Kehrtwende: Chrysler baut seine legendäre Dodge Viper SRT-10 auch nach Dezember 2009 weiter. Das teilte die aus der Allianz mit Fiat hervorgegangene Chrysler Group LLC am Stammsitz in Auburn Hills offiziell mit.
Eigentlich wollten die angeschlagenen Amis im Zuge ihrer Neuausrichtung das giftige Reptil abstoßen. Doch jetzt ist man in Michigan "sehr stolz", dass die Viper weiterleben darf.
Insgesamt rund 25.000 Exemplare versprühten seit 1989, als die Viper als Concept Car auf der NAIAS in Detroit vorgestellt wurde, ihr Gift auf diesem Globus. Seit 2003 ist mit dem SRT die zweite Generation der Giftschlange als Coupé und als Roadster unterwegs.
Die Dodge Viper gilt als puristisches Biest ohne elektronischen Firlefanz. Leider ist die Schlange nur selten auf unseren Straßen zu sehen.
Den durchaus gerechtfertigten Kaufpreis von knapp 110.000 Euro brachten bisher nur rund 200 deutsche Käufer auf.
Dafür gibt es allerdings eine giftige Fahrmaschine. Die Version Viper SRT-10 ACR ...
... ist am übergroßen Heckflügel zu erkennen. Bei der Motorisierung blieb allerdings ...
... alles beim alten: 8,4-Liter-Hubraum stecken in einem V10-Zylinder.
Das Aggregat leistet beeindruckende 600 PS. Für diese Preisklasse fast schon ein unmoralisches Angebot.
Die Viper ACR wartet mit Rennsport-Attributen auf: Gewichtsersparnis ...
... durch weglassen von Dämm-Material. Eine Audio-Anlage sucht man vergebens.
Für Fahrstabilität und Sicherheit sorgen ein KW-Gewindefahrwerk und die Brembo-Bremsanlage.
Premiere feierte die Dodge Viper SRT-10 ACR auf der LA Autoshow im November 2007.
Weitere Bildergalerien und Videos zum Thema finden Sie in den Empfehlungen auf der linken Seite.