Mit dem nächsten Range Rover Sport kommt Freude auf im Portmonee. Dank der neuen Achtstufenautomatik sinkt der Verbrauch. Trotzdem ...
... bleibt der Fahrspaß nicht auf der Strecke. Der Twin-Turbodiesel bringt mit seinen sechs Zylindern genügend Kraft auf die Straße. Dabei nervt kein lautes Tuckern in den Ohren.
Warum bei Tempo 200 Schluss ist, während die SUV-Konkurrenz wie
VW Touareg,
Audi Q7 und
BMW X5 über die Grenze von 220 km/h geht, bleibt unklar. Keine Zweifel kommen dagegen bei der Straßenlage auf.
Das 2,5-Tonnen-Monster lässt sich nicht so leicht aus dem Gleichgewicht bringen. Schlaglöcher, Bodenwellen oder morastige Feldwege machen ihm wenig aus.
Auch was den Fahrkomfort angeht gefällt dieser Range. Dafür sorgen ausreichende Bodenfreiheit und die von Land Rover als "Terrain Response System" bezeichnete Fahrwerkseinstellungen mit den fünf Modi: Normal, Gras/Schnee, Schlamm, Sand und Felsen.
Der Range Rover Sport verbraucht während der Probefahrt mit der neuen Achtstufenautomatik durchschnittlich nur 9,1 Liter.
Laut Hersteller soll der Durchschnittsverbrauch bei 8,8 Liter liegen. Trotz Mehrleistung. Die Briten entlocken dem ...
... bisher 245 PS leistenden Dreiliter-V6-Diesel der SDV6-Modelle elf zusätzliche PS. Das Drehmoment bleibt unverändert bei beachtlichen 600 Newtonmeter.
Innen geht es eng zu. Die beschränkte Armfreiheit im Bereich der Türen ist unbequem. Auch die Finger haben zu wenig Platz, denn die Schaltwippen am Lenkrad stören. Ebenfalls knapp bemessen: die Beinfreiheit im Fond.
Offensichtlich: Die Innenausstattung ist in die Jahre gekommenen, das Holzdekor schnell von Kratzern gezeichnet. Die hellen Plastikarmaturen sind dreckanfällig und hier und da wackeln einzelne Elemente des Interieurs.
Dass es das britische Traditionsunternehmen besser kann, zeigt es mit dem
Evoque. Dort wurde das Innenraumkonzept ...
... bereits grundlegend überarbeitet. Das Ergebnis: viel Platz auf den Vordersitzen und ...
... der Rückbank. Hinten bietet der Fünftürer mehr Raum, als es ihm zuzutrauen wäre. Knieraum, Breite und Innenhöhe sind üppig bemessen.
Das Interieur des kleinen Range ist hochwertig, stilsicher und sauber verarbeitet.
Die Oberflächen der Armaturen sind stabil und robust. Sie bieten wenig Angriffsfläche für Schmutz oder Abnutzungsspuren.
Das Display ermöglicht zwei unterschiedliche Bilder aus Fahrer- und Beifahererperspektive. Dieses "Dual View" ist ebenfalls im neuen Range Rover Sport verbaut und macht richtig Spaß!
Im
Evoque stehen für das Gepäck mindestens 575 Liter Kofferraumvolumen zur Verfügung. Maximal passen 1445 Liter rein. Etwas weniger als beim Range Rover Sport mit 958 Liter und maximal 2013 Liter. Dafür fiel bei seinem Kofferraumcheck durch bloße Berührung schon eine Seitenabdeckung aus der Verankerung.
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