Die Kompaktklasse lockt mit einem breiten Angebot vollwertiger Alltagsautos zu Preisen ab 2000 Euro. Wir haben die populärsten Typen geprüft – los geht's mit dem
Alfa Romeo 147 (Typ 937): Fahrspaß ist die Kernkompetenz des kompakten Italieners. Freunde sänftenartigen Federungskomforts werden sich zwar abwenden ...
... dafür flitzt der 147 für einen Fronttriebler erstaunlich neutral ums Eck. Der seltene GTA mit 3,2-Liter-V6 muss es gar nicht sein, auch die kleineren Benziner kommen gut aus den Startlöchern. Mehr Drehmoment bieten die Diesel, von denen die 16V-Modelle den zuverlässigeren Ruf genießen. Ab ca. 2000 Euro.
Audi A3 (Typ 8P): Der Edel-Golf aus Ingolstadt federt straff aber nicht unkomfortabel und ist bereits mit dem 140 PS-TDI-gut motorisiert. Wem der ...
... Dreitürer zu knapp ausfällt, greife zum längeren, fünftürigen Sportback, die Verarbeitungsqualität ist hier wie da erstklassig. ESP und sechs Airbags sind obligatorisch, die stärkeren Motoren (nur) mit Allradantrieb erhältlich. Ab ca. 7500 Euro.
BMW 1er (Typ E81, E87): Sie suchen einen komfortablen und geräumigen Kompakten? Dann klicken Sie bitte weiter – denn der Einser ist wirklich stramm gefedert und sein Fond ein Witz. Immerhin fasst der Kofferraum klassenübliche 330 Liter. Der ...
... beste Platz ist wie bei allen BMW vorn links, die Kombination aus präziser Lenkung, straffem Fahrwerk und Heckantrieb macht ihn zum Handlingmeister seiner Klasse. Die Saugbenziner sind durchzugsschwach, die Diesel alle empfehlenswert. Ab ca. 8500 Euro.
Citroën C4 (Typ L): Wichtigstes Kaufargument für einen Citroën? Die komfortable Federung. Doch der C4 bricht mit der Tradition, federt straff wie ein deutsches Auto. Motorseitig überzeugen ...
... die Diesel mit besseren Manieren als die brummigen, nicht besonders sparsamen Benziner. Einen letzten Hauch Citroën-Extravaganz versprüht der Parfümspender in der Lüftung. Ab ca. 4500 Euro.
Fiat Stilo (Typ 192): Der kleine Italiener bietet viel Platz für große Menschen, dazu gibt die verschiebbare Rückbank 335 bis 410 Liter Gepäckraum frei. Neben Drei- und Fünftürer war auch ein Kombi (Multiwagon) im Angebot. Antriebsseitig ...
... überzeugen nur die Common-Rail-Diesel, die Benziner wirken eher lustlos. Zudem ist der Stilo zu schwer und seine Lenkung recht indirekt. Ab ca. 2000 Euro.
Ford Focus (Typ DA3, DB3): Typisch Ford: Lenkung und Fahrwerk sind vom Feinsten, dagegen stehen reizarme Saugbenziner. Abhilfe versprechen die Diesel, die meist aus der Kooperation mit PSA stammen. Oder ...
... eben die sonor klingenden Fünfzylinder-Turbobenziner im ST (225 PS) oder RS (305/350 PS). Neben Drei- und Fünftürer, Stufenheck und Kombis gab's auch ein Blechdach-Cabrio. Ab ca. 5000 Euro.
Mazda 3 (Typ BK): War der Mazda 323F noch handliche 4,2 Meter lang, wuchs der Nachfolger gleich um 26 Zentimeter – was sich im Innenraum leider kaum bemerkbar macht. Im 3er geht es eng zu, der Kofferraum unter dem Fließheck fasst nur 300 Liter, ins Stufenheck passen 419. das ...
... Fahrwerk ist agil aber lastwechselempfindlich, die Saugbenziner eher schlapp. Ab ca. 5000 Euro.
Nissan Almera (Typ N16): In Sachen Handling gibt sich der Almera sportiv. Dennoch fehlt es dem Fahrwerk an Feinschliff – was das Rückgrat des Piloten auf schlechten Wegen spürt. Die kräftigen Diesel sind gute Sprinter, auch der 1,8-Liter-Benziner mit 114 PS gefällt. Trotz ...
... einer Länge von 4,18 Meter haben nur Fahrer und Beifahrer ordentlich Platz. Dafür ist das Gepäckabteil mit 355 Litern ausreichend groß. Neben Drei- und Fünftürer gab's auch eine Stufenheckversion sowie den Van Almera Tino. Ab ca. 2500 Euro.
Opel Astra (Typ H): Der Astra der Generation H, die als dreitüriger GTC, Fünftürer, Stufenheck, Caravan und Klappdach-Cabrio namens TwinTop lieferbar war, bringt stets eine ausgewogene Fahrwerksabstimmung, viel Platz, bequeme Sitze, sowie eine sorgfältige Verarbeitung mit. Die ...
... Ottomotoren leisten gemütliche 90 bis Turbo-gestählte 240 PS im Sportmodell OPC. Bei den Dieseln sollte man allenfalls das zwar sparsame, aber Turboloch-geplagte 1,3-Liter-Diesel-Aggregat (90 PS) meiden. Der 1,9-Liter-Diesel mit 150 PS hingegen verbindet forsche Fahrleistungen mit bescheidenem Durst. Ab ca. 4500 Euro.
Renault Mégane (Typ M): Die einen lieben es, die anderen hassen es, das Bürzelheck des Mégane. Fakt ist, dass das Kofferraum-Experiment Volumen kostet (nur 330 Liter). Kombi, Stufenheck und Coupé-Cabrio polarisieren weniger, verkauften sich aber auch nicht so überragend. Dabei ...
... ist der Mégane sehr sicher: bis zu acht Airbags, ESP mit Bremsassistent und fünf Sterne im Crashtest. Die angenehme Federung macht den Mégane langstreckentauglich. Ab ca. 3500 Euro.
Seat Leon (Typ 1P): VW-Technik plus Extraportion Styling ergibt "auto emoción"? Jedenfalls fährt der Leon sportlich um die Ecken, komfortables Federn zählt hingegen nicht zu seinen originären Stärken. Das Motorenangebot ist vielfältig, 2007 kamen die kräftigen TSI-Benziner. Auch ...
... das Doppelkupplungsgetriebe DSG ist zu haben, ESP und Kopfairbags sind Serie. Bei umgelegter Rücksitzbank stört eine Stufe das Befüllen des nun 1166 Liter fassenden Gepäckraums. Ach ja, "auto emoción" kommt besonders bei den heißen Cupra auf. Ab ca. 7000 Euro.
Toyota Corolla (Typ E12): Auch die letzte Corolla-Baureihe wurde offenbar für kleine Menschen kontruiert: Die Sitze sind zierlich, das Platzangebot ist knapp, und das Kofferraumvolumen liegt mit 290 Litern nur auf Polo-Niveau. Ab 2003 gab's acht Airbags, ESP bis Juli 2004 nur für gehobenere Ausstattungslinien. Das ...
... gutmütige Fahrwerk ist eher etwas für gelassene Fahrer als für heißblütige Kurvenraspler. Das gilt auch für die Benziner – Spaß machen nur die Diesel. In Sachen Pannenhäufigkeit ist der Corolla das solideste Auto der Kompaktklasse. Ab ca. 4000 Euro.
VW Golf (Typ 1K, Golf V): Zu guter Letzt der Evergreen schlechthin: Der fünfte Golf hat gegenüber seinen Vorgängern deutlich zugelegt. Hatte der Golf IV ein fast perfektes Fahrwerk, so bekam Nummer fünf ein noch besseres: sehr guter Federungskomfort, gutmütiges Fahrverhalten, präzise Lenkung. Der ...
... 1,6-Liter-Benziner mit 102 PS reicht für den Alltag, die TDI sind die sparsamen und durchzugsstarken Spezialisten der Langstrecke und der GTI macht einfach nur Spaß. Ab 2006 gabs die gelungenen TSI-Motoren, auch in Kombination mit dem DSG-Getriebe. Ab ca. 6000 Euro.
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