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Brabus 700 (2017): Test

Brabus 700 (2017): Test
3,4 Sekunden braucht ein serienmäßiger Mercedes-AMG E 63 S 4Matic+ für den Sprint auf 100 km/h. Das reicht Brabus noch nicht, und so tastet sich der Tuner an die magische Drei-Sekunden-Marke heran. Der Brabus 700 schafft den Sprint auf Landstraßentempo in 3,2 Sekunden. Vor nicht allzu langer Zeit waren solche Werte der absoluten Supersportwagen-Elite vorbehalten. Im Jahr 2017 fährt ...
Bild: Thomas Starck
Brabus 700 (2017): Test
... eine viertürige Limousine solche Zeiten. Sogar das noch schwerere T-Modell des E 63 S braucht nach der Brabus-Behandlung nur eine Zehntel länger. Dazu wird der Vierliter-V8-Biturbo in der ersten Ausbaustufe auf ...
Bild: Thomas Starck
Brabus 700 (2017): Test
... 700 PS und 950 Nm (Serie E 63 S: 612 PS und 850 Nm) gepusht. Erreicht werden die 88 Zusatz-PS durch das Zusatzsteuergerät PowerXtra B40, das die Kennfelder für Einspritzung und Zündung modifiziert und gleichzeitig den Ladedruck erhöht. Die Höchstgeschwindigkeit geben die Bottroper ...
Bild: Thomas Starck
Brabus 700 (2017): Test
... für beide Karosserievarianten mit 300 km/h an – also ist der Brabus 700 im Topspeed nicht schneller als ein Mercedes-AMG E 63 S mit AMG Driver's Package. Das liegt daran, dass die Hersteller immer komplexere Hürden einprogrammieren. Aber Brabus arbeitet bereits an einer Version der E-Klasse, die nicht elektronisch eingebremst wird. Ein weiteres Problem, das mit der Anhebung der Vmax einhergeht, ...
Bild: Thomas Starck
Brabus 700 (2017): Test
... ist der Tacho. Wo früher die Analogtachos komplett getauscht wurden, lassen sich die riesigen Digitaldisplays in der neuen E-Klasse nicht gegen neue austauschen. Stattdessen müssen findige Experten die Digitaltachos aufwendig umprogrammieren. Auch hier dran arbeitet Brabus mit Hochdruck und rechnet damit, dass eigene Tacho-Animationen in etwa einem halben Jahr (also Frühjahr 2018) erhältlich sein werden.
Bild: Thomas Starck
Brabus 700 (2017): Test
Schon fertig sind die neuen Schaltwippen. Diese sind etwas kürzer und eckiger designt als bisher. Besonderes Feature sind die mit Leder bezogenen Rückseiten – damit es im Winter nicht so kalt ist beim Gangwechsel. Brabus-Kenner und -Fahrer schätzen die bisher sichelförmigen Brabus-Schaltwippen aus Aluminium genauso wie ...
Bild: Thomas Starck
Brabus 700 (2017): Test
... die hochwertigen Lederausstattungen aus der hauseigenen Sattlerei. Beim Brabus 700-Messefahrzeug haben sich die Bottroper für eine zweifarbige Innenausstattung in Schwarz und Rot entschieden. Dabei wurde unter das schwarze Leder eine rote Lederschicht eingearbeitet. Die Türtafeln wurden ebenfalls beledert – bei der Farbauswahl gibt es eigentlich keine Grenzen.
Bild: Thomas Starck
Brabus 700 (2017): Test
Da die ersten Kundenfahrzeuge des E 63 gerade erst ausgeliefert werden, halten sich die weiteren Änderungen im Interieur in Grenzen. Brabus installiert beleuchtete Einstiegsleisten, die an die Ambientebeleuchtung gekoppelt sind und die Farbe wechseln. Pedalerie und Türpins sind aus Alu.
Bild: Thomas Starck
Brabus 700 (2017): Test
Von außen gibt sich die 700-PS-E-Klasse an Anbauteilen wie Frontspoiler, Diffusoreinsatz und Spoilerlippe zu erkennen. Alle Teile sind in mattem oder glänzendem Carbon erhältlich. Der Sportauspuff hat einen leisen "Coming home"-Modus, ...
Bild: Thomas Starck
Brabus 700 (2017): Test
... der bequem per Knopfdruck aktiviert werden kann und den Klang des V8-Biturbos auf Wunsch eindämmen soll. Das Design der Endrohre ist von anderen Brabus-Modellen bekannt. Per eigenem Fahrwerksmodul legt Brabus den 700er 20 Millimeter tiefer, sodass die optional bis zu 21 Zoll großen Felgen perfekt ins Radhaus passen.
Bild: Thomas Starck
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Für das gezeigte Messefahrzeug verlangt Brabus 241.000 Euro. Damit ist das Komplettfahrzeug ziemlich genau doppelt so teuer wie ...
Bild: Thomas Starck
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... ein serienmäßiger Mercedes-AMG E 63 S 4Matic+, der bei 121.618 Euro startet.
Bild: Tobias Kempe / AUTO BILD
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Alternativ zum Komplettfahrzeug können Kunden ihren E 63 auch teilweise bei Brabus umbauen lassen. Währenddessen arbeitet Brabus sicherlich schon an einer neuen Leistungsstufe für die E-Klasse – denn 700 PS sind nicht genug!
Bild: Thomas Starck
https://i.auto-bild.de/ir_img/1/9/9/6/7/1/1/Brabus-700-2017-Test-1200x800-a2a342e0162a88fe.jpg
Fazit von Jan Götze: "Beeindruckend, wie schnell Brabus reagiert – und kurz nach Marktstart schon umfangreiche Tuningpakete am Start hat. Die Qualität liegt auf Hersteller-Niveau, die Preise leider auch. Dafür bin ich mir sicher, dass 700 PS in der E-Klasse erst der Anfang sind!"
Bild: Thomas Starck