Kia hat den Soul,
Hyundai plant den ix25. Die Form kommt Ihnen bekannt vor? Das liegt daran, dass sie der Studie namens Curb ähnelt, die dieses Jahr auf dem Genfer Salon stand.
Zwischen ix35 und ix55 ist noch genug Platz für den ix45, der 2013 den erfolgreichen Santa Fe ablösen soll. In Vorbereitung ist auch eine Version als Plug-in- Hybrid. Doch ganz leicht macht es die europäische Konkurrenz den Koreanern nicht. Die Liaison zwischen
VW und
Suzuki zeigt nämlich erste Früchte.
Während die Japaner einen Ersatz für den hierzulande erfolglosen Baleno Kombi brauchen, fehlt den Wolfsburgern eine allradfähige Architektur in der Polo-Klasse. Die Lösung: Ein
Polo SUV. Und so soll er aussehen, der Baby-Tiguan auf Basis des nächsten
SX4.
Das Polo SUV trägt das aktuelle VW-Gesicht: klar, kantig, kompakt. Mit wenig Chrom, viel schwarzer Kontrastfarbe und einem Qualitätsanspruch, den auch die Suzuki-Connection nicht schwächt. Das neue Zauberwort bei VW und Suzuki heißt Vereinheitlichung und betrifft Nebenaggregate, nicht markenprägende Gleichteile sowie Ausstattungsbausteine.
Der momentane Stand der Dinge: Der aktuelle SX4 ist ein Kooperations-Kind mit
Fiat, wo das Ganze auf den Namen
Sedici hört(e). Günstige Preise ab 15.900 Euro (Frontantrieb, 120 PS) brachten dem kleinen Crossover sogar
einen gewissen Erfolg.
Insgesamt verkauft sich der SX4 aber eher schleppend – für Europa fehlt die klare Identität, für Amerika eine kräftigere Motorisierung, für Japan eine grüne Antriebsalternative zum Prius. Deswegen wird der Nachfolger, der Ende 2012 auf den Markt kommen dürfte, deutlich flexibler ausgelegt.
Um die Zeit bis zum Polo SUV nicht ungenutzt verstreichen zu lassen, haben die Wolfsburger wieder einen
CrossPolo auf die Straße geschickt. Den auf SUV geschminkten Kleinwagen gibt es nur als Fronttriebler.
Bei der Optik macht der CrossPolo auf dicke Hose: Rammschutzleisten, erhöhte Bodenfreiheit und bunte Farben peppen den braven Kleinwagen auf.
Die Preisliste für den CrossPolo beginnt bei den Benzinern mit 16.550 Euro für die 1,2-Liter-Maschine, die Diesel starten starten bei 18.700 Euro für den 1.6 TDI.
Das sind die anderen geplanten Baby-SUVs aus dem VW-Konzern: Um dem Q3 nicht in die Parade zu fahren, denkt Audi mit dem
Q1 über ein 2+2-sitziges Crossover-Coupé nach.
Das Basismodell treibt nur die Vorderräder an, doch dank der neuen Modularchitektur lässt sich in der Polo-Klasse ein Allradantrieb unterbringen. Den will Audi für den kleinen Crossover auf Wunsch anbieten.
Im Herbst 2012 würde
Seat gerne den knapp kalkulierten
Tribu bringen – mit Unterstützung von Suzuki. Baugleich: der Skoda Yeti II.
Der Tribu soll am unteren Ende der Power-Skala punkten – mit neuen 1,4- und Zweiliter-Motoren, die als Benziner maximal 170 PS und als Diesel 140 PS leisten.
Auch auf dem "normalen" Kleinwagenmarkt geht es künftig hoch her. Vielseitiger und variabler wollen sie sein. Und attraktiv bleiben. Der
Mini zum Beispiel ist eine Ikone. Entsprechend vorsichtig wird 2013 vor allem das populäre Grundmodell aufgewertet. An den vertrauten Proportionen ändert sich nicht viel, ...
... an der Modellfamilie schon: sie wächst. Unter anderem mit dem Mini Van. Vorbild dieses Entwurfs war der US-Schulbus. Genauso gut könnten sich die Vorstände für eine moderne Variante mit fließenden Konturen und einer kürzeren Haube entscheiden. 2014 wissen wir mehr.
Flacher, länger, dynamischer. So muss man sich den
Clubman im Jahr 2014 vorstellen. Alle kommenden Mini-Modelle bekommen die neue Frontantriebs-Architektur (FAA) des Mutterhauses
BMW, die auch den übernächsten
1er antrieben wird und ...
... als technische Plattform weitergegeben werden soll.
Saab entwickelt auf Basis der FAA den künftigen 9-1, ...
... einen knackigen Kleinwagen mit Mini-Fahrwerk, Mini-Karosseriestruktur und Mini-Motoren. Und das sind in Zukunft wohl überwiegend Dreizylinder mit bis zu 200 PS für den Mini Cooper S. Es sei denn, die BMW-Strategen entscheiden sich ab 150 PS aufwärts doch für den Vierzylinder.
Die Premium-Konkurrenz aus Stuttgart schläft in Sachen Kleinwagen auch nicht, geht neue Wege mit Partner Renault. Die nächste
Mercedes A-Klasse verliert den intelligenten Sandwichboden und ...
... wird deutlich flacher. Alternative Antriebe gibt es nur in der höheren
B-Klasse, dort in einem eigenen Heckmodul.
Mercedes-Tochter
Smart profitiert am stärksten von der
Renault-Allianz. Zum Beispiel bei der Neuauflage des forfour, die auf Schmetterlingstüren setzt. Die Langversion des
fortwo hält dem Heckmotor die Treue. Eine Technik, ...
... die auch Renault für sein Stadtauto verwenden wird. Der vermutlich schlicht City genannte Kleine ...
... trifft im Kampf um die urbane Kundschaft auch auf die nächste Generation eines französisch-japanischen Mini-Trios:
Peugeot macht beim neuen 108 wieder gemeinsame Sache mit
Toyota und
Citroën: Die nächsten
Aygo und
C1 sind baugleich, ...
... und Citroën hat noch einen weiteren Pfeil im Köcher: Die Franzosen setzen mit dem DS2 ihre neue Lifestyle-Linie bis hinunter ins Kleinwagen-Segment fort – die Ente lässt grüßen.
Weniger lifestylig, sondern wie gewohnt preiswert, will
Dacia auch in Zukunft für Furore sorgen. Die Rumänien planen, wie AUTO BILD exklusiv berichtete, das 5000-Euro-Auto mit vier Türen und vier Plätzen. Darunter steckt die Technik des
Renault Clio.
VW setzt bei den Kleinen auf bekannte Tugenden. Das klarste Design, die schnörkellosesten Proportionen und ...
... die hochwertigsten Details kennzeichnen das VW-Modell up!. Wie im Konzern üblich, ...
... könnte auch der neue up! als Plattform für Modelle der VW-Töchter dienen. So wird nicht nur
Seat einen Ableger des kleinen Wolfsburgers bekommen, ...
... sondern auch
Skoda. Allerdings gibt es den up! hier nur als Drei- und als Fünftürer. Der Preisvorteil gegenüber dem VW beträgt rund 1000 Euro. Neben Bug und Heck sind auch die hinteren Seitenfenster markenspezifisch gestaltet.
Der dritte im Bunde: Zusätzlich zu zwei Steilheck-Varianten planen die Wolfsburger den Space up! Microvan, ...
... der vermutlich auch der Genspender für diesen Ringträger werden wird.
Audi produziert den A2 im ersten Schritt als reines Elektroauto mit vielen Leichtbauelementen und dem Antrieb aus dem E-Golf.
Für den Audi Q1 könnte nach dem Einstieg von VW bei
Suzuki die Architektur des nächsten
SX4 als Plattform dienen. Überlegungen in diese Richtung gibt es, eine Entscheidung noch nicht. Als sicher darf gelten, ...
... das Audi in Zukunft seine
A1-Palette ausweiten wird. Neben dem aktuellen Modell sind ein S1 Shooting Brake ...
... oder ein A1 Speedster möglich.
Und so spielt Suzuki mit: Zwischen
Jimny und SX4 könnten die Japaner diesen Soft-Roader positionieren, ...
... VW hat – wie auch beim Audi Q1 – dem Vernehmen nach jedoch mehr Interesse an einem Ableger des neuen SX4. Was sonst noch auf uns zukommt, erfahren Sie in der
Vorschau auf die IAA 2011.
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