Supersportler unter sich: Hier stehen insgesamt 907.300 Euro und warten auf die Nordschleife.
Echte Rennwagen im Karussell: Während der Erprobung schaffte Klaus Ludwig mit dem SLR imponierende 7:40 Minuten auf der Nordschleife. Röhrl drosch den Carrera GT in kaum vorstellbaren 7:28 Minuten um den Kurs.
Kohlefaser sei Dank: Jedes Porsche-PS muss nur 2,4 Kilo schleppen. So spurtet der Wagen in 3,8 Sekunden auf Tempo 100.
Die üppige Ausstattung beschert dem SLR 260 Kilo Gewichtsnachteil. Bei 14 PS mehr Leistung ergibt das ein Leistungsgewicht von 2,8 Kilo gegenüber dem Carrera GT. Auf Tempo 100 verliert er aber nur 1/10 auf den Porsche – 3,9 Sekunden.
Aus 5,4 Litern Hubraum generiert das Mercedes-Benz-V8-Triebwerk dank Kompressoraufladung 626 PS und 780 Nm.
Das Herz des Carrera GT: Der 5,7-Liter großer V-10-Mittelmotor leistet 612 PS und 590 Nm Drehmoment.
Vollgas im SLR (für: sportlich, leicht und Rennsport): Nach nur 11,1 Sekunden durchbricht der Mercedes die 200 km/h-Grenze. Auf dem Rundkurs erschwert die lange Haube das Anpeilen der Ideallinie.
Die Sitzschalen entsprechen dem Mercedes-Normgestühl nicht im Entferntesten. Die "Silver Star"-Leder-Ausstattung kostet 10.440 Euro extra.
Leider auch nur gegen Aufpreis zu haben: Die 19-Zoll-Räder im Turbinenlook schlagen mit 9860 Euro zu Buche.
Damit man weiß, worin man sitzt: Der SLR-Schriftzug dominiert die Mittelkonsole.
Nicht unbedingt praktisch, aber ein nettes Gimmick: Der Starterknopf verbirgt sich unter einer Klappe im Schalthebel.
Das Tacho reicht bis Tempo 360, der rote Bereich fängt bei 7000/min an. Die maximale Leistung (626 PS) liegt bei 6500 Umdrehungen an.
Deutsch-englische Koproduktion in Handarbeit: Der SLR wird im englischen Woking innerhalb eines Tages zusammen gebaut. Die aufwändige Kohlefaserkarosserie kommt aus dem McLaren-Werk in Portsmouth, die Motoren liefert AMG aus Affalterbach.
Ein Statement zur Sportlichkeit und aerodynamisch notwendig: Der ausfahrende Heckflügel sorgt für den nötigen Abtrieb.
Schöne Linie: Die Heckspiegel thronen auf filigranen Sockeln.
Schöner kann ein Motor kaum wohnen: Ein Rahmen aus kunstvoll gestyltem und extrem hitzebeständigem Carbon-Kunststoff rankt sich um das stärkste Serientriebwerk, das Porsche je gebaut hat.
Rennsport an den Rädern. Die 19-Zoll-Alufelgen haben Zentralverschlüsse.
Platz nehmen: Leder gibt es im Porsche serienmäßig. Die Sitze passen wie angegossen.
Das Cockpit zeigt eindeutig die Verwandtsschaft zur Porsche-Familie.
Bizarrer Akzent auf der Magnesium-Mittelkonsole: Der hölzerne Schaltknopf soll an den legendären 917 erinnern – Le Mans lässt grüßen.
Bevor der V10 eingebaut werden kann, muss er im Prüfstand seine Leistung unter Beweis stellen. Der Testzyklus lässt die Auspuffrohre glühen.
Einzelanfertigung natürlich auch bei Porsche: Der Carrera GT wird parallel zum Cayenne im Porsche-Werk Leipzig montiert. GT-Tagesproduktion: zwei Fahrzeuge.
Kurz vor dem Ausritt über die Nordschleife: Edle Persennings (Porsche: Satin-Imitat, Mercedes: Biber-Frottee) verdecken die kostbaren Fahrmaschinen.
Was die Höchstgeschindigkeit angeht, fährt der Porsche (330 km/h) dem Mercedes (334 km/h) hinterher, der ...
... Unterschied ist allerdings marginal – auf der Rennstrecke ist der leichtere Porsche ohnehin schneller.
Der Konkurrent aus Italien: Für 645.000 Euro kann man den roten Über-Sportwagen zwar bezahlen, aber noch lange nicht kaufen. Man sollte schon mehrere Ferrari in der Garage haben, um bei der Verteilung berücksichtigt zu werden.
Raketenmäßig: Der schnellste straßentaugliche Ferrari aller Zeiten spurtet in 3,27 Sekunden von null auf 100 km/h. Und in nur 9,5 Sekunden aus dem Stand auf 200 km/h.
Keine Fabrik, sondern ein Motor: Das Zwölfzylinder-V-Aggregat (660 PS) schafft ein maximales Drehmoment von 657 Newtonmetern.
Nur Fliegen ist schöner: Die Höchstgeschwindigkeit des Enzo Ferrari liegt laut Werk bei "über 350 km/h". Die Formel 1 lässt grüßen.
Extremes Aussehen, gepaart mit schier unbegrenzter Leistung: der 215.180 Euro teure Supersportler aus dem Hause Lamborghini.
Tiefflieger: Die Flügeltüren sind seit dem Countach das Markenzeichen der Renner aus Santa'Agata Bolognese.
Reines Kraftwerk: zwölf Zylinder, 6,2 Liter Hubraum, 560 PS und 650 Nm Drehmoment. Ab 4000/min lässt es die Maschine richtig krachen.
Mit schier unbändiger Kraft im Drift durch die Kurve und geradeaus noch spektakulärer: Der Lambo spurtet in 3,8 Sekunden von 0 auf 100 km/h. Höchstgeschwindigkeit: 330 km/h.
Amerikas Antwort auf die Herausforderung aus Europa: der in Europa auf 101 Exemplare limitierte Ford GT. Sein legendärer Vorgänger GT 40 war einst angetreten, die Ferrari-Dominanz in Le Mans zu brechen.
Der Diffusor am Heck des Jubiläumsmodells (100. Ford-Geburtstag) sorgt für einen Abtrieb von 136 Kilo. Die sind nötig, damit der 1500 kg leichte GT nicht plötzlich zum Überflieger wird. Eine echte Gefahr bei einem Leistungsgewicht von 2,7 kg/PS.
Der 5,4-Liter-Kompressor-DOHC-V8-Motor übertraf bei der Straßenzulassungs-Prüfung mit 550 PS und einem Drehmoment von 678 Nm die ursprüngliche Leistungsangabe um 50 PS.
Auf der Stoppuhr sieht das so aus: null auf 100 in nur 3,3 Sekunden, die Viertelmeile durcheilt der Ford GT in 11,6 Sekunden. Höchstgeschwindigkeit: über 320 km/h.
Ein besonderes Bonbon im Kreise der Supersportler: Der CLK DTM AMG bringt reinrassige Rennsporttechnik auf die Straße.
Rennsport für Normalsterbliche: 3,9 Sekunden bis Tempo 100, 320 km/h Spitze und dank 582 PS und 800 Nm Drehmoment extrem bulliger Durchzug.
Für so viel Fahrleistung und technische Rafinesse greift man tief in die Tasche: Der handgefertigte Sportwagen kostet stolze 236.060 Euro und wird ab Herbst 2004 zu haben sein.
Einen weiteren deutschen Konkurrenten im erlauchten Kreis der Überautos gibt es erst als Studie. Audis Le Mans quattro könnte aber schon 2006 Wirklichkeit werden.
Laut Audi ist der Wagen in 3,7 Sekunden von null auf Tempo 100 und rein rechnerisch 345 km/h schnell.
Freie Sicht: Designer Walter de Silva hat über den ladeluftgekühlten Biturbo-V10-Motor eine Glaskuppel gestülpt. Das 5-Liter-Aggregat leistet 610 PS und wuchtet 750 Nm Drehmoment auf die Kurbelwelle.
Der Motor atmet durch die beiden mittig platzierten Auspuffrohre aus. Hinter dem herausgeputzten Kraftwerk hockt hoch oben am Heckabschluss ein beweglicher, bumerangförmiger Spoiler, der bei 120 km/h aus- und ab 80 km/h wieder einfährt.
Im zweiten Halbjahr 2005 soll endlich auch der Bugatti in die Liga der Supersportwagen einsteigen. 16 Zylinder und rund 1000 PS sollen für eine Höchstgeschindigkeit von 370 km/h sorgen.
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