Mit diesen Brüdern beginnt die Welt von BMW: Beim
1er und beim
X1 geht es um Geschmack, Dynamik, Erlebnis und Vergnügen. Ja, auch um Geld. Irgendwann.
Das ist etwas zum Händereiben: 1er oder X1 – allein die Frage bereitet schon die Freude, die BMW sich auf die Fahnen schreibt. Weil sowohl der 120d mit 30.950 Euro inklusive adaptivem Fahrwerk (1100 Euro), 18-Zoll-Mischbereifung (2300 Euro) und variabler Sportlenkung (450 Euro), ...
... als auch der X1 sDrive 18d mit 30.200 Euro die 30.000 Euro knapp überschreiten und sich preislich also nicht viel tun, darf hier das Herz entscheiden. Der persönliche Geschmack.
Oder das wichtige Eingangskriterium: Ob der Fahrer lieber in den sportlichen Kompakten hinuntersteigt, wobei ständig die weit vorstehende B-Säule im Weg ist, ...
... oder lockerlässig den zwölf Zentimeter höheren X1 entert. So gelassen fährt sich das SUV auch. Das rührt daher, ...
... dass die Insassen in jeder Richtung mehr Platz genießen. Hinten steigen Passagiere klaglos zu, ...
... der Kofferraum fasst bei 420 bis 1350 Litern einen Koffer mehr. Ein X1 fühlt sich nach mehr Auto an und hat die bessere Verarbeitung.
In den Kofferraum des 1ers passen immer 360 Liter, das Volumen vergrößert sich auf 1200 Liter, wenn die Rückbank vollständig umgeklappt ist.
Apropos Rückbank: Hier herrschen knappere Platzverhältisse als im X1. Das war's allerdings auch schon mit den Vorteilen für den größeren Wagen, ...
... ansonsten hat der höhere Aufbau nur Nachteile. Das viele Blech schluckt Dynamik.
So bringt der 1er mit dem gleichen Motor (Vierzylinder-Diesel, zwei Liter Hubraum, 143 PS) ) 156 Kilogramm weniger auf die Waage, ...
... er sprintet flotter (0–100 km/h: 9,2 s), rennt auf der Autobahn davon (Vmax: 212 km/h) und verbraucht dank der kleineren Stirnfläche bei 5,7 l/100 km auch noch 0,4 Liter weniger als sein Marken-Konkurrent. Dass er kürzer bremst und die Kraft mit besserer Traktion auf die Straße bringt, das ist reine Physik. So weit die nackten Zahlen.
Dazu kommt in diesem Vergleich das besondere BMW-Gefühl, dieses Kribbeln, das der 118d intensiver vermittelt. Wie er die Gasstöße williger annimmt, die Lenkbefehle direkter umsetzt, leichtfüßiger um die Ecken geht – das ist es doch, warum der blauweiße Propeller so teuer bezahlt wird.
Da kommt der Große nicht mehr wirklich mit: Der Diesel im X1 dröhnt stärker und die Federung des SUV vergisst alle Manieren.
Die Fahrleistungen des SUVs in Zahlen: Der X1 sDrive 18d sprintet in 9,9 Sekunden auf Tempo 100 und erreicht maximal 200 km/h.
Das Fazit: "Der 1er ist weit überlegener, als es Punkte aussagen. Wer Dynamik will, kommt am Kompakten nicht vorbei. Der 118d ist einfach mehr BMW. Punkt. Schneller, sparsamer, agiler, sogar komfortabler. Der X1 bleibt der BMW unter den SUVs, geräumiger, gelassener und einen Hauch günstiger."
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