Der X3 ist ein bärenstarker Typ, vor allem mit dem neuen Dreiliter-Biturbo. Das Topmodell beschleunigt in 6,6 Sekunden ...
... auf Tempo 100, Höchstgeschwindigkeit 240 km/h. Nicht schlecht für ein SUV!
Leichtes Lifting: An Front und Heck sind die Änderungen so minimal, dass sie nicht mal dann auffallen, wenn X3 neu und X3 alt direkt nebeneinander parken.
Neuer Maßstab: der Dreiliter-Diesel mit 286 PS und 580 Newtonmeter. Anders als der 3.0d verfügt der sd nicht nur über einen, sondern über zwei Turbolader. Ganz neu ist die Stufenaufladung bei BMW nicht. Schon seit 2004 ...
... gibt es den Biturbo-Diesel im 535d, der für den X3 noch einmal verfeinert wurde. Im 5er ist das Kurbelgehäuse noch aus Grauguss, während der X3-Triebwerksblock aus hochfestem Aluminium besteht. Das spart 20 Kilo Gewicht.
Echter Diesel-Hochgenuss: kein lästiges Turboloch, kein nerviges Überdruckpfeifen, sondern satte Kraftentfaltung über ein breites Drehzahlfenster. Schon bei 1750 Touren ...
... liegt das Drehmomenthoch an. So ansatzlos und souverän beschleunigen sonst nur Achtzylinder-Benziner mit vier Liter Hubraum.
Zackigen Lenkradbewegungen folgt das SUV willig und ohne Wanken, allerdings fehlt es den Sitzen an Seitenhalt. Geblieben ist das sehr straff abgestimmte Fahrwerk, das ständig für Unruhe in der Kabine sorgt. Etwas mehr Komfort täte gut!
Neu im X3 ist eine abschaltbare Traktionskontrolle (DTC). Das ist im Winter hilfreich, wenn ein wenig Radschlupf auf Schnee das Anfahren erleichtert. Auch das ESP ...
... wurde überarbeitet. Hitzebedingtes Fading gleicht die Elektronik nun gezielt mit einer Bremsdruckerhöhung aus.
Im Stand ist der Kraftbolzen kaum vom bisherigen Dreiliter-Selbstzünder mit 218 PS (wird weiter angeboten) zu unterscheiden. Ein leichtes Brummen verrät den Diesel.
Keine Frage: Unterm Blech verbirgt der aufgefrischte X3 Technik vom Feinsten. Ganz günstig ist der neue Super-Diesel nicht: Er kostet mindestens 50.300 Euro.
Auf geht's! In den Bergen fühlt sich der starke Bayer wohl – schließlich signalisiert das "s" im 3.0sd Sportlichkeit.
Dick besohlt: Das Topmodell rollt auf 18-Zöllern.
Gerade heraus: Das Doppelendrohr ist nicht – wie sonst meist bei Dieseln zu sehen – nach unten gekrümmt.
Was, das soll der Neue sein? Die Veränderungen am Cockpit sind in erster Linie kosmetischer Natur. Die Qualitätsanmutung ...
... ist aber immer noch weit vom hohen BMW-Anspruch entfernt.
Ein hübscher Rahmen lässt ein Bild erst richtig wirken. Das gilt auch für Pedale. Das automatische Sechsgang-Getriebe ...
... wird im 3.0sd serienmäßig verbaut und arbeitet ganz wunderbar.
Das geht glatt: Der 480 Liter große Kofferraum lässt sich auf 1580 Liter erweitern. Der dunkle Teppich ...
... ist dabei mit Sicherheit pflegeleichter als die beige-farbene Variante, auch wenn die ...
... sehr edel und freundlich wirkt.
Dezent geliftet: Viel hat sich äußerlich nicht getan beim bayerischen Kraxler. Aufgefrischt wurde die Optik ...
... beispielsweise am Heck: Hier gibt es nun teillackierte Stoßfänger ...
... und neue Leuchten mit LED-Technik. Sie sind etwas weniger rundlich geformt ...
... als beim Vorgänger. Auch die Frontscheinwerfer ...
... wurden überarbeitet. Die beiden Spritzdüsen ...
... sind nun verschwunden, die Nebelleuchten ...
... sind deutlicher abgesetzt ...
... und nicht mehr in die Frontschürze integriert wie beim älteren Bruder.
Unter der Haube steckt Technik, die begeistert: der Dreiliter-Biturbo.
Weitere Bildergalerien und Videos zum Thema finden Sie in den Empfehlungen auf der linken Seite.