Im Frühjahr 2013 kommt der BMW 3er für Besserverdienende: Mit dem 4er verfolgt BMW die Coupé-Strategie bei seinen Modellen konsequent weiter.
Warum auch nicht – die Bayern verwenden die Technik eines fertig entwickelten Modells und verkaufen es deutlich teurer. Hat beim
5er und dem
6er Coupé bereits wunderbar funktioniert.
Deshalb wird aus dem
3er ein gestrecktes 4er Coupé. Und mit den ersten Bildern des Concept 4er Coupé zeigt uns
BMW auch, wie das aussehen wird.
Zu den Details: Das 4er Coupé hat 50 Millimeter mehr Radstand (2810 mm) als der 3er, die Spur wird vorne 45 Millimeter (1545 mm) und hinten 80 Millimeter breiter (1593 mm).
Die Fahrzeugbreite wächst um 44 Millimeter auf 1826 Millimeter, die Dachlinie ist um 16 Millimeter auf 1362 Millimeter abgesenkt. Insgesamt erstreckt sich das BMW 4er Coupé auf 4,64 Meter Gesamtlänge.
Schrägere Scheiben, rahmenlose Fenster, schlanke Dachpfosten und eine coupéhafte Anmutung machen das 4er-Topmodell zu einer ausgesprochen eleganten Erscheinung.
Beim Concept 4er Coupé sorgen Voll-LED-Scheinwerfer für den BMW-typischen bösen Blick mit zwei Kreisen. Die Augen fallen hier noch schmaler aus als beim 3er.
Ein Lichtleiter vom inneren Scheinwerfer zur BMW-Niere verbindet beide Elemente und lässt die ...
... Niere noch breiter wirken. Das Markenzeichen ist wegen der Aerodynamik geschlossen, soll aber mit dem Wechsel zwischen hellen und dunklen Flächen wie offen wirken.
Überhaupt arbeitet BMW viel reichlich optischen Kniffen, um den 4er vom 3er abzuheben und ihn edler wirken zu lassen. Die Frontschürze fällt mächtig aus und schafft die Verbindung zu den weit ausgestellten Scheinwerfern und deren Geometrie.
Die Seitenansicht wird von zahlreichen Linien und der schmalen Fensterline geprägt. Alles andere als schmal fallen die breiten Reifen aus, die bei der Studie auf 20-Zoll-Felgen im Vielspeichendesign gezogen sind.
Markantestes Element der Heckpartie ist der hintere Stoßfänger. Ein Zierteil aus satiniertem Aluminium schließt die Heckpartie zur Straße hin ab.
Die BMW-typischen L-förmigen Leuchten unterstreichen die Breite des knackigen Abgangs zusätzlich ...
... und sollen dank neuer Technik noch dreidimensionaler wirken als bei anderen BMW-Modellen.
Auch innen zeigt die Studie, was machbar wäre: Leder mit ...
... Ziernähten satt, offenporiges Holz, ein Dachhimmel in weichem Velours.
Selbst die Becherhalter sind in Leder gekleidet. Dabei bleibt das Design BMW-typisch, das Cockpit umschließt den Fahrer, ...
... hinten sitzen die Passagiere in schmalen Einzelsitzen wie in einem Kokon.
Detailansicht einer Studie: Die Armlehne trägt Holz in Nussbaum, ...
... die Sitze dicke Kedern. Der Hinweis "BMW Individual" verdeutlicht, dass hier kein Serienauto steht.
Die Sitze sind nicht nur hübsch, sondern auch sehr schmal. Ob es das schicke Gestühl so auch in die Serie schafft, ist fraglich.
Zu den Motoren verrät BMW noch rein gar nichts. Aber wir wissen bereits, dass Benziner und Diesel der neuesten Generation mindestens knapp 220 PS leisten und mit einer Achtgangautomatik kommen. Der 4er setzt sich also auch leistungsmäßig vom 3er ab.
Das Coupé ist nur der erste Vierer-Streich: Das 4er Cabrio wird rund 10.000 Euro mehr kosten als die 3er Limousine. Es behält die schlanke Silhouette bei, das sperrige Blechklappdach verbirgt sich im knappen Kofferraum.
Das viertürige 4er Gran Coupé ist für 2014 geplant und wirkt etwas gestreckter als die 3er Limousine. Der Preisaufschlag ist happig: rund 7000 Euro.
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