In den USA düst Toyotas Nobeltochter
Lexus auf der Überholspur dahin. Da ist es kein Wunder, dass die Neuauflage des
GS auch genau dort präsentiert wird, ...
... und zwar auf dem Concours d'Elegance in Pebble Beach im August 2011. Unsere Erlkönig-Fotografen haben die Limousine bereits im Tarn-Dress bei Testfahrten erwischt.
Der neue GS wird nur wenig größer sein als bisher (4,85 Meter lang).
In Deutschland kommt der Lexus nur mit Hybridantrieb auf den Markt.
Geplant sind zwei Leistungsstufen mit 200 PS (GS 200h mit Vierzylinder) und 350 PS (GS 450h mit Sechszylinder). Dank Computerzeichnung ...
... können wir uns auch schon einen guten Eindruck davon machen, wie es unter dem Schutzpanzer wohl aussehen mag. Die Oberklasselimousine orientiert sich optisch an der Studie LF-Gh, ...
... die
Lexus Anfang 2011 auf der
New York Auto Show gezeigt hat.
Das Kürzel LF-Gh steht für "Lexus Future Grand Touring hybrid". Ziel sei es laut Lexus, mit der Studie die Granturismo-Limousine neu zu definieren. Technische Daten gibt es nicht, wohl aber eine ausführliche Erläuterung zum (zweifellos schittigen) Design.
Lexus erweitert die eigene Designsprache "L-Finesse" um einige Styling-Facetten. Die Japaner arbeiten mit zahlreichen Lichtkanten, um die Oberklasse optisch nachzuschärfen.
Den Grill mit wuchtigem Stoßfänger dominieren LED-Scheinwerfer mit L-förmigen LED-Tagfahrleuchten, unter der Haube wird der Motor nach wie vor längs eingebaut. Weiter akzentuiert wird die Front durch senkrecht angeordnete LED-Nebelscheinwerfer im Bereich der vorderen Lufteinlässe, ...
... eine Lösung, die am Heck aufgegriffen wird, wo schmale Luftauslässe den Schwung der Rückleuchten nachzeichnen.
In der Seitenansicht wird die extreme Keilform deutlich. Lexus hat den LF-Gh extrem glatt gebügelt, um das aerodynamisch optimale Ergebnis zu erzielen.
Anbauteile wie Türgriffe und Außenspiegel lassen die Japaner gleich ganz weg, ohne zu verraten, wie das in der Praxis funktionieren soll.
Markante Heckleuchten in LED-Technik sind ebenso auffällig ...
... wie die Frontscheinwerfer, die mit Voll-LED-Technik auf dem neuesten Stand der Technik sind.
Innen soll es noch nobler zugehen als beim Vorgänger, das Cockpit wird mit einer Analog-Uhr mit dreidimensional gestaltetem Zifferblatt aufgepeppt.
Eine Bedienkonsole soll intuitiv die einfache Kontrolle aller wichtigen Funktionen garantieren. Im Detail erkennen wir den neuen Schwung des Armaturenträgers.
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