Einen echten Gegner für den
Bugatti Veyron bauen – davon träumen die Schöpfer von Supersportwagen. Ein Veyron-Jäger würde auch
Bentley gut zu Gesicht stehen. Wie gut, das zeigen zwei Designer mit dem Bentley Silver Wings Concept.
Rückblick: Wir schreiben das Jahr 1999. Auf dem Genfer Salon steht eine Studie, die den Besuchern den Atem stocken lässt. Das
Bentley Hunaudieres Concept hat alles, was einen Supersportler ausmacht: Es ist flach, breit, stark und bildschön, holt aus acht Litern Hubraum mit 16 Zylindern 623 PS und rennt 350 km/h.
Wie gesagt, das war vor elf Jahren, in Serie ging die Studie nie. Jetzt haben zwei Designer von der Tianjin Academy of Fine Arts in China einen möglichen Nachfolger entworfen.
Das Bentley Silver Wings Concept ist laut Shawn Wood Guohua Cheng inspiriert vom Design der Le Mans-Rennfahrzeuge ...
... und dem F-22 Jet Fighter. Um das zu verdeutlichen, haben die beiden ihre Studie gleich virtuell auf dem Rollfeld geparkt.
Vorn dominiert selbstredend der dreigeteilte, riesige Lufteinlass, die blau illuminierten Doppel-Scheinwerfer stecken in tiefen Höhlen mit schwarzen Einfassungen.
Besonders in der Seitenansicht offenbart der Silver Wings mit eleganten Kurven die Verwandschaft zu den Le Mans-Boliden.
Fette seitliche Lufteinlässe und 20- (vorn) bzw. 21-Zoll-Räder (hinten) betonen die Kampflinie.
Das Dach aus dunklem Glas zieht sich direkt bis zu Heckklappe, unter der auch ein fetter Zwölfzylinder Raum finden würde. Witziges Detail: Von oben betrachtet sieht das Dach aus wie eine Glocke.
Das mittig im Stoßfänger mit Diffusor platzierte Auspuffrohr wirkt, als könne der Bentley Feuer spucken, gemeinsam mit dem Markenlogo ist es von zwei orangen Zierstreifen eingefasst.
Jetzt hoffen die beiden Designer, dass ihr Entwurf mehr wird als nur Werbung in eigener Sache.
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