Bereits im August 2009 hatten
Subaru und
Toyota verkündet, gemeinsam einen kompakten Sportler entwickeln zu wollen. Auf der
IAA 2011 präsentiert Subaru nun einen Technologieträger mit dem sperrigen Namen "Subaru BRZ Prologue – Boxer Sports Car Architecture II".
Der Produktionsstart des 4,20 Meter langen und 1,27 Meter hohen BRZ ist für das Frühjahr 2012 geplant.
Unter der Haube tut ein speziell für den BRZ entwickelter Zweiliter-Vierzylinder-Boxer Dienst. PS und Fahrleistungen verrät Subaru noch nicht, wohl aber, dass das Aggregat mit dem Toyota-Direkteinspritzsystem D-4S bestückt ist.
Die drei Buchstaben BRZ stehen übrigens für "Boxer engine", "Rear-wheel drive" und "Zenith". Auf den markentypischen Allradantrieb verzichtet Subarus Neuer also zugunsten eines Heckantriebs. Das erklärte Motto bei der Entwicklung des BRZ lautete "form follows function", so Subaru. Im Mittelpunkt ...
... stand das Frontmotor-Heckantrieb-Konzept, dem sich alle anderen Komponenten unterordnen mussten. Weitere sportliche Attribute des BRZ sind ein tiefer Schwerpunkt, eine leichte Karosserie sowie kurze Überhänge. Das Fahrwerk setzt auf Federbeine vorn und ein Doppel-Querlenker-Layout hinten.
Und so sieht die entsprechende die Sportwagen-Zukunft bei
Toyota aus: Der FT-86 II Concept feierte auf dem
Genfer Autosalon 2011 Premiere.
"FT" steht für "Future Toyota". Die Bilder zeigen ...
... geschwungene Linien, eine lange und flache Motorhaube, kräftige Radhäuser und ein weit nach hinten verlagertes Cockpit. Kein Wunder: Design und Aerodynamik des FT-86 II folgen laut Toyota dem Prinzip "funktionelle Schönheit". Ein niedriger Schwerpunkt, Kompaktheit ...
... und eine perfekte Balance sollen wie einst Rennleidenschaft wecken. Die Kraft für den klassischen Heckantrieb kommt von einem vorn platzierten drehfreudigen Boxermotor, dessen Leistungsdaten noch unbekannt sind. Bei der Entwicklung der Aerodynamik kam dem weltgrößten Autobauer seine Erfahrungen aus der Formel 1 zugute.
Die Karosserie des FT-86 misst lediglich 4,235 Meter mal 1,795 Meter bei 1,270 Meter Höhe. Der Radstand ist dafür mit 2,570 Metern üppig. Kunden in Europa müssen auf den ersten Handling-Test noch bis 2012 warten. Dann kommt Toyotas Sportwagen-Zukunft auf den alten Kontinent.
Auf der
New York Auto Show 2011 präsentierte Toyotas US-Tochter Scion schließlich eine Weiterentwicklung des FT-86 namens FR-S Concept. Auch hier ist der Name Programm: FR-S steht für "Front-Engine, Rear-Wheel-Drive Sport".
Der japanische US-Sportler hat eine große Klappe und was darunter, nämlich den Zweiliter-Boxer aus dem
Toyota FT-86. Dessen ursprüngliche 200 PS werden beim FR-S durch Toyotas D4-S-Einspritzung verstärkt, genaue Daten nennt Scion (noch) nicht.
Das Scion-Sportcoupé soll ebenfalls ab 2012 zu haben ein – allerdings wohl nicht in Deutschland.
Weitere Bildergalerien und Videos zum Thema finden Sie in den Empfehlungen auf der linken Seite.