Da wird jeder Brandinspektor neidisch: Brabus rüstet den
Mercedes-Benz G 55 AMG zum feuerroten Spaßmobil um. Gut Kirschen essen ist mit dem Koloss allerings nicht, schließlich ackern satte 700 PS unter der langen Schnauze.
Auf Kundenwunsch presste der Bottroper Tuner das stärkste G-Modell in einen Breitbau-Kit und lackiert das 2,5 Tonnen schwere Geländewagen in originalem Ferrari-Farbton "Rosso Corsa".
Brabus quetschte einen modifizierten 12-Zylinder mit 6,3-Liter-Hubraum unter die Haube des Kult-Offroaders. Um Material und Mechanik zu schonen, begrenzten die Brabus-Ingenieure das mögliche maximale Drehmoment von 1320 Newtonmeter auf immerhin noch 1100 Newtonmeter.
"Widestar" nennt sich der Aerodynamik-Bausatz Marke Brabus. Unter den ausgestellten Kotflügeln hocken walzenartige Räder.
Ob die hübschen 22-Zöller die Strapazen einer Geländefahrt überleben, ist aber sicher eine Überlegung wert.
Meinungsverstärker: Mit sechs zusätzlichen Nebellampen in der wuchtigen Frontstoßstange steigt die Durchsetzungskraft auf der linken Spur.
Manövriert wird der Rabauke vom Kommandoplatz im edel aufgerüsteten Innenraum.
Brabus schmückte Sitze und Amaturen mit teurem Mastikleder und viel Carbon.
Die Tachoskalierung bis Tempo 280 und der Brabus-Schriftzug beeindrucken schon im Stand.
Rote Ziernähte halten die edlen Kuhhäute zusammen.
Die Türverkleidungen sind genau wie die Sitze gesteppt. Dekadent: blau beleuchtete Einstiegsleisten.
In der High-End-Ausstattung wird das "Gelände-Modell" sogar zum "Geschäfts-Modell". Dann gehören DVD-Wechsler, DVBT-Tuner, Spielekonsole und Internetzugang zum Ausstattungsumfang.
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