Große Überraschungen
Lancia für die
IAA 2011 nicht parat, im Grunde kennen wir das meiste schon vom
Genfer Salon. Einige neue Details verraten die Italiener aber doch. Der Thema steht kurz vor seinem Marktstart (Oktober) und so wird noch einmal kräftig die Werbetrommel gerührt. Als Topmotorisierung...
... fungiert ein 286 PS starke 3,6-Liter V6-Benziner mit Achtgang-Automatikgetriebe aus dem Chrysler-Konzern. Der komplett aus Alu gefertigte Motor soll die Euro-5-Norm erfüllen, 340 Newtonmeter Drehmoment leisten und mit durchschnittlich 9,4 Litern Benzin auskommen. Den Sprint auf Tempo 100 absolviert der Thema in 7,9 Sekunden, ...
... die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 230 km/h. Die beiden Selbstzünder leisten 190 beziehungsweise 239 PS und sollen sich je 7,1 Liter Diesel auf 100 Kilometer genehmigen. Ihre 440 und 550 Newtonmeter Drehmoment geben die Aggregate an eine Fünfgang-Automatik ab.
Im Innernaum legte Lancia Wert auf warmen Materialien und Farben. Details wie Soft-Touch-Materialien, Sitze mit verstellbaren Vierwege-Lordosenstützen und einstellbarer Härte, die optionalen beheizten Nappaledersitzen oder Echtholzeinsätze in der Mittelkonsole sollen die anspruchsvolle Kundschaft überzeugen.
Serienmäßig hat der Thema einen 8,4 Zoll großen Touchscreen an Bord, über den sich externe Geräte wie Mobiltelefone oder MP3-Player ins elektronische Bordnetz einbinden lassen. Selbstredend bringt der neue Hoffnungsträger auch eine eindrucksvolle Anzahl an aktiven und passiven Sicherheitsfeatures mit.
Ebenfalls ein Chrysler im Lancia-Kleid ist der
Voyager, Nachfolger des
Phedra. Ab Oktober rollt der 5,21 Meter lange Van wahlweise mit einem 287 PS starken 3,6-Liter-Benzinmotor oder einer 2,8-Liter-Dieselvariante mit 163 PS zu den Kunden.
7,9 Liter soll der Voyager mit dem Selbstzünder verbrauchen, 10,8 Litern mit dem Benziner. Beide Motoren erfüllen Euro-5.
Für die Optik spendieren die Italiener dem Ex-Ami unter anderem eine neue Frontpartie mit markantem Kühlergrill und Lancia Logo, seitlich umlaufende Stoßfänger, großflächigen Frontscheinwerfer mit LED-Tagfahrlicht und stoßfängerintegrierte Nebelscheinwerfer.
Zur Serienausstattung gehören unter anderem Ledersitze, ein beheizbares Lederlenkrad und beheizbare Sitze.
Die fünf Sitze der zweiten und dritten Reihe lassen sich ebenerdig im Fahrzeugboden versenken.
Und auch das
Flavia Cabrio bringt Lancia mit nach Frankfurt. War eine Markteinführung in Deutschland bei seinem Messe-Debüt in Genf noch nicht final entschieden, ...
... steht nun sogar schon die Motorisierung fest: Ein 175 PS starker, 2,4-Liter-Benziner wird das 4,9 Meter lange Cabrio mit dem Softtop antreiben.
Das Aggregat ist an eine Sechsgang-Automatik gekoppelt und in Kombination mit der "all inclusive"-Ausführung dürfte sich hier ein waschechter Cruiser nach amerikanischem Vorbild präsentieren. Eigentlich kein Wunder, handelt es sich beim Flavia doch eigentlich um den Chrysler 200 und somit um den Nachfolger des Sebring.
Weniger zum Cruisen denn dem sparsamen Alltagseinsatz verpflichtet zeigen sich die beiden neuen Motoren im
Delta .
Die neue Einstiegsmotorisierung markiert nun ein 1,6-Liter-Turbodiesel mit 105 PS, die wohl umweltschonendste Antriebsart bietet der neue 1.4 TurboJet LPG. Der 120 PS starke Motor kann sowohl mit Benzin als auch mit Autogas betrieben werden, ...
... beschleunigt den Lancia Delta in 9,8 Sekunden auf Tempo 100 und macht ihn immerhin 195 km/h schnell. Zu Fahrleistungen und Verbräuchen des neuen Delta 1.6 jtd Multijet macht Lancia bislang keine Angaben.
Auch der neue
Ypsilon ist wieder mit von der Partie. Die Italiener sind so stolz auf ihren feschen Zwerg, dass sie ihn einfach nicht zuhause lassen konnten.
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