Neue Einträge in die X-Akte von
BMW: Der Ende 2009 vorgestellte
X1 wird im September 2013 überarbeitet. Schon 2015 folgt die zweite Auflage. Geräumiger, komfortabler und sparsamer soll der nächste X1 werden – und gefälliger, vor allem von vorne. Vom neuen X1 soll es einen Coupé-Ableger geben, der nur X2 heißen kann. Diese Variante, die noch vom Vorstand bestätigt werden muss, ...
... kommt frühestens 2016. Der X2 wird ein echter Crossover, der in keine Schublade passt. Die Coupé-Anleihen erinnern ein wenig an den X6, ansonsten gibt sich der X2 aber vernunftbetonter und geräumiger. Serienmäßig greifen X1 und X2 auf Frontantrieb zurück, allenfalls bei den Topmotorisierungen dürfte xDrive zum serienmäßigen Lieferumfang gehören.
Die Motorenpalette von X1 und X2: 18i/170PS, 20i/204PS, 28i/245PS (alles Vierzylinder). An der Dieselfront soll die bekannte Dreifaltigkeit mit 18d/20d und 23d um den 25d erweitert werden, der rund 224PS leistet. Für 2015 ist ein Plug-in-Hybrid geplant. Bonbon für Sportbegeisterte: Es gibt Überlegungen, X1 und X2 auch als rund 300 PS starke MDrive-Edition mit M-Sportpaket aufzulegen.
Der nächste X1 trägt das Entwicklungskürzel F48. Damit weist er sich gegenüber BMW-Kennern als Hochdach-Auto der neuen Generation aus. Seine Schwestermodelle: Der F46 alias FAST (ab 2015) ist ein 1er "Family Activity Sports Tourer".
Als sportlicher Minivan soll der FAST im Revier des
VW Touran wildern.
Der F45 hört momentan noch auf den Namen CAT. Das steht für "Compact Activity Tourer". Auf Deutsch: kompakt, sportlich, geräumig. 2013 soll der CAT – die neue Baureihe mit Vorderradantrieb wird unter dem jetzigen
1er eingeordnet – starten.
Die Proportionen des CAT ähneln denen des
VW Golf Plus. In die gleiche Klasse gehören F44 (1er Joy, drei- und fünftürige Antwort auf den Audi A1) sowie F47 (der mehrfach erwähnte X2).
Doch BMW forstet nicht nur den SUV-Sektor auf. Eines der aktuellen Projekte ist auch der Z2, der als legitimer Nachfahre des Z3 gelten darf. Und mit dem hat
BMW seinerzeit Roadster-Geschichte geschrieben. Das kompakte Maßkonzept schreibt auch beim Z2 beinahe zwingend ein Faltdach vor.
Auch bei den Motoren ist – neben ausreichender Leistung – geringer Platzbedarf gefragt. Im Moment sind drei verschiedene Zweiliter-Vierzylinder (16i/20i/ 28i) mit 163 bis 272 PS fest eingeplant. Ein Zweiliter-Diesel steht auf Abruf bereit. Noch gestritten wird allerdings über das Antriebskonzept – Allrad- oder Hinterradantrieb, beides ist möglich. Im ersten Fall ...
... könnte der Z2 schon im Frühjahr 2014 in Serie gehen. Plan B würde eine deutliche Verzögerung bedeuten. Mit Hinterradantrieb wäre der Z2 erst im Frühjahr 2016 startklar. Zum einen ist die entsprechend angepasste Hinterradantriebs-Baugruppe nicht früher verfügbar. Zum anderen will man dem Nachfolger des Z4, der für 2015 avisiert ist, nicht die Schau stehlen.
Noch ist unklar, ob es für den
Z4 beim alten Namen bleibt oder ob der Edel-Roadster weiter wächst und dann als Z6 auf die Welt kommt. Ein mit
5er und
6er verbandelter Z6 hätte als Ersatz für den Z4 allerdings genug Luft zum Atmen. Deutlich größer, geräumiger und gern auch ...
... mit sechs Zylindern unter der Haube (40i mit zwei Ladern und 380 PS, in der M-Version mit drei Turbos und 450 PS), dürfte der Z6 sogar das in der Münchner Chefetage so beliebte Klapptop behalten.
Kommt der Z2 mit Allrad, kann der Z4 seinem bisherigen Konzept dagegen treu bleiben. Weitestgehend jedenfalls. Hilfreich dürfte auf jeden Fall aber ein Wechsel zum Softtop sein, womit sich erheblich Gewicht sparen ließe. Wenn dann noch der 220-PS-Dreizylinder für die entkernte M-Version wahr wird, dürfte BMW tatsächlich zurückfinden zu neuer, alter Sportlichkeit.
Noch eine neue Nummer von
BMW: Der 2er soll ab 2014 der Nachfolger des
1er Coupés werden. An der Front mit den großen lackierten Flächen zwischen der Niere und den konvex geformten Linsenscheinwerfern wird sich aller Wahrscheinlichkeit nach nicht viel ändern.
Ganz anders am Heck: Der BMW-typische Hofmeisterknick fällt runder aus, eine markante Wulst zieht sich auf Höhe der Türgriffe über die Flanke und endet in nach oben gezogenen und abgerundeten Heckleuchten. Bei den Motoren setzt der 2er weitestgehend auf aufgeladene Vierzylinder. Ausnahmen: die Sechszylinder in 235i und M2 (ab 2016).
Abgerundete Ecken und eine ausgeprägte L-Form prägen die hintere Leuchtengrafik der 2ers.
Eine konvexe Linsenform – auf Wunsch gibt es Xenon und BMW-typische LED-Leuchtringe – bestimmt die Front des 2ers. Doch das ist noch immer nicht alles, ...
... was BMW an Zukunftsaussichten auf Lager hat. Aus dem
BMW 3er wird ein 4er: Das gilt nicht für die Limousine, sie darf ihren etablierten Namen behalten. Aber ein viertüriges Coupé und das Cabrio werden künftig als 4er kommen.
Bereits ein Jahr nach Einführung des neuen 3ers 2012 debütiert die 4er-Reihe, unter anderem mit dem Coupé F32. Technisch wird es kaum Unterschiede zu den tiefer positionierten 3er-Modellen geben. Die Motorenpaletten sind ebenfalls sehr ähnlich. Zur 4er-Familie wird auch der M gehören, der demzufolge nicht mehr
M3, sondern M4 heißen müsste.
Der offene 4er ist 2014 zu erwarten. Wie bereits der Vorgänger E93 erhält auch das Cabrio F33 ein festes Klappdach. Der Erfolg des aktuellen Cabrios ...
... überstimmte offenbar die Argumente der Stoffdach-Fürsprecher. Bessere Dichtungen und schmalere Fugen sollen für hochwertigere Anmutung ...
... und überragenden Geräuschkomfort sorgen. Über ein leichtes Carbon-Klappdach wird intensiv nachgedacht. Die M-Variante etwa könnte es erhalten.
Schon in den Startblöcken kauert der neue
3er. Im Februar 2012 geht's los. Nummer sechs, Baureihe F30, steht elegant auf den Rädern, gestrafft, gefällig, geschmackvoll. Stilsicher und mit ausgewogenen Proportionen.
AUTO BILD hat das Münchener Volumenmodell bereits einem ersten Check unterzogen:
Hier geht es zur Sitzprobe des neuen BMW 3er.
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