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China-Autos im Test

AUTO BILD testet in China
Wie gut sind aktuelle Modelle aus chinesischer Produktion wirklich? Müssen wir vor ihnen Angst haben? AUTO BILD hat in China neun Modelle getestet. Hier kommen die Ergebnisse.
Bild: AUTO BILD CHINA
Great Wall C50
Great Wall C50 Solche Autos mögen die Chinesen – kompakte Limousinen vom Schlag VW Jetta. Optisch hat Great Wall bei Fiat abgeschaut, die Front erinnert an den Bravo. Auch im Innenraum stand Europa Pate: das kleine Lenkrad mit dem hochgelegten Cockpit kennen wir vom Peugeot 208, die ...
Bild: Auto Bild China
Great Wall C50
... Knöpfe aus Mercedes-Modellen. Nur genau hinschauen sollte keiner, alles ist lieblos zusammengebraten, die Sitze lassen sich wie ein Weißbrot zusammenknautschen. Fazit Der Great Wall C50 ist selbst für chinesische Maßstäbe ein erschreckend schlechtes Auto.
Bild: Auto Bild China
VW Lavida
VW Lavida Nur nicht täuschen lassen – während der Lavida sich optisch kaum von seinen europäischen VW-Geschwistern unterscheidet, kommt unterm Blech vergleichsweise betagte Technik vom Golf IV zum Einsatz. In diesem Testfeld ist der Volkswagen trotzdem das mit Abstand beste Auto. Lenkung und Fahrwerk des Bestsellers erinnern ...
Bild: Auto Bild China
VW Lavida
... an den Jetta der letzten Generation. Nur der wenig gedämmte, müde Motor und die lahme Automatik zeigen, wo VW gespart hat. Die Kunststoffe im Innenraum würden wir hier jedem Up ankreiden, die Verarbeitung ist aber routiniert. Unterm Strich ist der Lavida ein typischer VW: ordentlich gemacht. Kein Wunder, ...
Bild: Auto Bild China
VW Lavida
... dass er zu den erfolgreichsten Autos in China gehört. Allein 2012 wurde er knapp 250.000-mal verkauft. Die Preise beginnen bei vergleichsweise stolzen 18.000 Euro. Fazit Bei uns hätte der veraltete Lavida kaum eine Chance. Im Vergleich zu den chinesischen Konkurrenten aber zeigt er seine Qualitäten.
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Geely Emgrand
Geely Emgrand Auf den ersten Blick lässt sich der Geely Emgrand nicht von dem anonymen Heer asiatischer Mittelklasse-Limousinen im Format des VW Passat unterscheiden. Technisch aber kann der Emgrand von Volvo-Mutter Geely nicht mithalten. Das weiche Fahrwerk und die völlig gefühlskalte Lenkung machen es schwer, die Limousine sicher auf Kurs zu halten. So taumelt ...
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Geely Emgrand
... der Emgrand von Bodenwelle zu Bodenwelle – bei trotzdem bescheidenem Komfort. Kurze Wellen lassen die Vorderachse extrem stuckern. ESP ist zwar nicht lieferbar, das Fahrverhalten aber immerhin frei von Tücken. Die billigen Kunststoffe im Innenraum dünsten einen beißenden Gestank aus – Kopfschmerzen sind im Sommer programmiert. Die Preise ...
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Geely Emgrand
... beginnen bei 11.500 Euro. Das ist allerdings nur ein schwacher Trost. Fazit Optisch auf der Höhe der Zeit, präsentiert sich die Technik auf dem Stand von vor zehn Jahren. Das Fahrwerk ist gleichzeitig schwammig und unkomfortabel, der Innenraum stinkt nach Chemie. Aua!
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Roewe 950
Roewe 950 Auch das ist China – Roewe hat 2006 die insolvente MG Rover Group übernommen, sämtliche Produktionsanlagen nach China gebracht. Mit dem von BMW entwickelten 75 hat der 950 aber nichts mehr zu tun – unterm Blech steckt jetzt Technik von GM. Gute Gene, wie die gelungene Abstimmung des etwas brummigen Vierzylinders und der agilen Fünfstufenautomatik zeigen.
Bild: Auto Bild China
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Das Fahrwerk ist zu sehr auf Komfort getrimmt, bleibt aber stets sicher. Das Cockpit kann auf den ersten Blick überzeugen. Doch viel hartes Plastik, billiges Kunststoff-Holz-Imitat und üble Verarbeitungsschnitzer passen so gar nicht zu dem noblen Anspruch. Die Preise beginnen bei 39.500 Euro – viel Geld. Fazit Charme hat der Roewe 950. Und viel Platz im Fond. Die Qualität hingegen ist sehr mäßig.
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Changan Raeton Für sein Spitzenmodell wählt Changan fast denselben Namen wie VW – Raeton statt Phaeton. Die Technik stammt von Kooperationspartner Ford, unterm Blech steckt der alte Ford Mondeo. Und das tut dem Raeton gut. Zwar ist er viel weicher abgestimmt als das Original, muss den Vergleich mit europäischen Mittelklasse-Limousinen trotzdem nicht scheuen. Das Fahrverhalten ...
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... ist sicher, ESP serienmäßig an Bord. Im Innenraum kommen weiche, vergleichsweise gut verarbeitete Kunststoffe und ein modernes Infotainment-System zum Einsatz. Die Preise bleiben im Rahmen, beginnen bei umgerechnet 24.800 Euro. Fazit Mit technischer Hilfe von Ford hat Changan eine für chinesische Verhältnisse gute Limousine auf die Räder gestellt.
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Landwind X5 Nicht nur BMW hat einen X5 – auch Landwind. Allerdings haben beide Geländewagen wirklich gar nichts miteinander zu tun. Der chinesische X5 ist ein typisches Auto aus dem Reich der Mitte: gefälliges Design, Technik vom Kooperationspartner (in diesem Fall Mitsubishi) – und eine völlig vergurkte Abstimmung. Das unterdämpfte Fahrwerk bringt selbst auf anscheinend ebenen Straßen Unruhe ...
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... in den verheerrend verarbeiteten Innenraum. Auch wenn das Cockpit – wie bei den meisten China-Autos – mit Klavierlack und Chrom nobel glänzt, ist das meiste nur billiger Augenschmaus. Zudem ist die Ergonomie eine Katastrophe. Unschlagbar allerdings der Preis: Der X5 kostet umgerechnet 14.300 Euro – mit Vollausstattung. Fazit Trotz des Namens keine Verwechslungsgefahr mit dem X5 von BMW.
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Geely GX7 Die Sitzposition reicht trotz 4,54 Meter Außenlänge nur für Mini-Menschen, die kleinen Sitze und das nur in der Höhe verstellbare Lenkrad verhindern selbst auf Kurzstrecken eine entspannte Fahrt. Auch die Technik – zum Abgewöhnen. Der zähe, laute Motor ist an eine träge Automatik gekoppelt. Kaum zu glauben, dass der Vierzylinder 162 PS leisten soll. Macht nichts, ...
Bild: Toni Bader
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... das schaukelige Fahrwerk verhindert so oder so eine schnellere Gangart. Die Verarbeitung ist luschig, und die Kunststoffe müffeln unangenehm. Die Preise beginnen bei umgerechnet 16.000 Euro. Der Geely GX7 wäre die Hälfte wert. Fazit Nicht vom modernen Äußeren täuschen lassen, der Geely fährt schlechter als jeder Gebrauchtwagen.
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Great Wall H6 Auf den ersten Blick wirkt der Great Wall H6 wie ein alter Toyota RAV4 – optisch durchaus gefällig. Aber nicht täuschen lassen, technisch und qualitativ ist der H6 deutlich schlechter als jeder zehn Jahre alte Toyota. Den Innenraum dominieren harte, nach fieser Chemie miefende Kunststoffe, Drehzahlmesser und Tacho funktionierten beim Testwagen nicht. Und auch auf der Teststrecke ...
Bild: Auto Bild China
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... kann der SUV nicht überzeugen. Kleine Bodenwellen schaukeln den Geländewagen bei Stadtgeschwindigkeit auf, ESP ist nicht lieferbar. Auf kurvigen Landstraßen braucht es dann auch einen Profi am Steuer, um den 4,64 Meter langen Great Wall auf Kurs zu halten. Gar nicht so einfach mit der viel zu leichtgängigen, unpräzisen Lenkung. So gesehen ...
Bild: Auto Bild China
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... relativiert sich auch der Preis von umgerechnet 15.800 Euro. Fazit Das Design orientiert sich am asiatischen Mainstream-SUV, die Technik hingegen ist von vorgestern. Das Fahrwerk reagiert schon bei Stadtgeschwindigkeit unberechenbar, die Qualität ist einfach nur schauderhaft.
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BYD E6 BYD (Build Your Dreams) hat früh mit der Entwicklung von Elektroautos begonnen. Diese Reife merkt man dem E6 an. Die einfachen Kunststoffe im Innenraum sind ordentlich verarbeitet, alles wirkt übersichtlich. Und auch beim Fahren kann der Van durchaus überzeugen. Das Fahrwerk ist straff, aber nicht unkomfortabel abgestimmt – das könnte auch in Europa so gefallen. Leider bringt der Elektroantrieb ...
Bild: Auto Bild China
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... den BYD nur müde in Fahrt. Das hohe Drehmoment von 230 Newtonmetern bei niedrigen 1700 Umdrehungen kämpft gegen das hohe Gewicht von 2760 Kilogramm. Die Reichweite geben die Chinesen mit 300 Kilometern an. Heftig ist der Preis: Der E6 kostet umgerechnet 50.000 Euro. Fazit Der E6 müsste abspecken und Preisdiät halten, dann wäre er gar nicht schlecht.
Bild: Auto Bild China