Welcome to real life: 1001 PS sind auf der Rennstrecke ein Kinderspiel. Für AUTO BILD durfte der Bugatti Veyron 16.4 zeigen, dass er ...
... auch mit dem Münchner Großstadt-Getümmel fertig wird. Der größte Unterschied zur abgesperrten Strecke sind neben den anderen Verkehrteilnehmern ...
... die Schaulustigen, die den Wagen bei jeder Gelegenheit umringen, ...
... sich zu ganz großen Posen hinreißen lassen oder ...
... sogar auf dem Beifahrersitz Platz nehmen dürften. Diese Dame hatte "noch nie in einem Ferrari gesessen." Auch an ...
... der Tankstelle sorgte der Bugatti für einen großen Menschenauflauf. Vor dem Spritkonsum des Supersportlers würden die meisten aber die Flucht ergreifen: Eine Tankfüllung kostet 150 Euro, nach 21 Minuten Vollgas ist der Vorrat aufgebraucht.
Der Sechzehn-Zylinder im Heck säuft bei voller Leistungsabgabe wie ein Loch. Dafür stellt er aber 1001 PS und 1250 Nm Drehmoment bereit. Der Blick nach hinten über den Motor ist stark eingeschränkt und ...
... verdient wie der optisch ansprechende Innenraum Kritik: Die Instrumente sind zu klein, und die Navigation im Innenspiegel ist eine Zumutung. Aber wen interessiert das?
Stilsicher, wenn auch alles andere als blendfrei: Bugatti zeigt, wie man ein Radio mit gebürstetem Aluminium wirklich schön verpackt.
Der Schlüssel zum Glück: Erst mit dem "Speedkey" wird die Höchstgeschwindigkeit freigeschaltet. Wie viel PS der ...
... Motor dafür braucht, lässt sich auf dem Rundinstrument im Cockpit ablesen. 270 von den 1001 Pferden würden schon reichen, um 250 km/h zu fahren.
Vorsicht vor diesem Knopf: Die "Launch Control" ermöglicht Starts auf Raketen-Niveau und verhindert, dass sich die Pneus in Rauch auflösen.
Weltpremiere: Im Veyron arbeitet das erste je in Serie gefertigte Siebengang-Direktschaltgetriebe.
In der Stadt fühlt sich ein Ultrasportler wie der Bugatti natürlich nicht so richtig wohl, denn ...
... er kommt dort nicht annähernd auf Betriebstemperatur. Vor allem lauern innerorts ...
... gefährliche Fallen wie zum Beispiel Parkhäuser: Der Bugatti hat so wenig Bodenfreiheit, dass bei Auffahrten die Carbon-Spoilerlippe auf dem Boden schleift. Da ist eine ...
... ebenerdige Garage schon die bessere Wahl. Aber immer schön zumachen – auch bei Langfingern dürfte der kostbare Sportler äußerst begehrt sein.
Auch nicht ungefährlich für einen 1001-PS-Boliden: Geschwindigkeitskontrollen. In diesem Fall wollten die Polizisten aber nur mal gucken und probesitzen.
Wenn der Veyron von der Leine gelassen werden soll, heißt es: Raus aus der Stadt und ...
... ab aufs platte Land. Am besten eine topfebene Straße suchen, auf der es kein Speedlimit gibt. Noch besser ...
... wäre natürlich ein ausgetrockneter Salzsee, aber den hat wohl selbst der erlauchte Veyron-Kundenkreis nicht vor der Haustür. Die Bugatti-Ingenieure nahmen die ...
... letzten Abstimmungsfahrten in der Black-Rock-Salzwüste in Nevada vor. Wo auch sonst wäre genug Platz gewesen, das ESP bei 370 km/h zu testen?
Auch für den brachialen Antritt des Bugatti empfiehlt sich viel Auslauf: In 2,5 Sekunden schießt der Wagen aus dem Stand auf Tempo 100 und ...
... erreicht nach 7,3 Sekunden die 200er-Marke, nach 16,8 Sekunden 300 km/h. Unvorstellbar eigentlich, dass ...
... es danach noch 100 km/h schneller geht. Bei der Höchsgeschwindigkeit von 406 Sachen ...
... legt der Veyron pro Sekunde mehr als 100 Meter zurück und zieht eine ewig lange Staubfahne hinter sich her. Da verlangen ...
... die mächtigen Michelin-Pneus trotz ...
... der Freigabe bis 430 km/h ganz besonders hohe Aufmerksamkeit. Nicht auszudenken, was passiert, wenn sich das schwarze Gold bei Vollgas von der Felge wickelt.
Ein Thema für sich ist es, den Durst des Bugatti zu stillen, wenn weit und breit keine Tankstelle in der Nähe ist.
Der Veyron fährt nicht nur wie ein Ufo, aus der richtigen Perspektive betrachtet, sieht er auch so aus. Allerdings hat ...
... der Kühlergrill durchaus etwas Klassisches. Bugatti-Entwicklungschef Dr. Wolfgang Schreiber ist darauf genauso stolz wie ...
... auf die technischen Features. Zum Beispiel die Bremse: Sie ist so spontan, standfest und kräftig, dass der Wagen immer noch besser bremsen als beschleunigen kann.
Hightech-Karosse: Monocoque sowie Längs- und Querträger sind aus Kohlefaser, der vordere Gitterrohrrahmen aus Aluminium, der hintere aus hochfestem Edelstahl.
Luftbremse: Der Flügel kann eine Verzögerung von bis zu 0,6 g erzeugen. Gleichzeitig wird ...
... der Abtrieb um maximal 300 Kilo erhöht.
Verschwenderisch: Der Motor leistet 3001 PS reine Verbrennungsenergie, davon gehen 1000 PS in die Kühlung, 1001 PS an die Räder, und 1000 PS entweichen im Abgas – mit einem atemberaubenden Sound.
Üppig: Die sogenannten PAX-Reifen von Michelin sind hinten auf 21-Zöller, ...
... vorne auf Felgen im 20-Zoll-Format aufgezogen. Bei Vollgas erhöht sich der Druck in den Pneus innerhalb von 15 Sekunden von drei auf 3,5 bar.
Flache Flunder: Mit nur 1,21 Metern Höhe duckt sich der Bugatti aerodynamisch günstig auf die Straße. Wenn die Höchstgeschwindigkeit per "Speedkey " angefordert wird, ...
... fährt der Heckflügel ein, die vorderen Diffusorklappen schließen sich, und das Fahrwerk senkt sich ab. Der cw-Wert schrumpft in diesem Modus auf 0,36.
Der Veyron beschleunigt selbst jenseits von 300 km/h noch wie ein Marschflugkörper – ein Auto wie aus einem Videospiel. Nur mal zum Vergleich: Für den Preis eines Veyron (1,27 Millionen Euro) bekommt man fast 10.000 Playstations. Der Spaßindex sinkt im Ve
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