Endlich sieht der
Honda CR-Z aus wie ein echtes Sportcoupé. Haustuner Mugen hat sich den Hybriden geschnappt und für das Goodwood Festival of Speed aufgebretzelt. Und zwar in doppelter Ausführung: als Honda CR-Z Mugen RR Concept ...
... und als Mugen CR-Z Concept. Letztgenannter lockt vor allem mit mehr Power. Dank Kompressoraufladung leistet er 200 PS und gibt mit 181 Newtonmetern Drehmoment 50 Prozent mehr Kraft an die Räder ab.
Das Honda CR-Z Mugen RR Concept macht vor allem optisch auf dicke Hose. Hinten wird es richtig deftig: Ein gewaltiger Diffusor, zwei mittige Endrohre, ausladende Lufteinlässe und der extravagante Heckflügel lassen den CR-Z mit Doppel-R vom "Mild-Hybrid" zum "Wild-Hybrid" mutieren.
Zusätzlich sorgen der große Frontspoiler, 18-Zoll-Rennfelgen mit orange lackierten Bremssätteln und große seitliche Lufteinlässe für Herzklopfen bei Tuning-Freunden.
Innen wird die "Valencia Orange Perl"-Lackierung auf den Leder-Alcantara-Sportschalen und den Türverkleidungen wieder aufgenommen und mit reichlich Carbon veredelt.
Hintergrund: Der CR-Z mag immer noch sportlicher sein als andere Hybriden, aber wirklichen Sportgeist kann das Doppelherz mit 114 PS aus einem 1,5-Liter Benziner und 14 PS als elektrische Anschubhilfe vom Elektromotor nicht verbreiten. Hier die ersten Versuche von Mugen im Vorfeld von Goodwood.
Der Ruf nach mehr Power statt der Systemleistung von 124 PS wurde bei den Fans schnell laut.
Honda hatte in der Vergangenheit schon Besserung versprochen, bevor Haustuner Mugen die Idee im Auftrag der Japaner umsetzte.
Auch optisch macht der Motor einiges her, Carbonoptik soll echten Sportsgeist verbreiten.
Doch nicht nur am Motor wurde kräftig geschraubt. Vorn wie hinten wurden fünffach verstellbare Dämpfer montiert, die Spur verbreitert und das Gewicht reduziert. Hier im Bild die Japan-Version, die es dort bereits seit 2010 gibt.
Größere Bremsscheiben mit vier Kolben und 17-Zoll-Aluräder gehören ebenso zum Auftritt wie das wenig dezente Spoilerwerk vorn, ...
... Seitenschweller und ein riesiger Heckflügel. Für Europa ist der gepimpte Hybrid aber dem Vernehmen nach nicht vorgesehen.
Stolz wie Oskar hat
Honda das
CR-Z Sportcoupé immer wieder auf Messen gezeigt. Seit Mitte 2010 dürfen wir den Hybrid-Keil auch in Aktion erleben und wissen, was der Spaß kostet. 21.990 Euro verlangt Honda mindestens für den sportlichen Saubermann.
Unter der Haube des Nippon-Keils schlagen zwei Herzen, ein drehfreudiger 1,5-Liter-Benziner und ein 14 PS starker Elektromotor. Zusammen leisten ...
... sie 124 PS, sollen aber mit gerade fünf Liter Sprit auf hundert Kilometer auskommen und nur 117 Gramm CO2 pro Kilometer ausstoßen.
Zum Basis-Tarif gibt es unter anderem sechs Airbags, aktive Kopfstützen vorn, das Fahrzeug-Stabilisierungsprogramm VSA (Vehicle Stability Assist) und eine Berganfahrhilfe.
Ebenso sind alle Versionen des CR-Z mit einer Klimaautomatik und einem CD-Audio-System mit vier Lautsprechern ausgestattet. Die Keilform, die tief heruntergezogene Motorhaube und die breite Spur lassen den
Honda athletisch wirken.
Die mittlere Ausstattungsvariante CR-Z Sport startet bei 23.990 Euro und verfügt zusätzlich über Nebelscheinwerfer, einen Aluminium-Lederschaltknauf, Leder-Multifunktionslenkrad mit Audiofernbedienung, Aluminium-Sportpedale, 16-Zoll-Leichtmetallfelgen sowie abgedunkelte hintere Scheiben.
Wer 1200 Euro drauflegt, bekommt mit der Top-Ausstattung GT eine Ambientebeleuchtung im Innenraum, Bluetooth-Freisprechanlage, Alarmanlage, Tempomat, Sitzheizung vorne, Licht- und Regensensor, Xenon-Scheinwerfer und ein Hochleistungs-Audiosystem samt Subwoofer im Kofferraum dazu.
Das knapp vier Meter lange Coupé knüpft an die Tradition des kultigen Honda CRX an.
Durch den E-Motor erreicht das Coupé eine besonders flache Drehmomentkurve, deren Maximum schon bei 1500 U/min anliegt.
Das CR-Z Coupé soll aus der Sicht von
Honda das derzeitige Image von Hybriden radikal verändern.
Das Sechsgang-Schaltgetriebe ist fahrerorientiert ausgelegt und soll zusammen mit dem ...
... IMA-Hybridsystem für hohe Elastizität bei gleichzeitig niedrigen Emissionen sorgen.
Als erster Hybride weltweit kommt der CR-Z mit einem manuellen Sechsgang-Getriebe.
Das Fahrwerk wurde maßgeschneidert. Eine dreistufige Fahrdynamikregelung gibt dem Fahrer die Möglichkeit, ...
... das CR-Z Coupé individuell auf Fahrspaß, Spritsparen oder einen Kompromiss aus beidem einzustellen.
Der Radstand des CR-Z ist kürzer als der des
Insight, dazu ist er leichter. Das soll das Sportcoupé deutlich agiler machen als den fünfsitzigen Bruder.
In der europäischen Version bekommt das
CR-Z Hybrid-Sportcoupé Tagfahrleuchten mit acht LEDs und eine flexible 2+2-Sitzkonfiguration, ...
... bei der hinten allerdings am ehesten Kinder Platz haben.
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