Daimler verschiebt den Serienstart der
B-Klasse mit Brennstoffzelle von 2014 auf 2017. Bis dahin soll in einer
Kooperation mit
Nissan und
Ford ein bezahlbares Brennstoffzellenauto auf die Räder gestellt werden. Zurzeit ...
... wäre ein solcher Wagen wegen seines extrem hohen Preises nicht wettbewerbsfähig. Über höhere Stückzahlen sollen die Herstellungskosten sinken. Die Technik beherrschen die Hersteller bereits: In zwei Minuten lässt sich ...
... ein Brennstoffzellenfahrzeug volltanken, die Wasserstofffüllung reicht für 400 Kilometer. Dabei entstehen weder Abgase noch Motorenlärm. Wasserstoff wird zurzeit an nur etwa 20
Tankstellen in Deutschland in die Druckgastanks des Autos gepresst.
Wie beim Hybridantrieb hat die asiatische Autoindustrie die Nase vorn.
Toyota startet 2015 mit "einigen 10.000 Stück pro Jahr", wahrscheinlich mit dem
Toyota FCV-R und einem Modell der Luxusmarke
Lexus.
BMW arbeitet mit den Japanern zusammen. 2015 ...
... will auch
Hyundai in Korea richtig loslegen, wo bereits eine Kleinserie des
ix35 FCEV vom Band läuft.
Nissan stellte den
Terra Concept auf dem Pariser Salon 2012 vor.
Das dauert noch: Der
Mercedes F125 wird als Wasserstoff-S-Klasse des Jahres 2025 gehandelt.
Schon im Sommer 2011 berichtete AUTO BILD über
Carbazol. Die dieselähnliche Flüssigkeit kann doppelt so viel Wasserstoff chemisch speichern wie ein 700-Bar-Tank.
Wolfgang Arlt von der Uni Erlangen entdeckte diese verblüffende Eigenschaft. E-Autos könnten Carbazol tanken und den darin enthaltenen Wasserstoff in Brennstoffzellen nutzen. Arlt ist nach wie vor von Carbazol überzeugt, allerdings sind bis zu einer Serien-Nutzung noch zahlreiche Probleme zu lösen.
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