Der Schleier ist gelüftet, der Deckel ist ab, die Kapuze offen! Nachdem auf der
Detroit Auto Show gerade erst das Corvette Stingray Coupé vorgestellt wurde, zeigt sich auf dem
Autosalon Genf 2013 die Cabrio-Variante.
Wie erwartet gab's keine großen Überraschungen, die Grundkonzeption ist schließlich die gleiche wie beim Coupé. Allerdings kommt das Cabrio durch den geänderten Dachaufbau ...
... noch deutlich kantiger daher, wirkt noch geduckter und langgestreckter. Ein weiterer konzeptioneller Unterschied zum geschlossenen C7 ...
... sind die geänderten Anlenkpunkte zur Gurtbefestigung.
Lächeln leicht gemacht: Die Motorhaube ist aus Kohlefaser, Kotflügel, Türen und hintere Seitenteile ...
... sind aus Kompositwerkstoff. Die Unterbodenverkleidung ...
... ist aus Carbon-Nano-Kompositmaterial, außerdem gibt's einen neuen Aluminiumrahmen.
Sportlich, will ich! Innen gibt's Kohlefaser- und Aluminiumapplikationen, handgearbeitete Ledermaterialien und zwei konfigurierbare Acht-Zoll-Infotainmentmonitore.
Unter der Haube der offenen Corvette steckt das gleiche, neue 6,2-Liter-V8-Triebwerk wie im Coupé. Dessen 465 PS und bis zu 610 Newtonmeter Drehmoment katapultieren den Frischluft-Sportler in rund vier Sekunden ...
... auf Tempo 100 – keine Chance für Fönfrisuren, da nützen auch die recht futuristisch anmutenden Windschotts nicht viel. Das neue Siebengang-Schaltgetriebe mit Gangwechselerkennung ("Active Rev Matching") ...
... soll durch Anpassung der Motordrehzahl an die Gangwahl "fließende Schaltvorgänge" garantieren; wer möchte, kann auch ein Sechsgang-Automatikgetriebe mit manuellen Schaltwippen ordern.
Der ist 'ne Leuchte: Chevrolet hat dem C7 Cabrio modernste Xenon- und LED-Scheinwerfertechnologie spendiert.
Ab auf die Piste: Das rennstreckentaugliche, in Deutschland standardmäßige Performancepaket "Z51" enthält ...
... ein elektronisches Sperrdifferenzial, Trockensumpfschmierung, Integralbremse, Differenzial- und Getriebekühlung sowie ...
... ein spezielles Aerodynamikpaket zur Erhöhung der Hochgeschwindigkeitsstabilität.
Was das Schmuckstück kosten soll? Das hat Chevrolet noch nicht verraten.
Rrrr! Hier das
Coupé, das im Januar 2013 Top-Star in Detroit war.
Das Design des Stingray (Stachelrochen) ist deutlich kantiger, ...
... einzig das Heck mit den vier Rückleuchten erinnert an das bisherige Modell.
Aber selbst die zuvor runden Leuchten mussten eckigen weichen.
Die Front punktet mit einer endlos langen Motorhaube, die mit einer gepfeilten Nase und Powerdomes daherkommt.
Technisch bleibt es beim Frontmotor und Hinterradantrieb, ein Mittelmotor-Konzept wurde wohl aus Kostengründen wieder verworfen. Die Gewichtsverteilung (50 Prozent an jeder Achse) ist auch so perfekt.
General Motors hat den 6,2-Liter-Achtzylinder-Sauger mit Benzindirekteinspritzung und einer Leistung von 450 PS sowie einem Drehmoment von 610 Newtonmetern neu konstruiert.
Die Kräfte der 4,50 Meter langen Corvette bündelt eine manuelle Siebengangschaltung oder eine Sechsstufenautomatik.
18-Zoll-Räder sind Serie, auf Wunsch rollt das Musclecar auf 19-Zöllern. Erstmals wird es die Corvette mit einer Zylinderabschaltung geben, um dem Smallblock das Saufen abzugewöhnen.
Ende 2013 will GM den Sportler auch als Cabrio bringen, der Stingray mit abnehmbaren Hardtop geht im dritten Quartal 2013 in den Verkauf. Sportsitze in Leder sind Serie ...
... und sind in mehreren Farben erhältlich.
Eine "Launch Control" wird über einen Drehschalter aktiviert und soll auch ungeübten Piloten ermöglichen, die maximale Power so schnell und kontrolliert wie möglich auf den Asphalt zu bringen. Rechts daneben die elektrische Parkbremse.
War die erste Vette noch recht zierlich, wirkt Generation Nummer 7 im direkten Vergleich doch recht massig.
Wie die Vorgänger ziert der Rochen die Flanken der Corvette.
Die hinteren Bremsen werden über Lufteinlasse auf dem Kotflügel beatmet, ...
... die vier fetten Auspuffrohre sorgen für brabbelnden V8-Sound ...
... und bestehen aus zwei Teilen mit je zwei armdicken Chromenden.
Zum Sparen hat die Corvette sieben Gänge (oder die oben genannte Sechsstufenautomatik), das sorgt für geringere Drehzahlen und somit weniger Verbrauch. Neben der Zylinderabschaltung gibt es einen Eco-Modus für geringeren Durst.
Auf den Sitzen ist das Corvette-Logo verewigt.
Preise nennt Chevrolet noch nicht, aber die PS pro Dollar-Bilanz fällt bei der Vette traditionell sehr ordentlich aus. Lust auf noch mehr Details zur Corvette C7? Einfach weiter klicken ...
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