2014 soll er gelingen, Peugeots Schritt in die Oberklasse. Die goldene Eintrittskarte soll der neue 608 darstellen. Nach Informationen unseres französischen Schwesterblatts AUTO PLUS soll der 608 nur als Shooting-Brake-Kombi kommen und in der Länge (4,95 Meter) und Breite (1,99 Meter) selbst die
Mercedes R-Klasse überragen. Für den Antrieb ...
... steht neben einer Palette von Dieselmotoren (163 bis 275 PS) auch ein Diesel-Hybrid bereit, dessen 204 PS ein Elektromotor mit 95 PS unterstützt. AUTO PLUS rechnet mit einem Kaufpreis von mindestens 55.000 Euro. Man darf gespannt sein, denn die Peugeot 608-Vorgänger waren lediglich Oberklasse-Randerscheinungen: Der 604 (gebaut 1975 bis 1986), ...
... 605 (1989–1999) und ...
... 607 (2000–2010) verkauften sich hierzulande kaum. Der neue 608 soll alles besser machen. Auf der
IAA 2011 haben sich die Franzosen mit der ...
... Studie HX1 Concept immerhin schon mal ein hohes Maß an Aufmerksamkeit gesichert. Ein gutes Zeichen, denn die Studie könnte dem 608 als Vorbild dienen.
4,95 lang, Platz für bis zu sechs Personen, aber flach wie eine Flunder (1,38 Meter) und fast zwei Meter breit. So rollte der HX1 zur Messe.
Das macht die Studie extrem windschlüpfrig und ergibt einen cW-Wert von 0,28. Die ausgefeilte Aerodynamik mit "Flaps", die sich geschwindigkeitsabhängig ausklappen und die stromlinienförmige, flache Van-Architektur sollen die Studie "der Umwelt anpassen".
Die Türen öffnen – fast schon ein gefühltes Muss für eine Studie – gegenläufig und schwingen nach oben und entblättern eine 4+2-Sitzkonfiguration. Eine weitere Besonderheit ist das Cockpit, das sich den Fahrbedingungen anpasst. Genaueres dazu verrrät Peugeot noch nicht.
Das Design ist aus jeder Perspektive extrem, ...
... von oben wirkt die Franzosen-Flunder fast wie ein Raumschiff.
Das Bumerang-Motiv für die Scheinwerfer kennen wir bereits von anderen Peugeot-Modellen.
Unter der Haube geht die High-Tech-Show weiter: Dort sitzt ein 204 PS starker 2,2-Liter-Diesel verbunden mit einem Sechs-Stufen-Automatikgetriebe in Kombination mit einem 95 PS starken Elektromotor, ...
... die Kombi-Leistung mit 299 Pferdchen scheint über jeden Zweifel erhaben. Dank der Plug-in-Funktion lassen sich die Lithium-Ionen-Batterien bequem an einer normalen Steckdose aufladen.
So soll der Franzose reinen Elektrofahrbetrieb 30 Kilometer schaffen und auf den ersten 100 Kilometern ...
... nur 3,2 Liter Diesel verbrennen bei einem CO2-Ausstoß von 83 Gramm pro Kilometer.
Peugeot hat mit dem HX1 den bösen Blick quasi neu definiert. In der Frontansicht wird deutlich, wie breit und flach die Studie dasteht.
Die Felgen sehen nicht nur speziell aus, sondern dienen auch der besonders windschlüpfrigen Fortbewegung.
Nach Bedarf kann das Concept-Car über ein modulares Sitzkonzept mit zwei frei verschiebbaren Sitzen in der Mittelreihe im Handumdrehen umgestaltet werden. Dazu sollen die verwendeten Materialienechtes Wohlfühlambiente garantieren.
Dazu sollen die verwendeten Materialien wie die Tafel und Innenverkleidung aus Natureiche mit eingearbeiteten Lichtleitern, gebürstete Metalle und Leder satt die futuristischen Digitalanzeigen mit Berührungsbildschirmen den HX1 für die Zukunft rüsten.
Ein paar nette Gimmicks gibt es zusätzlich: In der Mittelkonsole befindet sich eine Minibar und – als diskrete Anspielung auf die Firmengeschichte von Peugeot – eine Kaffeemaschine. Ob das Alles eine Chance auf eine realistische Umsetzung hat, sei dahin gestellt. Schön ist es trotzdem.
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