So macht der Job doch Spaß: In Rom und Mailand stehen der italienischen Militärpolizei künftig zwei 350 PS starke
Lotus Evora S zur Verfügung.
Natürlich sind die beiden Dienstfahrzeuge maßgeschneidert für den Job im Dienst von Recht und Ordnung. Mit an Bord sind unter anderem ...
... die neueste Spracherkennungstechnologie und ein Kühlfach hinter den Vordersitzen, in dem notfalls eilige Blut- und Organlieferungen transportiert werden können. Leider bleibt der Blick ins Cockpit bislang verwehrt.
In den Genuss einer rasanten Einsatzfahrt kommt allerdings nicht jeder Uniformträger. Nur ein paar glückliche Polizisten der "Arma dei Carabinieri" – vergleichbar mit Scotland Yard in Großbritannien – wurden dafür ausgewählt ...
... und können sich nach einem entsprechenden Fahrertraining nun auf den 277 km/h schnellen
Lotus freuen. Hoffentlich haben sie nicht so viel Pech ...
... wie die beiden Polizisten, die 2009 in Rom ihren Dienst-Gallardo im Wert von 210.000 Euro geschrottet haben. Unverschuldet übrigens. Als Grund für das Downgrading auf die günstigeren Lotus (Serienversion ab 70.000 Euro) dürfte dieser Vorfall also nicht gelten. Und so sah es aus, ...
... das Ende einer Dienstfahrt: Weil ein Verkehrsrowdy die Vorfahrt nicht beachtete, ist der Stolz der italienischen Polizei ein Schrotthaufen. Der Fahrer des Lamborghini Gallardo della Polizia musste ausweichen und raste in eine Mercedes A-Klasse. Zum Glück gab es nur leichte Blessuren.
Glück im Unglück: Die italienische Polizei besitzt einen weiteren Lamborghini Gallardo LP560-4, voll ausgestattet und 325 km/h schnell.
Amtsmief im Innenraum? Hier nicht, sogar das Leder ist blau gefärbt, sämtliches Einsatzequipment perfekt integriert. autobild.de-Autorin Katja Büllmann war bereits in einem Polizei-Lambo unterwegs. Beweisfotos? Klicken Sie weiter...
Autoverrückt sind sie, die Italiener! Aber von Polizistinnen lassen sie sich nur ungern stellen. Selbst, wenn diese im Gallardo anrollen – dem schnellsten Einsatzfahrzeug der Welt. Dieser hier ...
... ist ein Geschenk von Lamborghini an die italienische Staatspolizei. Die beiden Glücklichen, die damit Streife fahren dürfen, ...
... heißen Laura und Giuseppina. Frauenquote? Davon wollen die beiden nichts wissen, und es stimmt auch nicht. Für die begehrte Gallardo-Lizenz durften sie ...
... zwei Tage lang mit dem Lamborghini-Testfahrer aus Bologna ein paar Rennrunden drehen. Dabei erfuhren sie nebenbei ...
... wertvolle Details zu Technik, Sicherheit und Sonderausstattung.
Die schicken Lambo-Attribute besitzt auch der Einsatzwagen. Zum Beispiel die mächtigen Alufelgen und ...
... den bösen Blick der Xenon-Scheinwerfer. Aber ...
... der Arbeitsplatz ist an den Polizeialltag angepasst. Mit an Bord sind brauchbare Extras wie ...
... Blaulicht, Martinshorn, Erste Hilfe-Sonderkit mit Defibrillator, ...
... Elektrokardiogramm-Gerät und eine spezielle Kühlbox für Transplantationsorgane oder Blutplasma. Selbstverständlich darf ...
... auch eine Kamera zur gerichtsverwertbaren Dokumentation von Verkehrssünden nicht fehlen.
Schön auf Streife: In gestärkten Uniformen, die engen Reiterhosen in kniehohen Lederstiefeln, das Revers voller Streifen, Orden und Glitzerplaketten geht Laura ihrer Arbeit nach. Dazu passend ein Hut mit Goldbeschlag sowie perfektes Make-up.
Hutablage: Zwischen den beiden Rücklichtern, wo der Motor des Gallardo tobt, ...
... darf in der Parkposition auch ruhig mal die Dienstmütze abgelegt werden.
Visionen nach Dienstschluss: "Einmal in diesem Wagen von München nach Hamburg fahren, das wäre mein Traum", sagt Laura. "800 Kilometer, ...
... nur auf der linken Spur, Spaß pur, ohne Kamera und Martinshorn und all das." Tja, träumen darf sie: Im Alltag rückt der Polizei-Lambo allerdings ...
... vorwiegend in Notfällen der Verkehrspolizei rund um die Standorte Rom und Bologna aus.
Die beiden einzigen Frauen im Gallardo-Team und ihr Alltag: "Du musst besser sein als alle anderen zusammen, um hier ernst genommen zu werden", sagt Laura. Selbst dann bleiben ...
... einem Macho-Sprüche à la "Frauen können nicht einparken" nicht erspart, erklärt sie, "vielleicht eine Mentalitätsfrage". In so einem Umfeld bekommt man schnell ein dickes Fell. Nun, wenn man das Glück ...
... und die Qualifikation hat, tagtäglich ein solches Arbeitsgerät bewegen zu dürfen, darf man sich über Neid nicht wundern.
Was die Italiener können, können die Briten schon lange: Auch die englische Autobahnpolizei geht im Evora S auf Verfolgungsjagd. Weitere ungewöhnliche Polizeiautos sehen Sie
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