Das Programm von Papst Benedik XVI. (Archivfoto) bei seinem Besuch in Deutschland ist vollgepackt. Dennoch sucht der Heilige Vater in seiner Heimat auch den direkten Kontakt zu den Gläubigen – unter anderem in seinem Papamobil. Dieses ist – trotz Benedikts Sinn für Nachhaltigkeit und
alternative Antriebe – nicht wie vor Wochen vermutet ...
... mit
Hybrid (Montage: autobild.de) ausgestattet. Das bestätigte eine Sprecherin der Deutschen Bischofskonferenz autobild.de. Die "Wirtschaftswoche" hatte im Juni gemeldet, dass Daimler "im Kundenauftrag des Vatikan" unter strengster Geheimhaltung in Handarbeit den Umbau einer Mercedes M-Klasse mit Hybrid versehe.
Dabei ist Benedikts Sinn für Nachhaltigkeit und alternative Antriebe bekannt. Nach Auskunft aus Rom kann er sich die Nutzung eines elektrischen Papamobils – vielleicht eines
Tesla Roadster? – vorstellen. Der Heilige Vater würde ein Elektroauto einem Fahrzeug mit herkömmlichen Antrieb vorziehen, erklärte Kardinal Giovanni Lajolo.
Seit Ende 2007 nutzt Benedikt unter anderem einen umgebauten
Mercedes-Benz G 500 für seine Audienzen am Mittwoch. Die Security ist immer an seiner Seite.
Zu den Extras für den Heiligen Vater gehören eine umklappbare Frontscheibe, Haltebügel und Stufen am Heck zum Einstieg.
Auch zum Reisen bevorzugt Benedikt XVI. Automarken aus seinem Heimatland: Zum Beispiel einen
VW Phaeton, ...
... einen
Audi A8 oder ...
... einen
X5, den ihm der inzwischen verstorbene BMW-Vorstand Michael Ganal im Jahr 2005 überreichte.
Als Josef Kardinal Ratzinger fuhr Papst Benedikt einst einen grauen
Golf IV. Der ging bei eBay für sagenhafte
189.000 Euro weg.
Auch Vorgänger Johannes Paul II. schwor auf den Stern. Hier fährt er in einem
ML 430 über den Petersplatz.
Dieser Mercedes-Benz 600 Pullmann-Landaulet gehörte Papst Paul VI., zwischen 1963 und 1978 auf dem Heiligen Stuhl.
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