Die
Passat-Familie wächst: 2015 soll dem
VW Passat CC ein elegantes, zweitüriges Coupé an die Seite gestellt werden. Die Techniker können bei ihm auf eine B-Säule verzichten. Auf diese Weise lassen sich alle vier Scheiben komplett versenken. Möglich macht das ...
... die enge konstruktive Verwandtschaft mit dem neuen Passat Cabriolet. Es könnte – ebenfalls ab 2015 – den kleineren
Eos ersetzen. Genau wie dieser wird der Passat ein Klappdach bekommen. Das zusätzliche Schiebedach entfällt allerdings.
Geschlossen sieht das Cabrio auf den ersten Blick dem Coupé zum Verwechseln ähnlich. Nur wer genau schaut, sieht die Trennfugen zwischen den drei Dachteilen. Geöffnet verschwindet das Dach komplett im Kofferraum. Als drittes neues Passat-Modell ...
... ist ein SUV für 2016 angedacht. Produziert werden soll es im Werk Chattanooga in den USA. Basis ist deshalb der
US-Passat. Weil VW keine Überschneidungen mit deutschen Produkten befürchten muss, könnte sich sogar der Export nach Europa lohnen. Der Siebensitzer ist auf dem Papier bis zu fünf Meter lang und übertrifft damit sogar den
Touareg.
Der modellgepflegte
CC ist bereits ab Februar 2012 zu bekommen, sein Nachfolger kommt 2015.
Die neue
Passat-Generation startet 2014 als Limousine und Kombi. Sie soll den für VW ärgerlichen Umstand ändern, dass der
Skoda Superb Combi regelmäßige Vergleiche gegen den Variant gewinnt. Der Premium-Anspruch der Marke soll durch neue Technik ...
... und ein emotionaleres Design untermauert werden. Der Modulare Quer-Baukasten soll dem nächsten Passat mehr Platz für Passagiere und Gepäck schenken, obwohl das Auto außen kaum zulegt. Der Radstand wächst von 2,71 auf 2,75 Meter, der Vorderwagen wird kompakter.
Bereits Ende 2011 legt VW in der aktuellen Modellgeneration eine Variante nach, wenn der CrossPassat zu den Händlern rollt – wie alle künftigen Cross-Modelle auf Wunsch mit Allradantrieb.
Weitere Neuheiten von VW: Nach dem
Polo ist
VW jetzt dabei, den
Golf rundum aufzuwerten. Mehr Chrom, viel glänzendes Schwarz, straffe Proportionen – der gesamte Auftritt orientiert sich an der Mittelklasse. Typisch für das aktuelle VW-Design ...
... sind die höhere Gürtellinie, die markanten Leuchten und das verchromte Emblem mit neuem Schriftzug. Premiere ist auf dem Pariser Salon im Herbst 2012, Ende des Jahres fährt der Wolfsburger als Fünftürer zu den Händlern. Dank niedrigerer Produktionskosten sollen die Preise stabil bleiben.
Das Motrenprogramm: Ab Ende 2013 kommt die Hybrid-Variante des Golf als Vollhybrid nach Prius-Vorbild. Vom Start weg gibt es den 140 PS starken 1.4 TSI, der die strenge EU-6-Abgasnorm erfüllt, auch mit Zylinderabschaltung. Die Leistung der Top-Motoren steigt um jeweils zehn PS, ...
... der GTI mobilisiert künftig 220 PS, der stärkste Diesel 180 PS, das TDI-Volumenmodell 150 PS – alle erfüllen EU 6. Ergänzt wird die Palette durch den 1.4 TSI mit 122 PS in der Multifuel-Version (für E85-Biosprit) und um die 110 PS starke Erdgasvariante 1.4 TSI CNG.
Der
Phaeton geht 2015 in die nächste Runde. Für Volkswagen stellt sich die Frage: Mut zum Risiko oder wieder ein Klassiker? Demnächst fällt die Entscheidung zwischen Schräg- und Stufenheck. Das Interieur soll wieder Maßstäbe setzen.
Große Klappe, viel dahinter. So könnte ein großer Sportback made in Wolfsburg aussehen – doch ob die Kunden das wollen? Bei VW werden derzeit mehrere Varianten fürs Blechkleid diskutiert.
Stufenheck: bloß keine Experimente! Wenn Vorsicht siegt, wird auch der nächste Phaeton eine viertürige Limousine, dazu kommt eine Version mit langem Radstand und Luxus-Outfit
Schrägheck: Der Fünftürer ist fertig, hätte auf der
IAA stehen sollen, wurde aber verschoben. Das Auto orientiert sich am Concept D von 1999 – und polarisiert genau wie damals.
Variant: Audi hat vor Jahren den
A8 Avantissimo eingestampft, VW später den Super-Passat auf A6-Basis. Das sind keine guten Vorzeichen für einen Phaeton Variant.
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