle mit erneuerbaren Kraftstoffen betrieben werden können.
Ein Cockpit für Könige: Wer möchte nicht hinter diesem Dreispeichenlenkrad Platz nehmen?
Nur vom Feinsten: Im Innenraum dominieren Carbon und Alcantara.
Fahrer und Beifahrer dürfen in besonders leichten Sportsitzen mit Rückenschalen aus Carbon Platz nehmen.
Die Rücksitze wurden durch ein Staufach mit Carbonstrebe zur Gepäcksicherung ersetzt.
Die Scheinwerferfassungen sind mit einer gebürsteten, rauchfarbenen Oberfläche versehen.
Das verleiht dem Supersports einen extrem grimmigen, düsteren Blick.
Mit dem gleichen Oberflächenmaterial wie die Scheinwerferfassungen wurden auch die fetten 20-Zoll-Leichtmetallrädern behandelt.
Die Rückleuchten sind mit denen des "normalen" Continental identisch.
Große, ovale Doppel-Auspuffrohre sorgen für die rückseitige Aggressivität.
Das der Benteley Continental Supersports jede Menge Frischluft benötigt, verdeutlichen die großen, gierigen Lufteinlässe.
Der Name "Supersports" ist eine Anspielung auf das erste zweisitzige Supersports-Modell von Bentley (Foto).
Das Ur-Cabrio mit Dreiliter-Maschine war erstaunliche 160 km/h schnell, es wurde 1925 von den Briten vorgestellt.
Hier der entthronte Vorgänger: Der Continental GT Speed war vor dem Supersports der schnellste Luxussportler, den Bentley je gebaut hat.
Der Vize-Speedkönig leistet 610 PS und erreicht 326 km/h Spitze.
Große Endrohre, gierige Lufteinlässe und ein modifizierter Kühlergrill deuten auf das Leistungsplus hin.
750 Nm Drehmoment liegen bereits bei 1750 Umdrehungen an. Deshalb dürfte die meisten ...
... in der Regel die Heckansicht des GT Speed zu sehen bekommen.
Obacht! Wenn diese Front im Rückspiegel auftaucht, bitte Platz machen.
Mächtige 20-Zoll-Räder auf eigens gefertigten Pirelli-Pneus sind ebenso Serie wie das tiefer gelegte Fahrwerk (vorne zehn, hinten 15 Millimeter).
Optisch sind die Unterschiede zum Continental GT eher gering. Was zählt, steckt unter der Haube.
Wer den edlen Briten bestellen möchte, sollte mindestens 206.000 Euro auf dem Konto haben.
Wer auf viel Luxus, Platz und Hubraum nicht verzichten und trotzdem sauber in die Zukunft fahren möchte, für den ist neben dem Bentley Continental Supersports mit Sicherheit auch der Mercedes S 400 BlueHybrid eine gute Wahl.
Der soll die weltweit sparsamste Luxuslimousine mit Ottomotor sein und im Sommer 2009 an den Start gehen. Verantwortlich für geringen Verbrauch und niedrige Emissionen ist ein neuer Hybridantrieb mit einer besonders leistungsfähigen Lithium-Ionen-Batterie.
Eine Kombination aus dem weiterentwickelten 3.5-V6-Beninzer (279 PS) und einem 20 PS starken Elektromotor übernimmt den Antrieb der Oberklasse. Der Benzinverbrauch soll im kombinierten Zyklus bei 7,9 Litern auf 100 Kilometern liegen.
Das verbesserte 3,5-Liter-Aggregat erhielt einen neuen Zylinderkopf, andere Kolben und eine modifizierte Nockenwelle. Die Leistung wurde so um sieben PS gesteigert.
Hightech: Der Fahrer kann den aktuellen Status des Hybridantriebs am Kombiinstrument verfolgen. Eine separate Anzeigefunktion berichtet über den jeweiligen Energiefluss.
Noch so ein luxuriöser Leisetreter für den großen Geldbeutel – diesmal aus dem Hause Lexus und im Gegensatz zum S 400 BlueHybrid schon seit März 2007 unterwegs: der LS 600h.
Die Edel-Limousine mit Öko-Touch und ganz viel Hightech an Bord gibt es derzeit für 101.900 Euro.
Der Elektromotor sitzt direkt am Getriebe, die Kraft wird an alle vier Räder verteilt. Bei 250 km/h wird abgeregelt, der Verbrauch soll laut Lexus im Durchschnitt bei 9,3 Litern liegen. Pro Kilometer stößt der LS 600h 219 Gramm CO2 aus.
Der dicke Hybrid-Japaner schöpft satte 394 PS aus seinem V8. Zusammen mit dem Elektromotor kommt der LS 600h auf 445 PS.
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