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Bugatti Chiron im Test: Sitzprobe

Bugatti Chiron im Test: Sitzprobe
Bugatti hat den Veyron, das stärkste, teuerste Auto der Welt, nochmals übertroffen. Wie sieht die Welt dahinter aus? Das nächste Level heißt Chiron. AUTO BILD hatte ein Speed-Date mit 1500 PS für 2,86 Millionen Euro. Einmal um den Chiron herumzulaufen dauert lange, nicht nur wegen der Pausen zum Staunen, ...
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... sondern auch wegen der Ausmaße. Bei unveränderten 4,54 Meter Länge nimmt der Bugatti wie selbstverständlich 2,04 Meter Breite ein (40 Millimeter mehr als der Veyron). Der Neue wirkt auf subtile Weise gewaltiger, als hätte das Leben jenseits der 400 km/h die Kanten herausgeschliffen und nachgeschärft. Das beginnt bei den acht kleinen, eckigen LED-Augen, ...
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... die einen exklusiven Auftritt einleiten, und fokussiert sich am neuen Markenemblem auf dem Hufeisengrill. Diese Plakette ist jetzt ein dreimensionales Emaille-Schild, jedes Einzelstück so teuer wie ein Satz Winterreifen am Golf. Die Marke versteht es, ihren Status zu inszenieren.
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Galt der Vorgänger noch als sportlich reduzierter Supersportler, der seine ungeheure Power in Understatement verpackte, so geht der Chiron stärker aus sich heraus. Und näher heran an historische Vorbilder. "Die Kotflügel zeigen Kante wie am Bugatti Atlantic, auch die durchgehende Mittelfinne und die Bugatti-Linie in der Seite stammen aus den Dreißigern", so Achim Anscheidt. Wobei der Chefdesigner betont, ...
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... "es wäre zu banal, solche Stilmittel zum Selbstzweck zu nutzen." An einem Bugatti müsse Aerodynamik immer die Leistung steigern. "Form follows performance". Moment mal, heißt der berühmte Leitsatz nicht, die Form folge der Funktion? Mit 1500 PS im Rücken lässt sich so ein Credo leicht beugen.
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Anscheidt beugt sich neben die Front und malt mit den Händen nach, wie der Fahrtwind den Chiron umströmt. "Anders als bisher liegt der Luftstrom seitlich an und fließt verstärkt auf Kühler und Lufteinlässe. Das steigert die Leistung." Und das Tier im Heck giert nach Luft, braucht 60.000 Liter pro Minute.
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Der 16-Zylinder präsentiert sich unverändert hinreißend offen zwischen den Carbon-Kotflügeln. Es bleibt bei acht Liter Hubraum, die Leistung steigt von 1200 auf 1500 PS. In Register-Aufladung springen zwei Turbos sofort an, zwei weitere steigen bei 3800 Umdrehungen ein. "Der Chiron muss genau so einfach zu kontrollieren sein wie der Veyron", so Entwicklungschef Willi Netuschill, der eine gleichmäßige Kraftentfaltung predigt. "1600 Nm über 70 Prozent der Drehzahl." Mag die Power sich linear entwickeln, ...
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... das Staunen kommt schubartig beim Anblick von sechs Endrohren (vier nach hinten, zwei nach unten) im Schornstein-Format. Und bei den technischen Konsequenzen des gewaltigen Motors: einer Auspuffanlage aus Titan zur Gewichtsdiät, sechs Katalysatoren mit einer Reinigungsfläche in der Größe von sechs Fußballfeldern, 37 Liter Kühlwasser.
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Allrad ist wieder selbstverständlich. Die Räder wachsen auf 20 Zoll vorne und 21 hinten – die  gibt es anderswo auch, aber nicht 42 Zentimeter große Bremsscheiben mit Achtkolben-Sätteln aus Titan. Hört sich nach Zahlengeklingel an, doch allein der Anblick der bösen matten Carbon-Teller gibt eine gänsehautartige Idee davon, was es heißt, ...
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Bugatti Chiron im Test: Sitzprobe
... zwei Tonnen Bugatti im Ernstfall aus seiner 400 km/h schnellen Umlaufbahn herunterzuholen. Die Finne, die sich außen wie ein Drachenkamm übers Auto zieht, taucht auch innen zwischen den Sitzen auf: Ein großer Bogen vom Rückspiegel bis zur Mittelkonsole, gekrönt von einer durchgehenden LED-Leiste, teilt die tiefen Sitzhöhlen wie eine Filmkulisse irgendwo zwischen Käptn Nemo und Dr. No.
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Rings um den Tacho stehen nun drei große Displays, in der Mittelkonsole sollen wieder vier große Drehknöpfe mit Mehrfachfunktionen ausreichen, um den Chiron zu kontrollieren. Schon erstaunlich: Ganz oben, auf dem Preisgipfel, zahlen die Reichen dafür, dass das Leben einfacher wird. Für die 2,86 Millionen Euro ist ...
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... wieder alles echt: Carbon ist Carbon, wohin man auch greift und sieht. Alu ist Alu, aus dem vollen Material gefräst bis in die feinen Riffelungen am Wischerhebel. Das Showauto in Genf hat seinen Namen in die Kopfstützen geprägt, aber in dieser Flughöhe werden selbstredend sämtliche Kundenwünsche erfüllt. Auch ...
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... einfarbig schwarze Chiron. Wobei gut die Hälfte aller Käufer beim Veyron eine zweifarbige Lackierung wählten.
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Neu am Lenkrad ist die Taste für das adpative Fahrwerk mit seinen fünf Stufen: Lift (Höhenverstellung), Auto(matik), Autobahn, Handling (der Chiron will mehr Pistensau werden) und Topspeed. Die ersten vier Stufen sind bis 380 km/h begrenzt, darüber ...
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... schaltet der Speedkey, den wir bereits vom Veyron kennen, das nächste Level frei. Dann heißt das Limit 420 km/h. Immer noch elektronisch begrenzt. Den möglichen Käufern (es wird weltweit nur 500 geben) wollen wir ...
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... den Fahrplan zu ihrem Bugatti entrollen: Porduktionsstart des Chiron ist im September 2016, dann sind auch erste Probefahrten möglich. Irgendwann purzeln ein paar werbewirksame Rekordversuche dazwischen, zum neuen Topspeed sagt Bugatti nur soviel: über 432 km/h. Da liegt der Rekord bisher. Wir wissen nun, wie die Welt jenseits des Veyron aussieht. Aber nicht, wie weit sie reicht.
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