Stromer für die kleine Klasse: 2013 bringt
VW den E-
Up auf den Markt. AUTO BILD-Autor Carsten Paulun ist den Prototypen schon mal Probe gefahren.
Bei der ersten Kontaktaufnahme mit dem E-Up ist alles wie gehabt, ich sitze prima, freue mich über ein tadelloses Cockpit. Die Batterien stecken unter und zwischen den Sitzen, rauben also keinen Platz im Kofferraum, die Rücksitzlehnen sind umklappbar.
Und wie fährt er sich? Einfach! Fuß aufs Bremspedal, Zündschlüssel rumdrehen, Wählhebel auf D schieben und los geht's. Die E-Maschine schiebt den E-Up genauso kräftig vorwärts wie die Benziner, ...
... Motorgeräusche fehlen, dafür höre ich Reifen und Wind deutlicher. Noch rollt der E-Up ziemlich hart ab, die 250 kg Mehrgewicht sind in der Federung zu spüren. Das will VW noch ändern. Genauso wie die etwas gefühllose Lenkung.
Maximal 150 km Reichweite sind drin, eine Batterieladung an der 230-Volt-Steckdose dauert 5 Stunden. Und es gibt noch einen großen Wermutstropfen: Zwar steht der Preis noch nicht fest, unter 22.500 Euro wird es aber kaum gehen. Ein Benzin-Up kostet die Hälfte.
Das Fazit von AUTO BILD-Autor Carsten Paulun: "Der VW E-Up ist ideal für die Stadt. Aber beim Preis hört der Spaß auf."
Und noch ein neuer Up: Ab Mai 2012 rollt der kleine VW mit fünf Türen vor. Auf den folgenden Bildern gibt es alle Infos zum Fünftürer.
Keine Frage, ein Kleinstwagen mit fünf Türen ist natürlich die praktischere Variante – vor allem, wenn man häufiger mit mehr als zwei Personen unterwegs ist. Zwar ...
... verliert er gegenüber dem Dreitürer optisch an Dynamik, aber die größeren Fensterflächen bieten eine bessere Sicht nach schräg hinten.
Die Preise starten bei 10.325 Euro, der Aufpreis für zwei zusätzliche Türen bleibt damit mit 475 Euro moderat.
Wie beim Dreitürer sind fünf Ausstatttungsvarianten am Start, von ziemlich mager bis fast luxuriös. Das ...
... Motoren-Angebot bleibt übersichtlich: Zwei Dreizylinder-Benziner mit 60 und 75 PS sorgen für mehr oder weniger Schwung.
Mit vier Türen ändert sich in der Silhouette die Optik leicht. Während die untere Fensterlinie beim Zweitürer hinten im Bereich der C-Säule ansteigt, bildet sie beim Viertürer eine gerade Linie.
Identisch zeigen sich bei beiden Karosserieversionen die Front- und Heckpartien.
Der Up Zweitürer kam im Dezember 2011 auf den Markt und ist der Pionier der "New Small Family", wie Volkswagen seine neue Kleinstwagen-Baureihe intern bezeichnet. Der Stadtflitzer soll den glücklosen Fox beerben, ...
... ist mit 3,54 Metern aber deutlich kürzer geraten und damit seit Ende des Lupo prinzipiell der erste "echte" Kleinstwagen im VW-Programm. Er ist ein Späteinsteiger in dieser Fahrzeugklasse, etwas solider gebaut als die Konkurrenz, mit einem Einstiegspreis von 9.850 Euro dafür aber auch nicht unbedingt ein Schnäppchen.
Und was hat VW in Sachen Up noch in der Pipeline? Hier ein kleiner Rückblick: Das ist einer von sechs VW Up-Entwürfen für die
IAA 2011: der VW Up-Azzurra. Der ...
... Up mit "maritimer Seele", schwärmen die Wolfsburger in ihrer Pressemitteilung. Der Name des Prototypen entstand in Anlehnung an einen Yachtclub der Costa Smeralda auf Sardinien. Lassen ...
... wir das Dach und die Türen einfach weg und packen edelste Werkstoffe rein, werden sich die Designer Giorgetto Giugiaro und Walter de Silva gedacht haben und lassen es richtig krachen. Edelholz und Leder, angeblich alles wasserfest. Eine lustige Idee mit null Chance auf eine Umsetzung in Serie.
Gleiches dürfte für den Buggy-Up gelten. Der wirkt wie ein Mix aus dem Serien-Up und dem Buggy der 60er-Jahre, der auf dem seligen VW Käfer basierte. Dafür wurde die Motorhaube deutlich abgesenkt ...
... und die Bodengruppe verstärkt. Die Kofferraumhaube ist zweigeteilt: Die Haube selbst klappt klassisch nach oben, der Bereich über dem Stoßfänger wie bei einem Pick-up nach unten.
Mit 3,58 Meter ist der Buggy-Up gut vier Zentimeter länger als der geschlossene Up der Serie, mit 1,67 Meter auch etwas breiter (plus 31 mm). Dazu ist er mit 1,29 Meter fast 20 Zentimeter flacher. Dann ...
... hat VW noch 18-Zoll-Leichtmetallräder mit Reifen der Dimension 205/40 auf den Mini gepackt, das verstärkt den Auftritt germeinsam mit der Zweifarblackierung zusätzlich. Auch hier ist alles wasserfest, behauptet VW. Dass ...
... der Buggy-Up irgendwann über kalifornische Strände rollt, ist aber sehr unwahrscheinlich.
Nach so viel wilden Design-Kapriolen nähern wir uns jetzt der Serie: Der CrossUp könnte nach CrossPolo, CrossGolf und CrossTouran der vierte hochgelegte VW werden. Das ...
... Rezept ist bekannt. Typisch für ein Cross-Modell von VW sind die in einem dunklen Anthrazit ausgeführten Radhaus- und Schwellerverbreiterungen ...
... sowie die schwarzen Seitenschutzleisten oberhalb der Schweller. Dazu spendiert Wolfsburg modifizierte Stoßfänger (vorn mit eingefassten Nebelleuchten) und eine Dachreling, fertig ist das Cross-Modell. Passend dazu werden 16-Zöller mit 185er-Pneus gereicht, die Bodenfreiheit erhöht und der Innenraum zweifarbig aufgebrezelt.
Offensichtlich können sich die VW-Designer auch ein sportliches Derivat des Up vorstellen: Als GT-Up hat der Kleinwagen einen völlig neuen Grill, ...
... der nicht nur mehr Luft für Motor- und Bremsenkühlung durchlässt, sondern auch LED-Tagfahrlichter integriert. Dazu spendiert VW Seitenschweller, 17-Zoll-Alus samt Breitreifen, einen Doppelrohrauspuff und einen Dachkantenspoiler.
Innen (leider noch ohne Foto) dominiert die Farbe Anthrazit, ergänzt um das typische Karomuster für die Sitze (in Blau) und einen schwarzen Dachhimmel. Bis zu 100 PS könnte der GT-Up haben, bei nur 900 Kilo Gewicht also durchaus ein sportliches Kerlchen wie einst der Golf GTI I.
Nicht mehr spekulieren müssen wir über den Eco-Up. Dessen 1,0-Liter-Dreizylinder setzt auf Erdgasantrieb (bei VW EcoFuel genannt) und bläst dank Start-Stopp-System und Rekuperation (dann BlueMotion Technology genannt) nur 79 g/km CO2 in die Luft.
Der Motor leistet 68 PS und soll mit dem Sparpaket 2,5 kg/100 km Erdgas verbrauchen. Zunächst kommt der Eco-Up aber 2012 ohne das Sparpaket und emittiert dann 86 g/km CO2.
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