Sterne satt gab es in der aktuellen Crashrunde von Euro NCAP. Alle vier Kandidaten räumten die vollen fünf Sterne ab: Der
Hyundai ix35 bringt es in der Kategorie Insassenschutz auf 90 Prozent .
Sein Schwachpunkt: Beim seitlichen Aufprall auf einen Pfosten verklemmte sich der Airbag in der Tür und konnte seine Wirkung nicht voll entfalten. Bei der Kindersicherheit erzielt er dafür ...
... mit 88 Prozent das beste Ergebnis in dieser Crash-Runde. Beim Fußgängerschutz bringt er es auf recht übersichtlliche 54 Prozent, weil die Front des ix35 bei einem Zusammenstoß nur unzureichenden Schutz für den Kopf von Erwachsenen bietet. Bei den Sicherheitsassistenten erreicht der ix35 71 Prozent.
Auch der
Citroën C4 erreicht beim Erwachsenenschutz glatte 90 Prozent. Schwachstellen offenbart er allerdings beim seitlichen Aufprall auf einen Pfosten ...
... und beim Heckaufprall, mit dem die Gefahr eines Schleudertraumas für die Insassen getestet wird.
Die Sicherheit der Kinder wird mit 85 Prozent bewertet. Bei der Fußgängersicherheit liegt der C4 mit 43 Prozent doch recht deutlich hinter den anderen Kandidaten.
Dafür wird der Franzose in der Kategorie der Sicherheitsassistenten mit 97 Prozent am besten bewertet. Neben ESP gibt es hier die Möglichkeit, die gewünschte Geschwindigkeitsgrenze einzustellen. Zudem beschwert sich der C4, wenn jemand nicht angeschnallt ist.
Der
Honda CR-Z schafft beim Erwachsenenschutz 93 Prozent. Explizite Schwachstellen ...
... sind beim Hybrid-Coupé nicht ausfindig zu machen.
Beim Kinderschutz liegt der
Honda mit 80 Prozent hinter den anderen Kandidaten. Hier passen die empfohlenen Rückhaltesysteme nicht, wenn die vorderen Sitze etwas zu weit nach hinten verschoben sind.
In der Kategorie Fußfängerschutz liegt der CR-Z hingegen vorne: 71 Prozent sind hier ein deutlicher Spitzenwert. Beim Thema Sicherheitsassistenten erreichte er 86 Prozent.
Suzuki Swift: Beim Insassenschutz hat der kleine Japaner die kurze Nase vorn. Stolze 94 Prozent erreicht er hier.
Beim simulierten Heckaufprall hat der Swift keine Probleme. Eine Schwachstelle offenbart sich beim seitlichen Aufprall auf einen Pfosten: Hier ist der Schutz im Brustbereich nicht umfassend genug.
Die Sicherheit für Kinder wird beim Swift mit 82 Prozent bewertet – ein Wert, der ihn hier im Mittelfeld platziert. Das einzige Problem sehen die Tester darin, dass im Swift nicht klar ersichtlich ist, ob der Beifahrer-Airbag wirklich deaktiviert ist.
Beim Thema Fußgängerschutz erreicht der Swift 62 Prozent und damit das zweitbeste Ergebnis. Schwachstelle hier: die vordere Kante der Stoßstange, die im Ernstfall die Beine eines Fußgängers ungeschützt trifft. Wie der ix35 kommt auch der Swift bei den Sicherheitsassistenten auf 71 Prozent. Immerhin: ESP ist Serie.
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