Kein Traum: Mit der Studie, die auf der Detroit Auto Show im Januar 2007 Debüt feierte, gab General Motors ...
... sein festes Versprechen: 2009 wird diese US-Ikone ihr Comeback feiern – genau 40 Jahre nach dem Höhepunkt der Muscle-Car-Ära.
Organtransplantation aus der Corvette: Der knapp sechs Liter große V8 mobilisiert 405 und 536 Nm Drehmoment. Damit geht es ...
... in rund fünf Sekunden aus der Parkposition auf Landstraßentempo und ...
... bis auf eine Höchstgeschwindigkeit von 250 km/h. Gemessen an dem, was man in Amerika fahren darf, ist das pure Raserei. Auf jeden Fall ...
... reicht es aus, sich bei geöffnetem Dach eine stramme Fönfrisur zu verpassen, ...
... während man dem gewittrigen Grollen der Auspuffanlage lauscht.
Designzitate aus dem 1960ern: Der fast zwei Meter breite Grill steht wieder gepfeilt im Fahrtwind, ...
... grimmig linsen flache Pupillen aus den Ecken. Der Wagen trägt außerdem ...
... einen leuchtenden Metalliclack, als Verbeugung vor dem damals beliebten "Hugger Orange". Natürlich mit zwei fetten, mattgrauen Längsstreifen. "Wir wollten den Geist der Sechziger wieder einfangen", erzählt der verantwortliche Designer Brian Smith.
Im Stil von gestern mit der Größe von heute: Die Räder sind vorn 21 Zoll, hinten 22 Zoll groß.
Das könnte der Killer für die Muscle-Cars der Neuzeit sein: Steigende Spritpreise machen auch die Amerikaner beim Tankstellenbesuch nachdenklich – und das Camaro Cabrio ist durstig.
Farbmix: Die Sitzflächen sind mit hellem Alcantara bezogen, eingefasst von schwarzem Leder.
So eine Lenkrad-Schüssel dürfen Studien haben. In der Serie könnte es schwierig werden, den Airbag unterzubringen.
Dynamisch: Beim Anlassen huscht der Zeiger einmal über diese tiefe Tachoskala.
Für Handarbeiter: Der kantige Schalthebel des manuellen Sechsgang-Getriebes liegt in der Hand wie ein Werkzeug.
Harter Gleiter: Das Camaro Cabrio hat keine amerikanische Wackelpudding-Federung, sondern rollt so knochentrocken ab, dass es so manchen älteren Rücken zum Orthopäden treiben dürfte.
Was der Spaß kosten wird, ist noch unbekannt: Mit den Preisen hält sich Chevrolet noch zurück. Das gilt für das Cabrio genauso wie für ...
... das Coupé, das bereits 2006 in Detroit stand und 2008 auf den Markt kommen soll.
Die 4,73 Meter lange, 2,02 Meter breite und 1,34 Meter hohe Studie lebt auf großem Fuß: Vorn trägt sie Räder in 21, hinten sogar in 22 Zoll.
Hoher Wiedererkennungswert: Jeder Amerikaner weiß auch ohne Schriftzug, welches Auto er hier vor sich hat.
Auch im Camaro Coupé grüßt die Corvette: Der Sound des 405 PS starken Sechsliter-V8 ist atemberaubend.
Der Innenraum des Muscle-Cars: tiefe Instrumentenhöhlen, schwarzes Leder, goldenes Licht. Bei der Kopffreiheit könnte aber noch nachgebessert werden.
Auf den ersten Blick ein Camaro: Chefdesigner Brian Smith verfremdete zwar die Flächen des Originals und straffte die Linien – die Wespentaille blieb aber erhalten.
Spitze Front, Raubtiergrill und Hutze auf der Haube: Der neue Camaro sieht aus ...
... wie ein Facelift des Originals 396 SS von 1969. Während seine Neuauflage erst als Studie existiert und noch auf den Produktionsstart wartet, ...
... treibt der Ford Shelby GT 500 bereits auf öffentlichen (amerikanischen) Straßen sein Unwesen.
Das Fastback ist wieder da: Natürlich mussten die Designer das markante Dach des Mustang bei der Neuauflage übernehmen.
Beeindruckend viel Überholprestige: Hinter der steil im Wind stehenden Front ...
... arbeitet ein 5,4 Liter großer Achtzylinder. Fords Special Vehicle Team (SVT) holt aus dem Motor mit einem mächtigen Kompressor 475 PS und 610 Nm Drehmoment.
Große Muskeln, relativ kleines Schuhwerk: Die 255er Reifen sind auf 18-Zöller aufgezogen. Dahinter eine Brembo-Bremsanlage mit gelochten Scheiben.
Giftig: Wo beim normalen Mustang das Pferd zu sehen ist, trägt das Topmodell eine Schlange als Zeichen seiner Potenz.
Da helfen auch Spoiler und Diffusor wenig: Bei ersten Ausfahrten auf dem California Speedway tanzte das Heck nervös über die Bodenwellen. Vielleicht ...
... hätte Tuner-Legende Caroll Shelby dem GT 500 doch lieber eine hintere Einzelradaufhängung spendieren sollen. Auch wenn dadurch der Preis um 5500 Dollar nach oben gegangen wäre.
Innen unterscheidet sich der GT 500 von seinen schwächeren Serienbrüdern durch gebürstetes Aluminium und zweifarbige Ledersitze.
Tunnelblick: Die Instrumente stecken in tiefen Röhren, der Tacho reicht bis 260 km/h, aber ...
... bei 250 km/h schiebt die Elektronik dem Vortrieb einen Riegel vor. Wer richtig aufs Gas tritt, ...
... bringt den GT 500 in 4,7 Sekunden auf Tempo 100. Neun von zehn Exemplaren sollen den Prestigesprint sogar in 4,5 Sekunden schaffen.
Riesiger Fahrspaß zum kleinen Preis: Rund 42.000 Dollar werden für den Straßenrenner fällig – Ungeduldige legen aber bis 15.000 Dollar drauf, um schneller an eines der 24.000 Exemplare pro Jahr zu kommen.
Caroll Shelby hat schon einmal Hand an den Mustang gelegt: In den 60ern des vergangenen Jahrhunderts ...
... präsentierte der ehemalige Rennfahrer mit dem Shelby GT 350 ein ähnlich heißes Gerät, wie es heute der GT 500 ist.
Und noch eine Neuauflage: Die Studie des Dodge Challenger ist keine Primadonna, sondern hart im Nehmen. Unterm roten Blech ...
... stecken Bremsen, Lenkung, Getriebe und Radaufhängung vom Dodge Charger SRT-8.
Nicht nur optischer Zierat: Die schwarz lackierte Hutze schafft Platz für ...
... den 6,1-Liter-Hemi-V8 aus dem Charger. Der Motor setzt den Challenger mit 425 PS unter Dampf und ...
... beschleunigt ihn in 4,7 Sekunden auf Tempo 100. Spitze: 279 km/h.
Von wegen auf Show getrimmt: Die verchromten Bremsen packen zu, als wären die Beläge mit Bluthundzähnen gespickt.
Blaskonzert: Vor allem im Tunnel ...
... sorgt der V8-Sound aus den beiden flachen Doppelendrohren für mächtig Gänsehaut.
Genau bis aufs kleinste Detail: Selbst das Logo haben die Designer exakt vom Original übernommen. R/T steht für ...
... Road/Track und damit für die sportlichsten Dodge-Modelle. Das Heck-Design gab es in den 60ern bei den Amerikanern natürlich auch schon.
Innen wie außen wuchtig: Das Mobiliar im Challenger ist massig und engt den Innenraum zusätzlich ein. Der Wagen hat zwar keine B-Säulen und ...
... schafft mit komplett versenkbaren Scheiben eine luftige Atmosphäre, aber dafür kommt das Dach den Köpfen der Passagiere wie im Camaro Coupé ziemlich nahe.
Gewöhnungsbedürftig: Das Cockpit entpuppt sich als strenge Kammer mit viel gebürstetem Metall, etwas unhübschem Lenkrad und ...
... tiefliegenden, winzigen Uhren.
Der Hüftschwung macht's: Der Challenger ist ein 68er, den wir ...
... als Neuauflage des Klassikers gerne wiedersehen.
Wenn alles glatt geht, kommt der Dodge Challenger Ende 2009 zu den Händlern. Geplant sind ...
... 50.000 Exemplare pro Jahr mit einer preislichen Obergrenze von 50.000 Dollar.
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