Ab September 2011 sind Limousine und T-Modell des
Mercedes E 63 AMG mit dem neuen 5,5 Liter-V8-Biturbo zu haben. Trotz weniger Hubraum bleibt die Leistung in der Standardausführung gleich. Dank des doppelt aufgeladenen Motors ...
... sollen die beiden großen Power-Schwaben aber deutlich weniger Sprit verbrauchen. Laut AMG begnügt sich die 525 PS und 700 Newtonmeter leistende Limousine mit 9,8 Litern im Schnitt, der Kombi soll 10,0 Liter benötigen. Im Gegensatz zum Vorgänger ist das eine Ersparnis von 2,8 Litern.
Der neue E63 AMG sprintet nun noch schneller auf Tempo 100: Nach nur 4,3 Sekunden ist der Spuk vorbei. Zuvor brauchte er dafür 4,5 Sekunden. Wer den Aufpreis von 8306 Euro für das Performance Package nicht scheut, der schafft diese Disziplin dank nun 557 PS und 800 Newtonmeter in lediglich 4,2 Sekunden. Das T-Modell ist jeweils 0,1 Sekunden langsamer.
Erfreulich: Der Preis bleibt gleich. Wer nach dem Kauf der 105.791 Euro teuren Limousine oder des 108.409 Euro kostenden T-Modells noch Ersparnisse übrig hat, der kann seinen E 63 AMG zusätzlich mit Zubehör aus dem AMG Performance Studio aufwerten. Etwa mit einem ...
... Hinterachs-Sperrdifferenzial mit 40 Prozent Sperrwirkung oder einer Hochleistungsbremsanlage mit Keramik-Bremsscheiben. Auch ein Exterieur-Carbonpaket und beleuchtete Einstiegsleisten können geordert werden.
Ein ganz besonderes Leckerchen ist das AMG Driver's Package für 3213 Euo, denn damit kann man die abgeregelten 250 km/h umgehen: Wer sich für das Paket entscheidet, nimmt erst an einem Fahrertraining der AMG Driving Academy teil und bekommt anschließend 50 km/h mehr zugeteilt.
Optisch zu erkennen gibt sich der neue E63 AMG an den "V8 BITURBO"-Schriftzügen auf den Kotflügeln ...
... und den neuen Alu-Felgen. Die mit dem AMG Performance Package bestückte E-Klasse glänzt überdies mit einer Motorabdeckung aus Echtcarbon, rot lackierten Bremssätteln und einer Abrisskante auf dem Heckdeckel der Limousine – ebenfalls aus Echtcarbon.
Im Innenraum findet sich nun das dreidimensionale TFT-Display in der Mitte des Tachos aus dem Mercedes
CLS 63 AMG. Auch dessen oben und unten abgeflachtes Lenkrad mit Alu-Schaltpaddels und die elektromechanische Sportparameter-Lenkung sind mit an Bord. Auch der aktive Totwinkel-Assistent und der Aktive Spurhalte-Assistent halten im E 63 AMG Einzug.
Wieder mit an Bord ist das Speedshift MCT Siebengang-Getriebe.
Im März 2011 betrat der Mercedes CLS 63 AMG den Ring. An Bord: der neue 5,5-Liter-V8. AUTO BILD ist die bislang stärkste Variante des viertürigen Coupés bereits gefahren.
Als AMG-Modell leistet der
CLS bis zu 557 PS – da müssen sich
Porsche Panamera und
BMW 6er warm anziehen: Serienmäßig leistet der 5,5-Liter 525 PS.
Trotz des potenten Aggregats hat der CLS 63 AMG ganz manierliche Trinksitten. Direkteinspritzung, Turbolader und Start-Stopp-Automatik drücken den Verbrauch der Serienversion um ein Drittel auf 9,9 Liter – so rast man (fast) ohne Reue.
Wem die Power noch nicht genügt, der bekommt für 7735 Euro im Performance-Paket noch mal 32 PS und 100 Nm obendrauf. Mit dann ...
... 557 PS sticht der
CLS 63 AMG im Quartett auch den
M6 (507 PS) und den Panamera Turbo (540 PS) aus.
Eben noch der komfortable Power-Cruiser für den großen Auftritt vor dem Grand Hotel, wird er mit zwei Drehs an der Drive Unit vom Beau zum Biest. Der Motor brüllt auf, die Gänge klackern nur so durch die Sportautomatik, und das Fahrwerk wird zum kompromisslosen Knochenschüttler.
4,4 Sekunden bis Tempo 100, da streichen selbst viele echte Sportwagen die Segel. Und auf speziellen Wunsch erlaubt AMG bis zu 300 km/h – auch nicht schlecht ...
... für einen Viertürer. Nur an die Ruhe an der Ampel will man sich bei diesem Sound nicht gewöhnen. Deshalb ist es gut, dass man die Start-Stopp-Automatik auch abschalten kann.
Drinnen ist der CLS 63 AMG ein Spitzensportler in Samt und Seide. Feines Leder und edle Metalle, wohin man blickt. Man sitzt in bequemen Sportsesseln, greift in ein unten abgeflachtes Lenkrad ...
... und freut sich am winzigen Schaltknauf im Düsenjäger-Design. Daneben gibt es die schmucke AMG-Drive Unit für das verstellbare Fahrwerk und die unterschiedlichen Sportprogramme – so sieht die Playstation für echte Männer aus.
Draußen wird der Schönling im AMG-Dress auch optisch zum Sportsmann. Der Grill macht sich im Rückspiegel des Vordermanns breiter als je zuvor, der Motorhaube sieht man die Muskeln darunter förmlich an, unter dem Heck sorgt ein Diffusor für Bodenhaftung und die Kotflügel sind aufgeblasen wie dicke Hamsterbacken. 115.846 Euro kostet der Spaß.
Jüngst vorgestellt: das Mercedes C 63 AMG Coupé. Wie bei seinen beiden praktischeren Brüdern Limousine und
Kombi steckt auch unter der Haube des neuen Power-Zweitürers der 6,2 Liter große V8-Sauger von AMG. Das neue 5,5,-Liter-Aggregat schied hier mangels Platz aus.
Mit seinen 457 PS und 600 Nm Drehmoment beschleunigt der legitime Nachfolger CLK 63 AMG in 4,5 Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100. Bei 250 km/h wird eingebremst.
Noch zügiger geht es, wenn das optionale AMG Performance Package geordert wird. Das schlägt zwar mit knapp 7100 Euro extra zu Buche, verspricht aber neben 30 PS mehr auch eine bessere Sprintzeit.
Dank leichterer Schmiedekolben, Pleuel und Kurbelwelle aus dem V8-Aggregat des Mercedes SLS AMG, soll der Motor nun noch besser ansprechen und das C 63 AMG Coupé in nur 4,4 Sekunden Tempo 100 bringen.
Zu erkennen gibt sich das Power-Paket durch rote Bremssättel, eine Carbon-Abrisskante auf dem Kofferraumdeckel und ein AMG Performance Lenkrad.
Im Cockpit des C 63 AMG Coupé herrscht moderne Sachlichkeit. Das oben und unten abgeflachte Lenkrad mit dahinter liegenden Schaltpaddels ist aus dem kürzlich vorgestellten Mercedes CLS 63 AMG bekannt.
Für noch mehr Exklusivität soll unter anderem die Sonderausstattung "designo Leder" sorgen. Vier einfarbige und drei zweifarbige Polsterungen stehen hier zur Wahl.
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