Na, das ist doch ein echter Hingucker. Aber: Dieser Super-Flitzer schmückt sich mit fremden Federn. Unter dem Kleid des 570 PS starken
Aston Martin DB9 wohnt grundsolide
Opel-Technik aus den 90ern.
Dass es sich hier eigentlich um einen
Opel Calibra handelt, wollen auch wir kaum glauben. Die Blechteile passen scheinbar astrein zusammen.
Keilförmige Nase, ausgestellte Kotflügel – damit konnte der Calibra zu seiner Blütezeit nicht dienen.
So sah das sportliche
Opel-Coupé als taufrischer Neuwagen aus. Dynamisch und schick. Eher der Nachfolger des Manta als ein Ableger von Aston Martin.
Einzig der handwerklichen Leistung einiger Tuning-Enthusiasten aus Thailand ist das fast perfekte Trugbild zu verdanken. Aber es bleibt dabei: Dieser Aston Martin ist kein echter Brite.
Das zweigeteilte Seitenfenster ist ein typisches Merkmal beim Opel Calibra.
Gar nicht "very british": Das Interieur zeigt eindeutig die Calibra-Einrichtung. Wie der Innenraum nach der Verwandlung aussah, darüber gibt es leider keine Aufzeichnungen.
Übrigens, es ist nicht das erste Mal, dass geschickte Bastler einen
Opel Calibra als Grundlage für verrücktes Tuning verwenden.
Bereits vor einigen Jahren veräußerte ein
911 Turbo-Besitzer seinen Wagen in einer Online-Auktion.
Der "billige" 911er sah seinem fast 500 PS starken Vorbild täuschend ähnlich.
Kaum zu glauben, dass unter dem sportlichen Blech hausbackene Opel-Technik steckt.
Und ab dafür! Schnell weg mit dem eindrucksvollen Plagiat.
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