Die Technologie-Konzepte Leon TwinDrive Ecomotive und Altea XL Electric Ecomotive sind die grüne Hoffnung Seats.
Der
Altea XL Electric Ecomotive ist ein rein elektrisches Fahrzeug. Mit einer Leistung von 115 PS und einem Drehmoment von 270 Newtonmeter soll der der grüne Spanier 135 km/h schnell werden.
Die Kapazität des Altea liegt bei 26,5 Kilowattstunden. Das ermöglicht ihm eine Reichweite von bis zu 135 Kilometern.
Optimiert wird die Energiebilanz durch ein Rekuperationssystem mit einstellbarer Bremswirkung und Photovoltaik-Zellen auf dem Dach, die bei der Lüftung des Fahrzeuginnenraums helfen.
Das Platzangebot des Altea XL Electric Ecomotive soll sowohl den Ansprüchen von Familien entsprechen als auch eine kommerzielle Nutzung möglich machen. Damit kein Platz verloren geht, ist der Batteriepack im Wesentlichen unter den Rücksitzen und dem Gepäckraumboden untergebracht, die Antriebstechnik und die Leistungselektronik sind unter der Fronthaube konzentriert.
Über die Aktivitäten des
Altea wird der Fahrer von neu entwickelten Instrumenten auf dem Laufenden gehalten. Mittels einer App kann er das Auto per Handy-Fernbedienung vorklimatisieren, solange es noch an der Steckdose hängt. Das soll die Ressourcen der Batterie schonen. Auch der komplette Ladezyklus der Batterie lässt sich über die Handy-App fernsteuern und programmieren.
Hoffnungsträger Nummer zwei ist der Plug-in-Hybrid Leon TwinDrive Ecomotive. Die elektrische Reichweite soll 52 Kilometer betragen. Stellt zusätzlich der 1.4 TSI seine 115 PS zur Verfügung, erhöht sich die Reichweite auf bis zu 900 Kilometer.
1,7 Liter Kraftstoff soll der Leon TwinDrive Ecomotive auf 100 Kilometer verbrauchen. Das entspricht einem CO2-Wert von 39 Gramm pro Kilometer.
Mit seinen 163 PS Systemleistung peilt der Leon TwinDrive eine Höchstgeschwindigkeit von 170 km/h an, im rein elektrischen Betrieb sind es 120 km/h. Die Batterie mit einer Kapazität von zwölf Kilowattstunden hat ihren Platz unter dem Gepäckraumboden.
Ein Display klärt darüber auf, was beim Leon gerade so los ist.
Ab 2012 will Seat im Flottenversuch ausführliche Erfahrungen mit beiden Modellen sammeln. Auch am Ausbau der entsprechenden Infrastruktur in Spanien ist Seat gemeinsam mit insgesamt 16 Technologieunternehmen sowie 13 Universitäten und Forschungseinrichtungen beteiligt.
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