Auf der
Tokyo Motor Show 2011 zeigt
Subaru, wie eine schicke Kombi-Zukunft aussehen könnte. Aus Sicht der Japaner handelt es sich beim Advanced Tourer Concept um nichts anderes, als einen "revolutionären Sports Tourer". Unter der Haube sitzt selbstredend ein Boxermotor. Der drehmomentstarke Direkteinspritzer-Turbo ...
... folgt dem Downsizing-Trend und kommt mit 1,6 Liter Hubraum aus. Kombiniert wird er mit dem stufenlosen Automatikgetriebe Lineartronic und einem Hybridsystem. Wählt der Fahrer den E-Modus, treibt der Elektromotor beim Anfahren sowie bei niedriger Geschwindigkeit alle vier Räder an. Beim Bremsen fungiert er zudem als Generator.
Optisch bemüht sich der 4,58 Meter lange, 1,84 Meter breite und 1,43 Meter hohe Subaru Advanced Tourer Concept um Dynamik und eine elegante Note. Die fließende Seitenlinie soll der Studie gar etwas Coupé-Stil einhauchen. Trotzdem soll der Innenraum seine Kombi-Vorzüge aber voll entfalten können.
Den Innenraum schmückt Subaru mit Elementen aus Holz und Metall, ein Glasdach setzt alles ins rechte Licht. Ein großer, im Lenkrad integrierter Monitor steht für die Nutzung von Navigations-, TV- und Internetdiensten zur Verfügung. Ebenfalls auf dem Messestand in Tokio vertreten ist der ...
... BRZ Concept STI. Seine Premiere aber feiert er auf der
LA Auto Show 2011. Der Ausblick auf den lang erwarteten, neuen Sportler ist 4,23 Meter lang und 1,28 Meter hoch. Verantwortlich für die Studie zeichnete Subarus Sportabteilung STI.
Und das bedeutet neben einem Blechkleid im klassischen Blau vor allem Rennsport-Insignien wie Frontspoiler, ...
... einen großzügig dimensionierten Heckflügel und Heck-Diffusor. Das Dach ist aus Kohlefaserlaminat gefertigt, die vier Endrohre aus poliertem Edelstahl. Dazu gibt es selbstredend ein Sportfahrwerk sowie 18-Zoll-Leichmetallfelgen und Brembo-Bremsen.
Bereits im August 2009 hatten
Subaru und
Toyota verkündet, gemeinsam einen kompakten Sportler entwickeln zu wollen. Auf der
IAA 2011 präsentierte Subaru schließlich einen Technologieträger mit dem sperrigen Namen "Subaru BRZ Prologue – Boxer Sports Car Architecture II".
Unter der Haube des Prologue wie auch des BRZ Concept STI tut ein speziell für den BRZ entwickelter Zweiliter-Vierzylinder-Boxer Dienst. PS und Fahrleistungen verrät Subaru noch nicht, wohl aber, dass das Aggregat mit dem Toyota-Direkteinspritzsystem D-4S bestückt ist.
Die drei Buchstaben BRZ stehen übrigens für "Boxer engine", "Rear-wheel drive" und "Zenith". Auf den markentypischen Allradantrieb verzichtet Subarus Neuer also zugunsten eines Heckantriebs. Das erklärte Motto bei der Entwicklung des BRZ lautete "form follows function", so Subaru. Im Mittelpunkt ...
... stand das Frontmotor-Heckantrieb-Konzept, dem sich alle anderen Komponenten unterordnen mussten. Weitere sportliche Attribute des BRZ sind ein tiefer Schwerpunkt, eine leichte Karosserie sowie kurze Überhänge. Das Fahrwerk setzt auf Federbeine vorn und ein Doppel-Querlenker-Layout hinten.
Bereits im Frühjahr 2012 soll der Startschuss für den Produktionsbeginn des BRZ fallen.
Und so sieht die entsprechende die Sportwagen-Zukunft bei
Toyota aus: Der FT-86 II Concept feierte auf dem
Genfer Autosalon 2011 Premiere.
"FT" steht für "Future Toyota". Die Bilder zeigen ...
... geschwungene Linien, eine lange und flache Motorhaube, kräftige Radhäuser und ein weit nach hinten verlagertes Cockpit. Kein Wunder: Design und Aerodynamik des FT-86 II folgen laut Toyota dem Prinzip "funktionelle Schönheit". Ein niedriger Schwerpunkt, Kompaktheit ...
... und eine perfekte Balance sollen wie einst Rennleidenschaft wecken. Die Kraft für den klassischen Heckantrieb kommt von einem vorn platzierten drehfreudigen Boxermotor, dessen Leistungsdaten noch unbekannt sind. Bei der Entwicklung der Aerodynamik kam dem weltgrößten Autobauer seine Erfahrungen aus der Formel 1 zugute.
Die Karosserie des FT-86 misst lediglich 4,235 Meter mal 1,795 Meter bei 1,270 Meter Höhe. Der Radstand ist dafür mit 2,570 Metern üppig. Kunden in Europa müssen auf den ersten Handling-Test noch bis 2012 warten. Dann kommt Toyotas Sportwagen-Zukunft auf den alten Kontinent.
Auf der
New York Auto Show 2011 präsentierte Toyotas US-Tochter Scion schließlich eine Weiterentwicklung des FT-86 namens FR-S Concept. Auch hier ist der Name Programm: FR-S steht für "Front-Engine, Rear-Wheel-Drive Sport".
Der japanische US-Sportler hat eine große Klappe und was darunter, nämlich den Zweiliter-Boxer aus dem
Toyota FT-86. Dessen ursprüngliche 200 PS werden beim FR-S durch Toyotas D4-S-Einspritzung verstärkt, genaue Daten nennt Scion (noch) nicht.
Das Scion-Sportcoupé soll ebenfalls ab 2012 zu haben ein – allerdings wohl nicht in Deutschland.
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