Seat zieht gleich: Auch der
Mii wird ab Mai 2012 mit fünf Türen ausgeliefert. Klar, denn die Markenbrüder VW Up und Skoda Citigo gibt es dann auch mit zwei Türen zusätzlich.
Premiere feiert der Seat-Mini auf dem
Autosalon in Genf 2012 gemeinsam mit dem Dreitürer – der bislang tatsächlich ebenfalls noch auf keiner Messe stand.
Interessant wird es beim Preis: Der dreitürige Mii kostet in Spanien als Basis 8650 Euro, in Deutschland wird er mutmaßlich ein wenig teurer. Der Aufschlag für zwei weitere Türen dürfte wie bei VW unter 500 Euro betragen. Eines muss man Seat lassen, das Mii-Näschen ist schlicht, aber hübsch geraten.
Wo der VW Up sich etwas liefestylig präsentiert, kommt der Spanier eher nüchtern daher. Der ...
... Mii tritt identisch motorisiert wie der Up an (Benziner mit 60 PS sowie 75 PS, auch als Erdgas-Variante) und optisch eben ein wenig verändert auf den Plan. In der sparsamsten ...
... Variante "Ecomotive" liegt der durchschnittliche Verbrauch des Mii bei 4,1 l/100 km, die CO2-Emissionen betragen 96 Gramm CO2/km.
Der Kofferraum schluckt 251 Liter Gepäck, ...
... und lässt sich durch das Umlegen der hinteren Sitze auf 951 Liter Volumen vegrößern.
Und noch mal fünf Türen für
Genf: Der
Skoda Citigo steht ebenfalls auf dem Schweizer Autosalon als Vollwert-Kleinwagen mit zwei hinteren Zugängen. Marktstart ist gemeinsam mit dem Dreitürer im Mai 2012. Anders als beim VW-Bruder
Up trennt die tschechische Tochter die Einführung des Kleinwagens nicht auf – genau wie Seat.
Und Preise? Der Dreitürer (Foto) kostet knapp unter 9000 Euro. Beim Up kosten zwei zusätzliche Türen 475 Euro Aufpreis, in diesem Bereich dürfte sich auch ...
... Skoda mit dem Citigo einsortieren. Macht also unter 9500 Euro für die Basisversion mit 60 PS und drei Zylindern samt fünf Türen – am Ende der Rechnung stehen rund 500 Euro weniger als für einen Up.
Innen unterscheidet sich der Fünftürer nicht vom Citigo mit drei Türen: Das Cockpit wartet mit viel Plastik auf, das aber gut verarbeitet und je nach Ausstattung teilweise in Wagenfarbe lackiert ist. Ein Aufsteck-Navi mit vielen Multimedia-Funktionen ...
... wird etwa 350 Euro kosten. Wie bei VW soll auch hier eine Elektro-Variante folgen, vor 2014 wird daraus aber nichts. Und der Bruder aus Wolfsburg? Ebenfalls ab Mai 2012 rollt der kleine
VW Up mit fünf Türen vor. Auf den folgenden Bildern gibt es alle Infos zum Fünftürer.
Keine Frage, ein Kleinstwagen mit fünf Türen ist natürlich die praktischere Variante – vor allem, wenn man häufiger mit mehr als zwei Personen unterwegs ist. Zwar ...
... verliert er gegenüber dem Dreitürer optisch an Dynamik, aber die größeren Fensterflächen bieten eine bessere Sicht nach schräg hinten.
Die Preise starten bei 10.325 Euro, der Aufpreis für zwei zusätzliche Türen bleibt moderat.
Wie beim Dreitürer sind fünf Ausstatttungsvarianten am Start, von ziemlich mager bis fast luxuriös. Das ...
... Motoren-Angebot bleibt übersichtlich: Zwei Dreizylinder-Benziner mit 60 und 75 PS sorgen für mehr oder weniger Schwung.
Mit vier Türen ändert sich in der Silhouette die Optik leicht. Während die untere Fensterlinie beim Zweitürer hinten im Bereich der C-Säule ansteigt, bildet sie beim Viertürer eine gerade Linie.
Identisch zeigen sich bei beiden Karosserieversionen die Front- und Heckpartien.
Der Up Zweitürer kam im Dezember 2011 auf den Markt und ist der Pionier der "New Small Family", wie Volkswagen seine neue Kleinstwagen-Baureihe intern bezeichnet. Der Stadtflitzer soll den glücklosen Fox beerben, ...
... ist mit 3,54 Metern aber deutlich kürzer geraten und damit seit Ende des Lupo prinzipiell der erste "echte" Kleinstwagen im VW-Programm. Er ist ein Späteinsteiger in dieser Fahrzeugklasse, etwas solider gebaut als die Konkurrenz, mit einem Einstiegspreis von 9.850 Euro dafür aber auch nicht unbedingt ein Schnäppchen.
Und was hat VW in Sachen Up noch in der Pipeline? Hier ein kleiner Rückblick: Das ist einer von sechs VW Up-Entwürfen für die
IAA 2011: der VW Up-Azzurra. Der ...
... Up mit "maritimer Seele", schwärmen die Wolfsburger in ihrer Pressemitteilung. Der Name des Prototypen entstand in Anlehnung an einen Yachtclub der Costa Smeralda auf Sardinien. Lassen ...
... wir das Dach und die Türen einfach weg und packen edelste Werkstoffe rein, werden sich die Designer Giorgetto Giugiaro und Walter de Silva gedacht haben und lassen es richtig krachen. Edelholz und Leder, angeblich alles wasserfest. Eine lustige Idee mit null Chance auf eine Umsetzung in Serie.
Gleiches dürfte für den Buggy-Up gelten. Der wirkt wie ein Mix aus dem Serien-Up und dem Buggy der 60er-Jahre, der auf dem seligen VW Käfer basierte. Dafür wurde die Motorhaube deutlich abgesenkt ...
... und die Bodengruppe verstärkt. Die Kofferraumhaube ist zweigeteilt: Die Haube selbst klappt klassisch nach oben, der Bereich über dem Stoßfänger wie bei einem Pick-up nach unten.
Mit 3,58 Meter ist der Buggy-Up gut vier Zentimeter länger als der geschlossene Up der Serie, mit 1,67 Meter auch etwas breiter (plus 31 mm). Dazu ist er mit 1,29 Meter fast 20 Zentimeter flacher. Dann ...
... hat VW noch 18-Zoll-Leichtmetallräder mit Reifen der Dimension 205/40 auf den Mini gepackt, das verstärkt den Auftritt germeinsam mit der Zweifarblackierung zusätzlich. Auch hier ist alles wasserfest, behauptet VW. Dass ...
... der Buggy-Up irgendwann über kalifornische Strände rollt, ist aber sehr unwahrscheinlich.
Nach so viel wilden Design-Kapriolen nähern wir uns jetzt der Serie: Der CrossUp könnte nach CrossPolo, CrossGolf und CrossTouran der vierte hochgelegte VW werden. Das ...
... Rezept ist bekannt. Typisch für ein Cross-Modell von VW sind die in einem dunklen Anthrazit ausgeführten Radhaus- und Schwellerverbreiterungen ...
... sowie die schwarzen Seitenschutzleisten oberhalb der Schweller. Dazu spendiert Wolfsburg modifizierte Stoßfänger (vorn mit eingefassten Nebelleuchten) und eine Dachreling, fertig ist das Cross-Modell. Passend dazu werden 16-Zöller mit 185er-Pneus gereicht, die Bodenfreiheit erhöht und der Innenraum zweifarbig aufgebrezelt.
Offensichtlich können sich die VW-Designer auch ein sportliches Derivat des Up vorstellen: Als GT-Up hat der Kleinwagen einen völlig neuen Grill, ...
... der nicht nur mehr Luft für Motor- und Bremsenkühlung durchlässt, sondern auch LED-Tagfahrlichter integriert. Dazu spendiert VW Seitenschweller, 17-Zoll-Alus samt Breitreifen, einen Doppelrohrauspuff und einen Dachkantenspoiler.
Innen (leider noch ohne Foto) dominiert die Farbe Anthrazit, ergänzt um das typische Karomuster für die Sitze (in Blau) und einen schwarzen Dachhimmel. Bis zu 100 PS könnte der GT-Up haben, bei nur 900 Kilo Gewicht also durchaus ein sportliches Kerlchen wie einst der Golf GTI I.
Nicht mehr spekulieren müssen wir über den Eco-Up. Dessen 1,0-Liter-Dreizylinder setzt auf Erdgasantrieb (bei VW EcoFuel genannt) und bläst dank Start-Stopp-System und Rekuperation (dann BlueMotion Technology genannt) nur 79 g/km CO2 in die Luft.
Der Motor leistet 68 PS und soll mit dem Sparpaket 2,5 kg/100 km Erdgas verbrauchen. Zunächst kommt der Eco-Up aber 2012 ohne das Sparpaket und emittiert dann 86 g/km CO2.
2013 kommt dann die Elektro-Variante des Up. Als E-Up rollt der Wolfsburger mit veränderten Grill (kleinere Lufteinlässe) und bogenförmigen LED-Tagfahrlicht vor.
135 km/h soll er mit seinem maximal 60 kW starken Motor schaffen und maximal 130 Kilometer weit kommen.
Die Batterien befinden sich im Unterboden des Fahrzeugs, alle wesentlichen Antriebs- und Nebenaggregate sind vorn im Motorraum untergebracht.
Und hier ist die Familie noch einmal versammelt, allerdings ohne die offenen Studien Up-Azzurra und Buggy-Up. Vielleicht ist das Foto der dezente Hinweis darauf, was in näherer Zukunft wirklich auf die Straße rollt.
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