Vom Einkaufskorb zum Sportgerät: Kleinwagen der Extraklasse drängeln sich hemmungslos nach vorn. Es fahren vor ...
... zum Rennen um den Cup der kleinen Kracher: VW Polo GTI Cup Edition, Mini Cooper S, Opel Corsa OPC und Peugeot 207 RC (von links). Am Ende ganz vorn ...
... landet der Mini Cooper S. Für den Engländer von BMW sprechen Grundpreis, Fix- und Kraftstoffkosten sowie ...
... ein grandioser Motor. Der aufgeladene 1,6-Liter-Vierzylinder läuft so kultiviert wie ein Sauger. Er schickt 175 PS und bis zu 260 Nm Drehmoment an die Vorderräder, die ...
... den Mini in glatten sieben Sekunden aus der Parkposition auf Tempo 100 ziehen. Auch bei der Höchstgeschwindigkeit ...
... lässt es der kultige Kleine knallen: Maximal sind 225 Sachen drin. Überzeugend in jeder Situation: das Fahrverhalten; Go-Kart-like wie eh und je.
Klein aber fein: Der Wagen steht auf 16-Zöllern im Siebenspeichen-Design.
Typisch Mini: der freche Latz am Heckfenster und ...
... das Doppelendrohr des Cooper S.
Der Anblick täuscht: Das Gestühl sieht nach Clubsessel aus, ist aber auch als Sportsitz brauchbar.
Runde Sache: Der Kreis ist das meistgebrauchte Design-Element im Mini-Cockpit. Der Tacho in der Mitte ist riesig und ...
... stellt den ebenfalls großen Drehzahlmesser in zentraler Position noch locker in den Schatten.
Einer mehr: Mini koppelt den Vierzylinder mit einen Sechsgang-Getriebe. Im Peugept 207 RC muss sich die Maschine mit fünf Gängen begnügen.
Nur scheinbar günstig: Mit einem Basispreis von 21.600 Euro ist der Cooper S das zweitbilligste Auto in diesem Vergleich – dafür ist die Ausstattung aber dünner.
Auf dem zweiten Platz in diesem Vergleich landet die Rennsemmel aus Rüsselsheim. Der Corsa OPC überzeugt als Spaßgerät, das ...
... allerdings einen hohen Einsatz vom Fahrer fordert. Die in der Mittellage extrem direkte Lenkung macht den Geradeauslauf nervös.
Kraftpaket: So viel Leistung wie der Corsa hat in diesem Vergleich niemand. Der Turbo-Vierzylinder holt aus 1,6 Litern Hubraum 192 PS und 266 Nm Drehmoment. Erstaunlich ist, dass der Opel damit nicht ...
... die Sprintwertung gewinnen kann. Er braucht für den Ritt von 0 auf Tempo 100 7,6 Sekunden und ...
... wird mit dieser Zeit sogar Letzter. Bei der Höchstgeschwindigkeit liegt er mit 225 km/h auf Augenhöhe mit Mini und Polo.
Serie oder Studie? Das dreieckige zentrale Endrohr könnte auch ein Concept-Car schmücken.
Hübsch: ein feiner Spoiler am Dach des stärksten Corsa.
Markant: Opel stellt den kleinsten OPC auf ungewöhnlich gestaltete 18-Zöller.
Perfekt: Die kompromisslos ausgeformten Recaro-Schalen geben optimalen Seitenhalt.
Sportschau: Ein Drehzahlmesser mit schicker blauer Beleuchtung und ...
... das mit schimmernden Einlagen dekorierte Cockpit verleihen dem Opel-Interieur die besten Sport-Noten.
Kraftverteilung: Wie im Cooper S stehen auch im Corsa sechs Gänge zur Auswahl.
Nichts für Sparfüchse: Mindestens 22.560 Euro muss einem der Spaß, den Corsa OPC zu fahren, schon wert sein.
Platz drei geht nach Frankreich: Für den 207 RC sprechen Kaufpreis, Verbrauch und ...
... natürlich der Motor, der auch im Mini steckt. Wie im Cooper S entlässt die Maschine im 207 RC 175 PS und 260 Nm Drehmoment.
Platz zwei: Beim Sprint aus dem Stand auf Tempo 100 überzeugt der Peugeot mit einer Zeit von 7,4 Sekunden, ...
... für immer noch reichlich schnelle 220 km/h bleibt in diesem Vergleich aber nur Platz vier.
Konsequent sportlich: Das Fahrwerk des 207 RC ist super für die Rennstrecke – im Alltag ist es viel zu hart.
Neun Speichen, 18 Zoll und dahinter eine knackige Bremse: Aus Tempo 100 steht der Wagen mit warmer Anlage nach glatten 36 Metern – die drei Konkurrenten brauchen alle mehr.
Dicke Blenden: verchromte Aufsätze am Endschalldämpfer und ...
... ausladender Dachkantenspoiler mit bis zu 25 Kilogramm Abtrieb.
Sieht nach mehr aus: Die Wangen von Fläche und Lehne sind zu weich gepolstert, geben weniger Halt, als sie auf den ersten Blick versprechen.
Etwas spröde: Dem RC-Cockpit mangelt es eindeutig an sportlichen Ideen. Da hilft ...
... auch der große Drehzahlmesser wenig.
Mini macht's besser: Peugeot spendiert der Maschine nur ein Fünfgang-Getriebe zur Kraftübertragung.
Schnäppchen: Sportlichen Fahrspaß im Kleinwagen-Segment gibt es bei Peugeot mit dem 207 RC ab 20.900 Euro. Das ist in diesem Vergleich der Preis-Lestungs-Sieg.
Platz vier für den Polo. Der GTI Cup Edition scheitert letztlich an seinen hohen Anschaffungskosten und daran, dass ...
... sich der Motor teures Super plus genehmigt. In Sachen Leistung kann man dem Aggregat nichts vorwerfen: Aus 1,8 Litern Hubraum quetscht der Turbo 180 PS und 235 Nm Drehmoment, die ...
... für brauchbare Fahrleistungen reichen. In 7,5 Sekunden ist der Polo auf Tempo 100 und ...
... erreicht maximal 225 Sachen.
Designvorbild Rennsport: Der GTI Cup Edition ist optisch eng verwandt mit dem Original aus dem Polo-Cup.
Polo-Pärchen: Rundes Auspuff-Zwillingsendstück und ...
... kecke Doppelfinne auf dem Dachspoiler.
Filigran: VW setzt beim sportlichsten Polo auf 17-Zöller im Vielspeichen-Design.
Ohne Tadel: straffe, aber bequeme Sportsitze.
Ohne Pfiff: Das Cockpit des schnellsten Polo könnte bis auf wenige Details ...
... auch aus einem kleinen Diesel stammen. Bei dem kommt der Zeiger des Drehzahlmessers aber deutlich früher in den roten Bereich.
Spaßfaktor beim Polo: die saubere Fünfgang-Schaltung.
Beim Anschaffungspreis langt VW ordentlich zu: Der Polo GTI Cup Edition kostet mindestens 23.005 Euro.
Das Fazit von AUTO BILD-Redakteur Jan Horn: "Wenn ich wählen dürfte, würde ich den auffälligen Corsa mit dem furiosen Antrieb des Cooper S, dem Klang des Polo und dem präzisen Fahrwerk des 207 nehmen."
AUTO BILD-Redakteur Jan Horn
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