Der Fahrer sitzt knapp über dem Asphalt, die Klappscheinwerfer sind eine willkommene Orientierungshilfe in Sachen Abmessungen. Das Fahrverhalten des BMW M1 ist trotz aller Direktheit komfortabel und somit auch langstreckentauglich.
Zeichen der Zeit. Lamellen über der Heckscheibe, Rückleuchten vom 6er und zwei (!) BMW-Logos.
Der 3,5 Liter große Reihensechser war 1978 weltweit einer der ersten Serienmotoren mit Vierventiltechnik.
Billiges Plastik und grobe Schalter. Das Cockpit schockiert im ersten Moment. Dafür liegt alles im Blick.
Die Sitze sehen zwar nicht spannend aus, bieten dafür aber einen gelungenen Mix aus Halt und Komfort.
Mit einem Grundpreis von 100.000 DM gehörte der BMW M1 1978 zum Teuersten, was man auf vier Rädern kaufen konnte.
Jochen Neerpasch, Gründungsmitglied der M GmbH meint: "Ich finde, es ist nach wie vor ein wunderschönes Auto und noch heute so aktuell wie damals. Auch das Design passt noch wunderbar in diese Zeit."
Das Besondere am M1 ist, dass es sich um einen für den entwickelten Wagen handelt, der dann straßentauglich gemacht wurde. Außerdem handelt es sich um den ersten Mittelmotorsportwagen von BMW.
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