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Bilder: Renault R4 auf Rekordkurs

Renault R4
Die Franzosen erleben ihr blaues Wunder – mit diesem ganz besonderen Renault 4. Dieser Kastenwagen soll den Siegerpokal in der Wertung für Turbos zwischen 1,0 und 1,5 Liter holen. Auf dem legendären Salzsee von Bonneville, Utah. Mit Tempo 280.
Bild: Werk
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Die nach dem Zeichentrickfilm "Les Triplettes de Belleville" (deutscher Titel: "Das große Rennen von Belleville") benannte Mannschaft reist mit ihrem umgebauten R4 zur Speedweek nach Bonneville im US-Bundesstaat Utah. Hunderte Fahrer kämpfen dort in verschiedenen Klassen um das höchste auf dem Salzsee erzielte Tempo (13 bis 19. August 2011).
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Gallischer Schnelltransporter: Der Fourgonnette genannte R 4-Kastenwagen liegt für den 280-km/h-Rekordversuch so tief, als hätte er mindestens Obelix geladen.
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Mit dem uns bekannten französischen Kleinwagen R4, wie er von 1961 bis 1992 gebaut wurde, hat dieser Renn-R4 nicht mehr viel gemein. Doch ...
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... das Profil erinnert noch immer unverkennbar an das Original. In diesem Fall an den R4 F4 genannten kurzen Kastenwagen (der lange hieß F6) mit erhöhtem Dach, Leiterklappe und einem immensen Stauraum. Die hinteren Radhäuser werden auf der Rekordfahrt voll verkleidet.
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Schon klar: "Mindestgeschwindigkeit 280 km/h" prangt auf den 15-Zoll-Pneus. 500 Euro kosten die speziellen Rennreifen – pro Stück! Für das Geld gab's früher ganze R4 mit halbem TÜV.
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Der "große" 1,1-Liter mit seinen 34 PS musste zugunsten eines 1,4-Liters aus dem R5 Turbo weichen. Mit dem Renn-R4 teilt er immerhin das Baujahr, nämlich 1983.
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Durch die direkt aus dem Motorraum nach draußen geführten Endrohre bollert er wie ein Jagdflieger bei Dauerfeuer, und Schubkraft hat er jede Menge: "Bei der letzten Messung auf dem Prüfstand waren es 290 PS", sagt Teamchef Frank trocken. Klar. Sind ja auch nur 256 mehr als in Serie.
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Was dort, wo früher mal die Aussparung für die Anlasserkurbel war, aus der Front des R4 ragt, ist das Getriebe aus einem R25 GTX. Inzwischen selbst ein Klassiker, spendete der sehr viel größere Verwandte des R4 auch noch die vorderen Bremsen. Für die Verzögerung an der Hinterachse bemühte man Clio-Technik Beinahe alles, was im Innenraum an einen zivilen R4 erinnern könnte, wurde getilgt.
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Vom anderen Stern? Die Schnuppe erinnert an Renaults 1956er Rekordwagen.
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Der altbekannte Armaturenträger aus Hartplastik blieb erhalten – wenn auch mit komplett geänderten Schaltern. Der rasende Klempner-Kasten wiegt übrigens 720 Kilo – nur 30 Kilo mehr als bei seiner Neuauslieferung. Sechs Monate hat es gedauert, bis der massive Überrollkäfig ...
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... und die blecherne Sitzschale verbaut waren. Bis der feuerfeste Spezialtank montiert war. Bis zwei voneinander unabhängige Feuerlöscher installiert waren. Und bis das Fahrwerk so weit gestutzt war, dass der R4 jetzt angriffslustig auf dem Asphalt kauert.
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Fahrer Bernard verrät: "Bis 4000 Touren fährt er sich wie ein ganz normaler Renault R4, aber danach wird dieses Auto zu einem echten Dragster." In Bonneville, wenn es wirklich darauf ankommt, wird Bernard den Ladedruck des Turbos bis auf knapp zwei Bar pressen und die Nadel des Drehzahlmessers auf über 7000 Touren hochjagen. Beim Verzögern hilft ein Bremsfallschirm.
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