Ab Februar 2012 ist der Audi A1 mit fünf Türen als Sportback zu haben. Und was kostet das Vergnügen?
850 Euro Aufpreis – also mindestens 16.950 Euro – kostet der Sportback, grundsätzlich tritt er dabei als Viersitzer an. Ein fünfter Platz lässt sich kostenlos dazubestellen.
Zu den aus dem Dreitürer bereits bekannten Motoren – Benziner von 86 PS (ab 16.950 Euro Euro) bis 185 PS (ab 25.100 samt S-Tronic als Ambition) ...
... sowie 1.6 TDI mit 90 PS (ab 19.050 Euro) und 105 PS (ab 19.950 Euro) – gesellen sich ab Sommer zwei neue Varianten.
Der 1.4 TFSI mit 140 PS wird dann dank Zylinderabschaltung zur Spardose, 4,7 Liter Super peilt Audi an. Der ...
... 2.0 TDI wird 143 PS leisten, dabei nur 4,1 Liter Diesel verbrauchen. Preise zu den neuen Motoren fehlen noch.
Ebenfalls wie beim Dreitürer: Fünf- oder Sechsgangschaltung gibt es ab Werk, ...
... gegen Aufpreis liefert Audi die Siebengang-Doppelkupplungsautomatik S tronic (1700 Euro). Auch praktisch.
Künftig muss sich beim
Audi A1 die Praktikabilität also nicht länger der schicken Form unterordnen.
Als Fünftürer hat der kleine
Audi gleich in mehreren Alltagsdisziplinen die Nase vorn.
Auf den ersten Blick wird klar: Ein waschechter Kombi ist der optisch längere Audi nicht.
Für die Verwandlung in einen Sportback muss Audi den Kleinen nicht einmal aufwendig strecken. Bodengruppe – ergo Radstand und Außenlänge – bleiben gleich, nur obenherum haben die Designer entscheidende Korrekturen vorgenommen.
Unterschiede zum kompakteren Dreitürer fallen vorrangig an der Dachlinie auf – besonders weil ...
... beim Sportback neben den Dachbögen auch das Dach kontrastfarbig lackiert werden kann.
Das Dach läuft hinten höher und weiter in die Länge gezogen, die Heckklappenscharniere wandern entsprechend weiter nach hinten – das schafft im Fond ...
... fühlbar mehr Platz überm Scheitel.
Kofferraumvolumen geht beim Sportback nicht verloren. Es bleibt bei mindestens 270 Litern.
Maximal können 920 Liter im A1 Sportback verstaut werden. Viel wichtiger ist aber, ...
... dass die vordere Tür rund 23 Zentimeter kürzer ausfällt, so lässt sie sich beispielsweise in kleinen Garagen weiter öffnen.
Auch die hinteren schwenken in einem schmalen Bereich auf und zu, man gelangt so ohne Mühe ins Auto. Schade: Die hinteren Seitenscheiben lassen sich nicht komplett versenken.
Immerhin gibt es sie serienmäßig mit elektrischem Heber.
Das Tagfahrlicht des A1 hat einen eigenen Schwung, ist bei Drei- und Fünftürer gleich.
Das Cockpit stammt vom Dreitürer, bietet aber neue Infotainmentsysteme. Darunter sitzt die Navigation inklusive Onlinediensten wie Google Earth oder Webradio. Ein WLAN-Spot verteilt's an die Passagiere.
Fazit von Redakteur Jan Horn: Die beiden zusätzlichen Türen werten den A1 auf. Auch optisch? Wir ...
... meinen schon – auch wenn das natürlich Geschmacksache ist. Doch wertvoller ist das Plus an Kopffreiheit hinten.
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