Chrom-Kussmund und geheimnisvoll glimmende Scheinwerfer-Augen – wer sagt eigentlich, dass jeder Kleinwagen wie der andere aussehen muss?
Mit Revolutionen kennen sich die Franzosen aus. Da ist der Name des Citroën-Messeschaustücks schnell erklärt: REVOLTe. Nieder mit Kleinwagen-Einerlei, es lebe der Pariser Chic.
Ganz so einfach ist es dann aber doch nicht. Denn neben dem Revoluzzer-Anspruch steckt der Name auch voller Anspielungen auf die Technik des knuffigen Franzosen.
Als Hybridauto fährt das 2CV-Remake zum Teil mit Strom, daher die Silbe "VOLT" im Namen, die mit "e" für elektrisch endet.
Ein modernes Lamellendach lässt auf Wunsch viel Sonne ins Auto – das werden Pluriel-Fans mit Interesse zur Kenntnis nehmen.
3,68 Meter misst der REVOLTe in der Länge – bei gerade einmal 135 Zentimetern Höhe. Beste Voraussetzungen, um mit dem Vorurteil aufzuräumen, dass Kleinwagen stets karg und spaßfrei sein müssen.
Statt eines schnatternden Zweizylinders steckt unter der Haube ein Duo aus Elektroantrieb und Benziner. Details verraten die Franzosen zwar noch nicht. Wir rechnen aber mit dem Dreizylinder aus der für 2011 angekündigten neuen Motorenfamilie.
Kleines Auto, großer Einstieg: Gegenläufig öffnende Türen erleichtern den Zugang – haben es allerdings in einem Kleinwagen bislang noch nicht in die Serie geschafft.
Der Innenraum trägt Leder- Make-Up mit Perlmutt-Effekt. Der Fahrer sitzt in einem Jetfighter-Sessel, neben dem ...
... eine gegen die Fahrtrichtung installierte Babyschale installiert ist. Erwachsene Passagiere müssen nach hinten.
Bei diesem Cockpit hilft nur Captain Kirk – in der Enterprise sah es auch nicht futuristischer aus!
Wie ein in die Länge gezogenen Kaubonbon spannt sich die lila Mittelkonsole durchs Auto.
Geheimnisvolles Glimmen: Der REVOLTe glüht aus kleinen LED-Scheinwerfern auf die Straße.
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