Wo
VW stolz einen
Polo mit abschaltbaren Zylindern präsentiert und
Opel nichts anderes als einen
Corsa mit Dieselantrieb vorweisen kann, zeigt
Renault auf dem
Genfer Salon 2012 sein erstes rein als E-Auto konstruiertes Auto. Und was für eins. Mon Dieu, der
Zoé ist richtig schick geworden.
Das Gesicht mit dem markanten Rhombus hat der neue Designchef Laurens van Acker entworfen. Steht dem Kleinwagen ausgezeichnet. Vorbei die Zeiten, in denen man einen Renault "trotz" seines Designs gekauft hat. Pfiffig, aber nicht übertrieben zeigt der Zoé, wie wir uns den nächsten
Clio vorstellen dürfen.
Nicht mal die Funktion muss unter der Form leiden. Auf den Vordersitzen bietet der Zoé klassenüblichen Platz, hinten wird's naturgemäß ein wenig eng.
Die Zukunft ist auch im Cockpit angekommen. Statt klassischer Rundinstrumente zeigt der Zoé alle relevanten Daten über zwei Monitore an. Auch hier alles schick, erinnert fast an einen Apple iPod.
Selbst die Reichweite geht in Ordnung. 210 Kilometer sind es im NEFZ. In der Praxis werden rund 150 Kilometer möglich sein, bevor der kleine Franzose mit seiner Nase wieder ein paar Elektronen schnüffeln muss. Für einen Stadtwagen sicher ausreichend.
Trotz des Elektroantriebs bleibt der Zoé bezahlbar. 20.600 Euro ruft Renault auf. Dazu kommen 79 Euro im Monat Miete für den Akku. In Frankreich, wo E-Autos mit 5000 Euro subventioniert werden, ...
... ist er also nicht teurer als ein herkömmlich angetriebener Clio. Gute Chancen, dass der Hype ums Elektroauto durch Renault neuen Schwung bekommt.
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