Welche Schwächen hat der
C3 als Gebrauchter? Wir haben ein sechs Jahre altes Modell unter die Lupe genommen, und zeigen, was bei dem Citroën häufig Ärger macht. Außerdem stellen wir fünf günstige Alternativen vor.
Forsch-fit statt wankend-weich: Die schaukeligen Enten-Zeiten sind passé. Die Karosserie des C3 ist erfreulich solide und rostresistent. Probleme gibt's jedoch bei der Cabrio-Limousine Pluriel: Klappergeräusche und undichte Dächer kommen vor. Die Scheinwerfer sind schon mal undicht, lassen Feuchtigkeit rein.
Bonjour Tristesse: Das graue Hartplastik-Cockpit wirkt ungemütlich, dafür ist es pflegeleicht. Der Digital-Tacho, na ja ...
Typisch Franzose: kurze Sitzfläche, samtig-weiche Plüsch-Polster.
Genügsamer Gallier: Der Basis-Benziner ist sparsam und pflegeleicht. Der Zahnriemenwechsel ist nur alle zehn Jahre oder 150.000 Kilometer fällig.
Der Generator hält dagegen keine 50.000 Kilometer. Alternative zum Neuteil: im Austausch kaufen. Kosten mit Montage 256 Euro.
Bremsanlage, Endschalldämpfer und Vorderachsgelenke verschleißen zügig. Die Spurstangenköpfe (im Bild) schlagen häufig aus. Die Folge: erhöhtes Lenkungsspiel. Sind beide Seiten fällig, kostet der Austausch 220 Euro. Der Endschalldämpfer ist nach fünf Jahren oft austauschreif. Trost: Die Preise für Verschleißteile sind günstig – ohne Einbau.
Alle C3-Versionen nerven mit Elektrik-Macken: Die Palette der Störungen reicht von defekten Generatoren über streikende Fensterheber bis zu fehlerhaften Motorsteuergeräten. Ein Neuteil für den 1,1-Liter-Benziner verschlingt rund 950 Euro.
Fazit: Der Rostschutz ist gut, die Macken des C3 liegen eher beim anfälligen Fahrwerk und der Elektrik. Trost für finanzschwache Anfänger: die niedrigen Teilepreise. Für Schnäppchenjäger gibt es neben dem C3 aber noch weitere Kleinwagen, die gebraucht oft unschlagbar günstig sind, ...
... wie den
Chevrolet Kalos. Geboren wurde er als Daewoo, seit 2005 heißt er Chevrolet. Der kleine Koreaner bietet ordentlich Platz, ABS und Airbags sind Serie. Zu haben ist er oft schon ab 2000 Euro.
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Daihatsu Sirion: 2013 verschwindet Daihatsu aus Deutschland, der Verkauf läuft nicht. Beim TÜV schlägt sich der Sirion wacker. Probleme sind so selten wie das Auto selbst. Gebrauchte in gutem Zustand gibt es ab etwa 3800 Euro.
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Honda Jazz (Typ GD): Außen eine graue Maus, innen Raffinesse: Die Rücksitzbank des Jazz lässt sich ruck, zuck im Wagenboden versenken. Ein Schwachpunkt ist das anfällige CVT-Getriebe. Ab 2800 Euro.
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Hyundai Getz: Der von 2002 bis 2009 gebaute Getz bietet genug Platz, Komfort und Sicherheit. ABS und vier Airbags sind Serie. Vorsicht bei älteren Getz: Sie können rosten. Ab 2000 Euro.
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Smart forfour: Der sportliche Smart für vier war zu teuer und floppte. Nach nur zwei Jahren (2004 bis 2006) kam das Aus. Heute ist der Bruder des Mitsubishi
Colt günstig. Ab 3500 Euro.
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