Und wieder ein Neuzugang bei
Mini: 2012 kommt der Roadster. Um neue Modelle ist Mini nie verlegen. In diesem Fall aber ist es nur eine logische Konsequenz der letzten Novität namens
Coupé.
Ob es der kleine Frischluft-Fan schaffen wird, die Wogen zu glätten, die sein Festdach-Kompagnon aufgewühlt hat?
Während sich das Coupé Lästereien bezüglich seiner Dachgestaltung gefallen lassen muss – sieht aber auch wirklich aus wie ein umgedrehtes Basecap –, geht der Roadster mit seinem manuell zu öffnenden Stoffverdeck einen klassischen Weg.
Geschlossen zitiert der neue Mini die klassischen Roadster-Formen, ...
... geöffnet faltet sich das Verdeck flach hinter den Sitzen zusammen und erspart dem Wagen so einen unvorteilhaft dicken Hintern.
Die gestreckte Form ergibt sich auch durch eine stark geneigte A-Säule sowie durch eine leicht ansteigende Brüstungslinie.
Zudem unterbietet der Roadster das Mini Cabrio um zwei Zentimeter in der Höhe.
Die Ausquartierung der hinteren Sitzplätze verschafft dem Mini Roadster ein Kofferraum mit 240 Litern Ladevolumen, ...
... der dank Durchladeöffnung auch vor sperrigem Gepäck nicht kapitulieren muss.
Aber auch im Fahrgastraum findet sich noch das eine oder andere Plätzchen, um zumindest kleines Gepäck zu verstauen.
Zur Markteinführung stehen für den Mini Roadster vier Benzin- und Dieselmotoren zur Auswahl.
Das Modellangebot reicht vom Cooper Roadster (122 PS) über den Cooper SD Roadster (143 PS) und den Cooper S Roadster (184 PS) bis zum 211 PS starken Topsportler John Cooper Works Roadster.
Zwei Leistungsbeispiele: Der Cooper Roadster benötigt für den Sprint auf Tempo 100 laut Hersteller 9,2 Sekunden. Bei Tempo 199 streicht er die Segel. Da geht es im John Cooper Works Roadster noch immer heiter weiter. Hier ist erst ...
... bei 237 km/h Schluss. Die Beschleunigung auf Tempo 100 ist nach 6,5 Sekunden erledigt. Dafür sollen hier auch 7,3 statt wie beim Cooper 5,7 Liter pro 100 Kilometer aus dem Tank verschwinden.
Ein aktiver Heckspoiler, der bei Tempo 80 automatisch ausfährt, behält die aerodynamische Balance im Griff.
Optional ist auch ein Sportfahrwerk zu haben. In die gleiche Kerbe haut auch ...
... der Sport Button auf der Mittelkonsole. Mit ihm kann der Fahrer die Kennlinien von Lenkung und Gaspedal variieren. In Verbindung mit dem optionalen Sechsgang-Automatikgetriebe werden zusätzlich die Schaltzeiten verkürzt. Im John Cooper Works Roadster ist dieser Sport-Nupsie Serie, für die anderen Varianten ist er optional erhältlich.
Eine ausgeprägte Agilität ist natürlich auch für den neuesten Mini Ehrensache. Dabei setzt der Fronttriebler auf eine elektromechanische Servolenkung, Dynamische Stabilitätskontrolle und eine torsionssteife Karosserie.
Zum Insassenschutz tragen neben den Front- und den seitlichen Kopf-Thorax-Airbags auch der verstärkte Windschutzscheiben-Rahmen ...
... und die fest mit der Karosserie verbundenen Überrollbügel aus poliertem Edelstahl bei.
Den Mini Roadster gibt es in acht Lackierungen, das Verdeck aber ist in jedem Fall klassisch schwarz. Die serienmäßigen Leichtmetallräder sind je nach Variante 15, 16 oder 17 Zoll groß.
Serienmäßig hat der offene Zweisitzer unter anderem eine Klimaanlage, Parksensoren und in der Höhe verstellbare Sitze dabei. Auf der Liste der Optionen stehen unter anderem Xenon-Schweinwerfer, adaptives Kurvenlicht, Recaro Sportsitze oder eine Heckgepäckträger-Vorbereitung.
Seinen Marktstart hat der Mini Roadster 2012. Einen genauen Termin verrät Mini noch nicht, auf dem Genfer Salon im März aber wird wohl erst mal die Premiere stattfinden. Auch über die Preise herrscht noch Stillschweigen.
Als weitere Appetitanreger gibt es hier noch den obligatorischen Striptease sowie einige weitere Details zum Durchklicken ...
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