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Bilder: Handlingvergleich, Teil 1

Artega GT BMW 1er M Coupé KTM X-Bow R Porsche Cayman R
Wer baut den besten Sportwagen der Welt? Im Handlingtest, Teil 1 müssen sich Artega GT Coupé, BMW 1er M Coupé, KTM X-Bow R und Porsche Cayman R zehn knallharten Disziplinen stellen.
Bild: Toni Bader
Artega GT BMW 1er M Coupé KTM X-Bow R Porsche Cayman R
Ein saftiger Turbomotor und reichlich Qualm an der Hinterachse – so will der 1er die Konkurrenz verblasen. Leichter, stärker, schärfer – mit dieser Fitness-Formel will der Cayman R nicht nur den 911er ärgern.
Bild: Toni Bader
Vergleich Artega GT BMW 1er M Coupé KTM X-Bow R Porsche Cayman R
Der kleine Kracher aus Delbrück will groß rauskommen. Das Zeug dazu hat der Artega – nicht nur optisch. Kein Komfort, keine Elektronik, kein Ballast – die Fahrmaschine von KTM setzt der Konkurrenz schwer zu.
Bild: Toni Bader
Vergleich Artega GT BMW 1er M Coupé KTM X-Bow R Porsche Cayman R
Die Gruppe der kleinen Sportler: viermal eine Leistungsliga, vier völlig unterschiedliche Charaktere. Wie sich das auf die Fahrwerte auswirkt, zeigt unser Vergleich.
Bild: Toni Bader
BMW 1er M Coupé
Die Mixtur aus bärenstarker Turbomaschine und kompakter Statur ist grundsätzlich eine runde Sache. Beim BMW 1er M Coupé klappt das nicht immer. Frontmotor und ...
Bild: Toni Bader
Bilder: Handlingvergleich, Teil 1
... Hinterradantrieb in Verbindung mit 450 Newtonmeter Drehmoment vertragen sich nicht optimal. Am Kurvenausgang fehlt dem starken 35i häufig die Traktion, statt in Vortrieb setzt der BMW seine Kraft lieber in Rauchzeichen aus den Radhäusern um.
Bild: Toni Bader
BMW 1er M Coupé
Immerhin kann der BMW dem Porsche Cayman davonsprinten. Hinzu kommt: Für unsere harte Probe ist der 1er schlicht zu weich gestrickt.
Bild: Toni Bader
BMW 1er M Coupé
Über jeden Zweifel erhaben: der Motor des 1er Coupés. Drei Liter Hubraum, verteilt auf sechs sauber aufgereihte Zylinder, unter Druck gesetzt von zwei geschmeidig ansprechenden Ladern – das Ding hat immer Kraft.
Bild: Toni Bader
BMW 1er M Coupé
Gelochte Bremsscheiben – mit leider lückenhafter Wirkung: Der BMW bremst damit vergleichsweise mäßig.
Bild: Toni Bader
BMW 1er M Coupé
Die Form der Außenspiegel verbessert die Aerodynamik und erhöht den Wiedererkennungswert.
Bild: Toni Bader
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Der bärenstarke Motor neutralisiert die Tatsache, dass der 1er mit einer sperrigen Sechsgangschaltung antritt.
Bild: Toni Bader
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Für Sportwagenverhältnisse ist das 1er M Coupé übrigens ein Schnäppchen: Bei einem Gesamtpreis von 50 500 Euro kostet jedes einzelne PS nur 148,52 Euro.
Bild: Toni Bader
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Die wuchtige, hellwache und beeindruckend laufruhige Maschine prägt den Charakter des Coupés. Schade, dass der 1er die Kraft nicht souverän auf die Straße bringt.
Bild: Toni Bader
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Weg mit dem Winterspeck, her mit der Traumfigur – da hilft eigentlich nur eisern Diät halten und Sport treiben. Oder einen Porsche Cayman R kaufen. Der hat die Blitz-Diät schon erfolgreich hinter sich, ...
Bild: Toni Bader
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... dabei auf 1335 Kilo abgespeckt und den Boxer auf 330 PS aufgepumpt.
Bild: Toni Bader
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Wenn der heißblütige Boxer ab 4000 Touren klanglich in Exstase gerät, mag man nichts anderes mehr hören. Dann legt der Cayman R die vorher noch geübte Zurückhaltung komplett ab und zoomt sich im Zeitraffer über die Piste.
Bild: Toni Bader
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Empfehlen können wir dagegen das Doppelkupplungsgetriebe – das Schalten geht schneller als mit manueller Sechsgang-Box. So oder so gehören Kurven zu den aufregendsten Momenten im Cayman R.
Bild: Toni Bader
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Zugschlaufen statt Türöffner und das fehlende Schirmchen über den Instrumenten verdeutlichen zusätzlich den Kampf um jedes Kilo. Klima und Radio sind Sonderausstattung.
Bild: Toni Bader
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Die Sporttaste sorgt insgesamt für ein schärferes Fahrerlebnis, die Taste mit dem Auspuffsymbol bringt einen fetteren Sound.
Bild: Toni Bader
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Der präzisen Lenkung scheint die Ideallinie einprogrammiert, das brettharte Fahrwerk, die fast perfekte Gewichtsbalance und die Differenzialsperre sorgen für eine innige Verbindung zur Fahrbahn.
Bild: Toni Bader
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Auch wenn es in diesem hochkarätigen Feld nicht für den vordersten Platz langt, bietet der Cayman R Porsche in Reinform. Leicht, stark, handlich – ein echter Vollblut-Sportler.
Bild: Toni Bader
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Kennen Sie Land-Lust? Nein, nicht das Monats-Magazin für Reetdach-Romantiker. Wir sprechen vom Artega GT. Der kaum mehr als vier Meter lange Mittelmotor-Sportler entsteht irgendwo auf dem Lande mit viel Hightech.
Bild: Toni Bader
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Unter der knappen Karosserie aus kohlefaserverstärktem Kunststoff verstecken sich feinster Alu-Leichtbau mit stabilen Stahlanbauten, solide Antriebstechnik aus dem Hause VW und verdammt viel Potenzial.
Bild: Toni Bader
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Auf der Rennstrecke lässt das 1260-Kilo-Leichtgewicht so richtig gepflegt die Sau raus. Schon der Sound des 3,6-Liter-VR6 (Zylinderwinkel nur 15 Grad) räumt dem Artega eine Sonderstellung ein.
Bild: Toni Bader
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Irgendwo zwischen Barkasse und Big Block beheimatet, sollte er den übrigen Teilnehmern in Teil zwei ruhig als Vorbild dienen. Allerdings brauchen die 300 PS ein bisschen Anlauf, bevor der kleine gelbe Westfale so richtig in Schwung kommt.
Bild: Toni Bader
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Dann hängt er aber gierig am Gas und dreht munter drauflos. Noch beeindruckender fällt allerdings die negative Beschleunigung aus. Gerade mal 32,9 Meter reichen zum Nothalt aus Tempo 100 – nur Ferrari und KTM stoppen schneller.
Bild: Toni Bader
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Im Cockpit scheint leider an vielen Stellen der Technikspender VW durch – vom Lichtschalter bis zum Zündschloss. Das Platzangebot und auch die Sportsitze fallen eher knapp aus, der Fahrspaß dafür umso üppiger.
Bild: Toni Bader
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Die hübsche Stoppuhr auf der Mittelkonsole ist ein Design-Höhepunkt im nüchternen Artega-Interieur.
Bild: Toni Bader
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Der Tankdeckelverschluss im Renndesign wirkt kein bisschen peinlich. Der Artega kann sowas tragen.
Bild: Toni Bader
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Ohne elektronische Zügel fegt der GT wunderbar neutral durch die Kurven – und das an scheinend unabhängig vom Tempo. Der GT schrammt im Affenzahn über die Piste und bringt seinen Fahrer doch nie ernsthaft ins Schwitzen.
Bild: Toni Bader
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Schön, dass es so was noch gibt. Kleinserie made in Germany: optisch ein Hingucker, technisch ein Leckerbissen – der Artega GT ist nicht perfekt, aber äußerst begehrenswert.
Bild: Toni Bader
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Der Zündschlüssel rastet ein – der Text "Ready to Race" erscheint jetzt auf dem Zentraldisplay. Fertig zum Rennen. Das zeigt, in welche Richtung der KTM X-Bow will – nach vorne!
Bild: Toni Bader
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Hübsch ist hier nichts, praktisch schon gar nicht. An Dach und Windschutzscheibe haben die KTM-Entwickler keine Sekunde gedacht. Herrlich!
Bild: Toni Bader
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Die KTM-Maschine läuft – genau genommen summt die Zweiliter-Turbomaschine unpassend desinteressiert –, der erste Gang ist eingelegt, die Kupplung fasst. Aus dem Stand heraus springt die bunte Spinne los wie unter Strom gesetzt. Kein Wunder, ...
Bild: Toni Bader
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... 860 Kilogramm Leergewicht lassen sich leicht vom Fleck bewegen. Besonders wenn gefühlt jedes einzelne der 300 PS aus dem von Audi entliehenen Vierzylinder-Aggregat auf die Straße gelangt.
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Ufo? Kernspintomograf? Nicht ganz – nur das Carbon-Cockpit des X-Bow. Während der Fahrt kann der Pilot der Federung zusehen, den Lenkeinschlag verfolgen. Genauso extrem: Lenkübersetzung und Sitzposition.
Bild: Toni Bader
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Die aufwendige Bauart der Pedalerie zeugt vom Anspruch des KTM. Die Halteplatte ist längs verstellbar. ABS gibt es nicht, ESP fehlt, an Servounterstützung für Bremse und Lenkung hat sowieso niemand gedacht. Was es aber reichlich gibt, ...
Bild: Toni Bader
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... ist Fahrspaß. Direkter kann die Verbindung zwischen Fahrer und Auto nicht ausfallen. Gas geben, lenken, schalten, die Straße fühlen – der X-Bow überträgt ungefiltert.
Bild: Toni Bader
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Eine Fahrmaschine für Könner. Der Anspruch, den der X-Bow an den Fahrer stellt, ist hoch. So hoch wie Tempo und Potenzial des Renners. Gut, dass es so etwas gibt.
Bild: Toni Bader
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Leichtbau und Leistung von KTM bis BMW. Die kompakten Kracher pendeln preislich deutlich unter 100.000 Euro und bieten Fahrspaß wie die ganz Großen.
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