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Audi zeigt sein erstes, rein elektrisches SUV: den e-tron. Größentechnisch fährt der Audi e-tron zwischen Q5 und Q7, füllt im Prinzip also die Q6-Lücke. Mit seinen Abmessungen (L/B/H 4,90/1,94/1,62 Meter) ist der Neue ein stattliches Fahrzeug. Die Reichweite des e-tron soll im WLTP-Zyklus mehr als 400 km betragen. Der Marktstart soll ab Ende 2018 erfolgen.
Bild: Audi AG
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preislich liegt der E-Audi bei rund 80.000 Euro – in der Basis, wohlgemerkt. Für Kunden, die den e-tron bereits reserviert haben, gibt es das auf 2600 Exemplare limitierte Sondermodell "e-tron edition one".
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Design: Auf den ersten Blick ist der e-tron eindeutig als Audi zu erkennen, aber die Formgeber haben dem ersten Elektro-SUV der Marke einige signifikante Designmerkmale mit auf den Weg gegeben. So fällt vor allem der Singleframe mit vertikalen Streben auf.
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Ähnlich wie der neue Audi Q3 verfügt auch der e-tron über eine umlaufende Schulterlinie mit betonten Radkästen. Das Dach ist im hinteren Bereich recht flach gehalten und läuft in einen Dachkantenspoiler aus. Der Schwellerbereich ist – wie die Radläufe – glänzend schwarz abgesetzt. Mitterweile weit verbreitet: das durchgehende Leuchtband in LED-Technik.
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Aerodynamik: Den Technikern ist es gelungen, den cw-Wert des SUVs auf 0,28 zu drücken. Dazu trägt die aktive Aerodynamik bei, die je nach Fahrsituation Kühlluft für die Bremsen liefert, sowie das serienmäßige Luftfahrwerk, das die Bodenfreiheit an die jeweilige Geschwindigkeit anpasst – die Karosseriehöhe variiert um bis zu 76 mm.
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Audi e-tron (2018): Vorschau, Technik, Preis
Anstelle von konventionellen Außenspiegeln verbaut Audi auf Wunsch erstmals Kameras, die dem Fahrtwind weniger Angriffsfläche bieten sollen. Das Bild, das die "virtuellen Außenspiegel" aufnehmen, wird auf jeweils sieben Zoll große OLED-Bildschirme auf der Türinnenseite projiziert.
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Fahrleistungen: Zwei E-Maschinen mit insgesamt 300 kW (408 PS) und bis zu 660 Nm Drehmoment sollen den Audi e-tron in weniger als sechs Sekunden auf 100 km/h – einen genauen Wert nennt Audi alleridngs noch nicht. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 200 km/h. Bei entspannter Fahrweise treibt die hintere der beiden Asynchronmaschinen den e-tron an, beim Segeln sind die beiden Motoren frei von Schleppmomenten.
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Bei sportlicher Fahrweise und rutschigem Untergrund schaltet sich der zweite Motor an der Vorderachse dazu und macht den e-tron somit zu einem Allradfahrzeug. Über das serienmäßige drive select kann der e-tron an den jeweilgen Fahr-Geschmack angepasst werden – von sportlich über komfortabel bis hin zum Offroad-Modus.
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Batterie: Unterhalb der Fahrgastzelle ist die Batterie des e-tron platziert. Der 2,28 Meter lange, 1,63 Meter breite und 34 Zentimeter hohe Energiespeicher enthält insgesamt 36 Zellmodule, die 95 kWh Energie speichern können. Die Batterie arbeitet mit 396 Volt Nominalspannung. Die Kühlung des Batterieblocks übernimmt ein mit Gel gefülltes Kühlsystem, das die Abwärme aus dem Batteriegehäuse in das Kühlmittel führt.
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Die Reichweite des Audi e-tron soll im WLTP-Zyklus mehr als 400 Kilometer betragen. Audi gibt an, dass Kunden auf Langstrecken den Ladestandard CSS (Combined Charging System) an Schnellladesäulen nutzen können.
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Zu Hause lädt der Audi über die bekannte 230-Volt-Steckdose mit einer Ladeleistung von 2,3 kW und an einer 400-Volt-Drehstromsteckdose mit 11 kW. Die 400-Volt-Alternative soll einen kompletten Ladevorgang in acht Stunden erledigen. Ab 2019 soll ein zweites Ladegerät im e-tron die Ladeleistung verdoppeln.
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Innenraum: Der Innenraum des e-tron wird zu großen Teilen aus den bekannten Oberklasse-Modellen A8 und Q8 übernommen. Dazu gehört auch das Bediensystem "MMI touch response" mit zwei Bildschirmen, die auf den Fahrer ausgerichtet sind. Ganz neu ist die Handauflage in der Mittelkonsole, die ...
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... schwebend designt ist und gleichzeitig die elektronische Parkbremse und den Fahrstufenschalter beherbergt.
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Ausgewählt wird die Fahrstufe per Klick mit Daumen und Zeigefinger. Eine echte Umgewöhnung dürfte der Blick in Richtung Außenspiegel darstellen – denn statt herkömmlicher Spiegel kommt der e-tron mit sogenannten virtuellen Außenspiegeln. Genau genommen handelt es sich um Kameras, die das Bild auf einem Bildschirm in der Türtafel wiedergeben.
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Audi verspricht, dass das Raumangebot in wichtigen Parametern wie Bein- und Kopffreiheit die SUV-Konkurrenz übertreffen soll. Das Kofferraumvolumen wird mit 660 Litern angeben, wobei davon 60 Liter auf ein Ablagefach im Vorderwagen entfallen. Speziell für den e-tron gibt es neue, offenporige Zierhölzer – und Sitznähte, die elektrische Leiterbahnen imitieren (auf Wunsch in Orange).
Bild: Audi AG
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Fahren: AUTO BILD hat im noch abgeklebten Nobel-SUV e-tron bereits Platz genommen und ist in Kopenhagen mitgefahren. Bei unserer kleinen Runde durch die Stadt mussten wir aufpassen, dass uns die Fahrradfahrer nicht überhören. Diese Stille! Ist auch innen dank verstärkter Verglasung eine Wohltat. Der Audi hat zwei Elektromotoren, einer vorn, einer hinten. Im Fahrzeugboden liegen die 95-kWh-Akkus, ...
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... was gut für die Steifigkeit der Karosse und die Straßenlage ist. Wenn der e-tron mit aller Wucht nach vorn stürmt, dann ist nur ganz leise das Sausegeräusch der Motoren zu vernehmen; nur wer genau hinhört, der nimmt Wind- und Rollgeräusche wahr. Das liegt daran, dass die Entwickler viel Geld, Zeit und Mühe in die Akustik gesteckt haben, allein die Hinterachse ist dreifach gedämmt.
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Und dann ist da noch die Sache mit den Kameras statt der Außenspiegel. Deren Bilder werden auf zwei hochauflösende Screens gespiegelt, sie befinden sich links und rechts in der Türverkleidung, oberhalb der Griffe. Das klappt ...
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... sowohl bei Dunkelheit als auch bei knalliger Sonne bestens, das Bild ist dank OLED-Technik so gestochen scharf, wie das bei manchen zu Hause auf dem Fernseher nicht der Fall ist. Kameras statt Spiegel sind Option, Audi lässt sich das bezahlen.
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Vieles andere ist Serie. Das Cockpit mit den zwei Screens, das wir in dieser Art schon aus A6, A7 und A8 kennen. Oben der Touchbildschirm für Multimedia, unten für Klima und Sitzeinstellung. Das klappt gut und lenkt nicht vom Verkehr ab, wenn der Blick auf das serienmäßige Virtual Cockpit mit den Digi-Anzeigen hinterm Lenkrad wandert oder auf die Infos, die das Head-up-Display in die Frontscheibe spiegelt.
Bild: Audi AG